AIDAaura          Jewel of the Seas
Mein Schiff     MSC Musica        
AIDAbella        Norwegian Gem        AIDAvita   
    AIDAdiva     AIDAcara      AIDAblu (bis 2007)

Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Ein Tatsachenbericht von A-Z


Von Tomic (männlich)
Alter: 66
Detailbild Schiff MSC Sinfonia
Quelle: Quelle: Holger Bohlen
SchiffMSC Sinfonia
Bericht vom09.11.2008
Reise vom09.11.2008
Dauer17 TAGE
RouteGenua bis Rio de Janeiro

REISEBERICHT IM DETAIL


Mit der Reservierungsbestätigung und Anzahlungsaufforderung bekommt man zwar die ersten wichtigen Informationen und die "Allgemeinen Reisebedingungen" (ARB 1992), von seinem Reisebüro, seines Zeichen Vermittler, oder von einer Lebensmittelkette, dann ist das ein Untervermittler, wie auch bei uns, da wir bis zur Abfahrt nur "Hofer" kannten. Dies ist eine sehr beliebte, da haftungsarme Methode, da man nicht alles Wissen muss und wenn, dann sind die "Andern" schuld, die dann auch nicht schuld sind, denn das hