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Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Mit der Costa Atlantica im östlichen Mittelmeer


Von anton_huegli (männlich)
Alter: 50
Detailbild Schiff Costa Atlantica
Quelle: Quelle: Rainer Nuyken
SchiffCosta Atlantica
Bericht vom24.09.2006
Reise vom24.09.2006
Dauer10 TAGE
RouteSavona, Neapel, Messina, Alexandria, Limassol, Marmaris, Santorin, Olympia

REISEBERICHT IM DETAIL


Wir waren vom 24.09.2006 bis zum 04.10.2006 mit der Costa Atlantica im östlichen Mittelmeer unterwegs. Von Savona aus fuhren wir nach Neapel, Messina und Alexandria, dann weiter nach Limassol, Marmaris, Santorin und Olympia. Von Olympia ging es zurück nach Savona. Die Anreise, ca. 1100 km pro Richtung, haben wir in Eigenregie per Auto erledigt. Die Parkplatzkosten in Savona betragen derzeit 9,- Euro pro Tag.

Kurz zu unserer "Vorbildung" in Sachen Kreuzfahrt. Die Tour mit der Costa Atlantica (CA) war unsere 4. Kreuzfahrt. Begonnen haben wir mit 2 AIDA-Touren, im Dezember 2005 waren wir mit der Norwegian Dawn in der Karibik unterwegs.

In Bezug auf Größe und Passagierzahlen sind die Dawn und die CA etwa gleich, so dass ich glaube, wir können recht gut zwischen den beiden Schiffe Vergleiche ziehen.

Wie schon beim Reisebericht zur NCL Dawn, die wichtigste Frage zuerst: Würden wir noch mal mit der CA bzw. mit Costa verreisen? Diese Frage müssen wir mit einem großen "Vielleicht" beantworten. Die Gründe dafür versuchen wir im Folgenden zu erklären.

Zum Schiff:
Daten und Fakten zum Schiff sind auf der Costa-Webseite vorhanden, das spare ich mir hier. Alle Decks haben eigene Namen, die wir uns aber nicht gemerkt haben. Deshalb nutze ich die Nummern der Decks. Hinweis: Deck 1 ist nicht das unterste Deck des Schiffs, sondern das erste Passagierdeck.

Die CA ist ein durch und durch italienisches Schiff, auch die asiatischen Servicekräfte konnten meist gut italienisch (hörte sich jedenfalls so an). Wichtige Durchsagen wurden auch auf Deutsch wiederholt, aber im Vergleich zur englischen Durchsage, fielen die deutschen Übersetzungen meist deutlich knapper und damit informationsärmer aus. Da wir beide kein Italienisch sprechen, mussten wir uns halt mit Englisch durchschlagen. An der Rezeption und am Ausflugsschalter wurde ebenfalls bis auf eine Ausnahme kein Deutsch gesprochen. Dieser Umstand war uns aber vorher bekannt und deshalb kein Problem bzw. Kritikpunkt.

Über das Design der öffentlichen Räume würde ich sagen, für jeden ist was dabei. Zwei Highlights aus unserer Sicht sind die Corallo-Lounge und das Florian-Kaffee. Die Corallo-Lounge ist im Bug auf Deck 1 untergebracht, man könnte auch sagen sie wurde unter das Theater (Deck 2-4) gequetscht. Die Lounge ist ein "Traum" in Blautönen mit lustigen, schneeweißen Skulpturen hinter Glaswänden. Aus unserer Sicht besteht akute Gefahr für Augenkrankheiten, aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Positives Highlight für uns war das Florian-Cafe. Das Design lehnt sich an Wiener Kaffeehäuser an. Nur einige Bodenbeläge passen nicht so ganz zum nostalgischen Ambiente. Erwähnen muss man noch die kleine Kapelle im Bug, ein ruhiger und recht ansprechend gestalteter Ort.
Ansonsten sind viele Orte, wie auch das zentrale Foyer, bunt gestaltet und wirken teilweise etwas überladen. Aber zur Einrichtung/Gestaltung muss sich jeder selber ein Urteil bilden. Im Gegensatz zur NCL Dawn erschien uns die CA verwinkelter gestaltet zu sein. Um sein Ziel im Schiff zu erreichen, musste man teilweise viele Ecken und Treppen überwinden. Ausserdem fehlen in den großen Treppenhäusern vernünftige Übersichtspläne.

Ähnlich der NCL Dawn hat die CA ein großes Buffetrestaurant auf Deck 10. Es schließt sich an die beiden Hauptpools in der Mitte des Schiffs an und endet achtern auf einem schönen Sonnendeck. An beiden Pools befinden sich weitere Buffetausgabepunkte. Morgens und mittags war es dort immer sehr voll.
Eine Pizzastation, in der man fast immer 2 verschiedene Pizzen und Salate bekommen konnte, ist in das Buffetrestaurant integriert. Abends ab 22:00h wurde ein kleiner Teil rund um die Pizzastation neu eingedeckt und anhand einer Tageskarte konnten einige Pizzen bestellt werden. Diese wurden direkt am Tisch serviert.
Oberhalb des Buffetrestaurants gibt es noch das "Atlantica", hier kann man abends gegen Aufpreis ala Carte speisen. Davon haben wir allerdings keinen Gebrauch gemacht.

Die Qualität der Shows im Theater war in Ordnung, allerdings waren diese auf der Dawn deutlich professioneller.

Zum Wellness- und Fitnesbereich kann ich nicht viel sagen. Er ist auf Deck 9 und 10 vorne untergebracht. Die Fitnessbereich mit seinen Geräten ist treppenförmig über beide Decks aufgebaut, dahinter liegen Wellness und Sauna. Mittendrin gibt es einen kleinen aber schönen Whirlpool, der leider immer übervoll war. Der Fitnessbereich machte auf mich einen gepflegten Eindruck, war aber speziell nachmittags zu voll.
Die Sauna ist strikt nach Männlein und Weiblein getrennt. Laut Hinweisschildern darf man nur in Badekleidung hinein. Sinnigerweise liegen die Saunen außen und haben Fenster. Vom Rundgang auf Deck 9 könnte man direkt in die Saunen schauen. Deshalb hat Costa dort unansehnliche Aluminiumplatten vor die Fenster gehängt, die aufgrund der ständigen Vibrationen immer geklappert haben.

Generell ist unser Eindruck, dass die CA im Gegensatz zur Dawn mehr zu Vibrationen neigt und hellhöriger ist.

Die Offiziere und Mannschaften kamen uns unfreundlicher oder irgendwie distanzierter vor, wie seinerzeit auf der Dawn. Man wurde selten freundlich zurück gegrüßt.
Ausnehmen von dieser Kritik müssen wir unsere Tischkellner, die uns abends im Bedienrestaurant umsorgt haben, die waren sehr gut.

Zur Kabine:
Wir hatten die Innenkabine 1134 der untersten Kategorie auf Deck 1. Die zwei unteren Betten ließen sich zu einem Doppelbett verbinden, darunter ließen sich die ausgeräumten Koffer verstauen. Gut gefallen hat uns die Unterbringung des 3. und 4. Betts. Diese sind in die Decke integriert und an zwei Stellen gesichert. Da sie nicht in die Kabine hinein ragen, fällt deren Existenz gar nicht auf. Das war auf der Dawn (zwei Betten an den Wänden hochgeklappt) schlechter gelöst. Das kleine Badezimmer war mit ausreichend Stauraum versehen, die Dusche war aber nur mit einem Vorhang abgeteilt. Man setzt daher beim duschen immer das kleine Badezimmer unter Wasser. Dafür arbeitete die Lüftung gut und leise. Die Spiegelwand über dem Waschbecken und ein kleiner Schminkspiegel dürften auch weibliche Erfordernisse erfüllen. Angenehm aufgefallen ist uns der recht große Fernseher mit ca. 51 Zm-Bildschirmdiagonale. Für eine „einfache Kabine“ gut.

Mit der Sauberkeit war es leider nicht so gut bestellt. Richtig verdreckt oder gar unbewohnbar war die Kabine nicht, aber es sind ja immer Kleinigkeiten, die einen negativen Eindruck hervorrufen. Da wäre zuerst mal eine Ecke über dem Fernseher, die man zwangsläufig sieht, wenn man zum Gerät hoch schaut. Dort hatte sich der Staub bereits zu einer Filzschicht verdichtet. Zur Mitte unserer Kreuzfahrt allerdings wurde die Ecke gesäubert. Die erwähnten Spiegel, speziell der Schminkspiegel waren fleckig und sind es auch bis zum Ende der Fahrt geblieben.
Gläser wurden, in Papiertüten verpackt, regelmäßig neu auf die Kabine gestellt, waren meist aber fleckig. Unsere Servicekraft putzte nicht besonders gründlich, räumte dafür aber auch schon mal ungefragt Taschen und Tüten aus und entsorgte Dinge, die wir teilweise noch gar nicht wegwerfen wollten.

Obwohl uns die Kabine ganz gut gefallen hat, gab es doch einen gravierenden Nachteil. Sie liegt unter der Tanzfläche der Madame Butterfly Bar. Wenn getanzt wurde, waren die Geräusche sehr laut, und das bis meist 02:00 h morgens. Auch konnte man sehr gut die Musik und die Sängerinnen hören. Deshalb kann ich von dieser Kabine nur abraten (dürfte die umliegenden Kabinen auch betreffen)

Zur Verpflegung:
Ein großer Schwachpunkt unserer Reise war die Verpflegung. Da waren zum einen die festen Tischzeiten für das Abendessen. Man entscheidet sich bereits bei Buchung der Reise für eine Tischzeit. In unseren Fall standen als erste Tischzeit 19:00h und als zweite 21:15h zur Wahl. Wir haben uns für die erste um 19:00h entschieden. Die Aufführungen im großen Bordtheater waren auf die Tischzeiten abgestimmt und wurden immer 2-mal aufgeführt. Viele andere Aktionen und Veranstaltungen an Bord gab es aber leider nur einmal. Wir haben uns einmal erdreistet, unsere Tischzeit zu verpassen und sprachen gegen 20:00 beim Restaurantempfang vor. Dort sagte man uns, man müsste dann zur zweiten Zeit um 21:15 mal sehen, wo man uns unterbringen könne. Wir sollten dann noch mal wiederkommen. Der erfahrene Kreuzfahrer wird jetzt sicher denken, warum gehen die dann nicht ins Buffetrestaurant?
Dieses hatte bis auf eine Ausnahme jeden Abend geschlossen, lediglich der bereits angesprochene Pizzadienst war besetzt. Die Pizza ist zwar ganz lecker, aber sicher kein dauerhafter Ersatz für ein vernünftiges Abendessen. Freunde, die im April auf der CA unterwegs waren, haben uns bestätigt, dass bei ihnen das Buffetrestaurant jeden Abend ein reichhaltiges Abendbuffet bereithielt. Warum auf das unserer Tour nicht so war, weiß ich nicht. Das bedeutete für uns, dass es keine vernünftige Alternative zur ersten Tischzeit bzw. zum Bedienrestaurant gab.

Das Essen als solches war in Ordnung, löste aber meist auch keine Jubelschreie aus. Die Auswahl an unterschiedlichen Gängen und Gerichten war relativ gut. Allerdings wurden einige Gerichte bestenfalls noch handwarm serviert. Unsere Tischnachbarn waren außerdem der Meinung, dass die Fischgerichte besser waren wie die Fleischgerichte. Bei uns kommt wenig bis gar kein Fisch auf den Speiseplan, also können wir hier nichts zu sagen.

Einige Dinge sind uns negativ aufgefallen. Zum einen gab es tagsüber nur Eis aus recht unappetitlichen Spendern (ähnlich wie Softeis), das ist unserer Meinung nach für ein italienisches Schiff unpassend. Außerdem war es nicht möglich beim bzw. nach dem Abendessen Kaffee, Espresso o.ä. zu bestellen. Auf der Dawn funktionierte das ohne Probleme und kostete nichts extra. Auf der CA war unser Kellner auf Nachfrage nicht in der Lage, Kaffee zu servieren. Er musste uns an eine der Bars auf dem Schiff verweisen. Ein gemütlicher Kaffee zum Abschluss eines Abendessens musste so leider ausfallen.
Dass es im Buffetrestaurant Tabletts gibt, fanden wir erst nicht so schlimm. Die gab es auf der Dawn auch. Das man bei Costa aber ohne Teller direkt von den Tabletts essen muss, war doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Plastiktabletts waren immer genauso gut gesäubert wie das restliche Geschirr, aber besonders anregend fanden wir dieses System nicht.

Das Frühstück im Buffetrestaurant war relativ einfallslos, große Wahlmöglichkeiten bei Gebäck gab es nicht, alles war recht süß. Eine gute Scheibe Graubrot dürfte auf dem ganzen Schiff nicht aufzutreiben sein. Der Automatenkaffee würde durch jede Erwähnung nur unnötig aufgewertet.
Geärgert haben wir uns über die Art und Weise, wie das Frühstück im Bedienrestaurant gehandhabt wurde. Die Auswahl an Speisen war die gleiche, ein Teil davon war in der Mitte des Speisesaals in Buffetform aufgebaut. Dazu gab es eine Karte, aus der man Eier, Speck usw. bestellen konnte.
Hier war ein ärgerlicher Effekt zu beobachten, sehr viele Kellner standen rum, schauten sich an oder redeten, bedienten aber niemanden. Bestellungen wie die erwähnten Eier dauerten teilweise bis zu 20 Minuten.
Richtig ärgerlich war aber, dass bereits eine gute halbe Stunde vor Frühstückende mit dem Abräumen der aufgebauten Speisen begonnen wurde. Laut Bordzeitung konnte man immer bis 9:30 h sein Frühstück im Bedienrestaurant einnehmen, ab 9:00 h kam der erste Kellner und fragte, ob wir noch Sachen vom Buffet benötigen würden. Wir haben andere Gäste beobachten können, die gegen 9:15 h nur noch eine Tasse Kaffee bekommen haben und danach wieder gehen mussten. Viele andere konnten wahrscheinlich mit leerem Magen wieder umdrehen.
Sobald mit dem Abräumen begonnen wurde, wurden Wünsche nach mehr Kaffee o.ä nur noch widerwillig erfüllt.

Zur Verpflegung gehören auch die Getränke. Hier lang Costa ordentlich hin. Für ein 0,4l großes Bier 4,85 Euro (plus 15 % Servicezuschlag) zu nehmen, ist aus unserer Sicht deutlich zu teuer. Klar kann man aus einigen Getränkepaketen auswählen. Diese lohnen sich aber auch nur, wenn man regelmäßig viel trinken will.

Zur Reise als solcher:

Negativ vermerkt haben wir die teilweise zu kurzen Liegezeiten in einigen Häfen. In Neapel und Messina hatten wir nur je 5 Stunden zur Verfügung. Wenn man dann im Bordfernsehen die Reisegeschwindigkeit des Schiffs gesehen hat, wäre sicher die eine oder andere Stunde mehr im Hafen möglich gewesen. Ansonsten haben uns die Ziele fast immer gut gefallen. 1. Tag, Savona
Nach durchfahrener Nacht erreichten wir Savona gegen 9:00h. Der Weg zum Hafen war recht gut zu finden. Die Koffer wurden uns morgens bereits abgenommen, das Auto in die Hände der Parkplatzgesellschaft gegeben. Dann hieß es warten auf das Einschiffen. Da das Kreuzfahrtterminal neu, sauber und gut ausgestattet ist, ließ sich die Wartezeit aushalten. Wir gehörten mittags zu den ersten an Bord und haben den restlichen Tag das Schiff erkundet und uns von der Nachfahrt erholt. Nach der obligatorischen Rettungsübung legten wir ab und die Reise konnte beginnen.

2. Tag, Neapel
Eigentlich wollten wir gerne zum Vesuv, aber leider hatten sich von 2500 Passagieren nur ganze 14 für den Ausflug angemeldet. Da wir nur bis Mittag Zeit zum Landgang hatten, war es uns zu gefährlich, den Vesuv auf eigene Faust zu besuchen. Per Bus, Bahn oder Taxi hätte das sicher funktioniert, wahrscheinlich wäre es auch billiger wie ein gebuchter Ausflug gewesen.

So haben wir uns zu Fuß die Ecken von Neapel angesehen, die wir bei unserem ersten Besuch nicht gesehen hatten. Lohnenswert ist sicher ein Besuch des Forts, von dort hat man einen schönen Blick über den Hafen, die Stadt und die Bucht. 3. Tag, Messina
Da es mit dem Vesuv nicht geklappt hatte, hatten wir hier einen Ausflug zum Ätna gebucht. Per Bus ging es auf etwa 2.000 Meter zu den Silvestrikratern. Dort geht es zwar recht touristisch zu, aber schön war es dort trotzdem. Lange und vor allem winddichte Kleidung war aber erforderlich. Man wurde dort vom Wind fast umgepustet. Abends war Galaabend angesagt.

4. Tag, Seetag
Zeit zum Relaxen, lesen usw....

5. Tag, Alexandria
Hier hatten wir bereits im Internet einen Ausflug nach Kairo gebucht ("Pyramiden und Nil mit Stil" hieß er). Per Bus, insgesamt über 40 Reisebusse mit Costa-Gästen, ging es Richtung Kairo. Etwas komisch ist es schon, wenn auf einmal hinter einer Hausecke die drei Pyramiden hervorschauen, als würden sie irgendwo im Vorgarten stehen. Aber zuerst besuchten wir die Alabastermoschee, dort hatten wir eine kurze Führung. Anschließend gab es Mittagessen und etwas Folklore auf einem Nilschiff. Von dort brachte uns der Bus zu den Pyramiden und zur Sphinx. Je nach Blickwinkel scheinen die Pyramiden immer noch mitten in der Wüste zu stehen, so dass man fototechnisch auf seine Kosten kam. Allerdings reicht der Stadtteil Gizeh bis direkt an das Pyramidengelände. Ich hoffe, dort wird nicht unkontrolliert um die Pyramiden weitergebaut.
Bis auf die extrem nervigen Verkäufer rund um die Pyramiden war das ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Der Ausflug endete in einem so genannten Papyrusmuseum. Andenken- und Nippesläden gehören wohl zu jedem guten Ausflug dazu.
Loben müssen wir noch unsere Führerin, eine Ägypterin, die 1 Jahr in Deutschland studiert hat und daher gut Deutsch konnte. Sie hat uns während der Hinfahrt nach Kairo viele wichtige Infos gegeben. Auch die verschiedenen Religionen, speziell Christentum und Islam, wurden von ihr gut und kritisch hinterfragt.
Die Rückfahrt war dann ein echtes Rennen. Brauchten wir für die Hinfahrt morgens noch etwa 3 Stunden Fahrzeit, schaffte der Busfahrer den Rückweg in 2 Stunden. Auf deutschen Strassen hätte er seinen Führerschein schon nach wenigen Kilometern verloren.

5. Tag, Limassol
Wie im Forum schon öfter geschrieben, ist Limassol kein Highlight. Das Schiff lag im Industriehafen, Costa bot für 5 Euro pro Person einen Busdienst an. Diesen sollte man nutzen.
Es gibt in Limassol sicher auch einige schöne Ecken, z.B. die Strandpromenade. Da wir aber noch etwas gestresst von 13 Stunden Kairo waren, reichte uns ein kleiner Spaziergang durch Limassol völlig.

6. Tag, Marmaris
Hier kann ich nur raten, steht früh auf und schaut euch die Einfahrt an. Marmaris liegt in einer geschützten Bucht. Um den kleinen Hafen zu erreichen, müssen die Schiffe durch eine recht schmale Einfahrt in die Bucht. Marmaris selber ist ein schönes Städtchen, in dem man schön herumlaufen oder baden kann. Es gibt leider auch hier einige weniger nette Ecken wie den großen verwinkelten Basar. Auch sind Teile der Strandpromenade von Engländern bzw. englischen Pubs dominiert. Dort geht es schon mal etwas ungesitteter zu. Das Baden hat trotzdem Spaß gemacht.
Vom Schiff aus gut zu sehen, erhebt sich über der Altstadt vom Marmaris eine kleine Festung. Diese kostet Eintritt und man akzeptiert dort keine Euros. Es lohnt sich aber auch so, dort ein wenig durch die schmalen Gassen zu gehen.

7. Tag, Santorin
Auch in Santorin lohnt es sich, morgens früh aufzustehen. Das Schiff fährt in einen ehemaligen Vulkankrater ein, aus dem rund herum die Felsen steil aufsteigen. Oben an den Klippen sieht man die weißen Häuser, die teilweise recht abenteuerlich über die Klippen ragen. Man liegt dort auf Reede und wird mit Tenderbooten zum kleinen Hafen von Fira (oder Thira ?) gebracht. Über die Esel und den Fußweg rauf in die eigentliche Stadt ist hier ja schon einiges geschrieben worden. Wir haben uns für die Seilbahn entschieden, da die Esel offensichtlich schlecht behandelt werden. Zurück sind wir zu Fuß die vielen Treppen herunter gelaufen. Es gibt oben in Fira viele, schöne Ecken, die ich nicht alle aufzählen kann. Auch hat man reichlich Gelegenheit, das Schiff und den Krater zu fotografieren.
Santorin hat uns sehr gut gefallen.

8. Tag, Katakolon - Olympia
Die Ruinen von Olympia liegen ca 38 km entfernt. Entweder man bucht einen Ausflug über Costa oder man versucht die örtlichen Taxifahrer auf einen erträglichen Preis zu handeln. Katakolon selber lohnt sich nicht, es besteht aus einigen Häusern, vielen Läden mit dem üblichen Touristensortiment (kannte man schon von Santorin) und sonst nix. Mit uns lagen die Golden Princess und die MSC Musica vor Katakolon. Dementsprechend voll war es an Land.
Neben dem Hafen gibt es noch eine felsige Badebucht, die ziemlich überlaufen war. Wir haben hier nur einen kurzen Landgang gemacht. Abends gab es den zweiten Galaabend der Kreuzfahrt.

9. Tag, Seetag
Gedanklich beschäftigt man sich schon ein wenig mit der Heimreise. Abends fanden wir in der Kabine farbige Kofferanhänger vor. Anhand der Farben wurde am nächsten Morgen das Verlassen des Schiffs gesteuert.

10. Tag, zurück in Savona
Das Auschecken klappte gut und ging sehr zügig, die Autos standen bereits auf einem Extraparkplatz bereit. Das Gepäck der Autofahrer stand nicht im Kreuzfahrtterminal sondern direkt bei den Autos. 30 Minuten nachdem unsere Farbe aufgerufen wurde, saßen wir im Auto und es ging heimwärts.

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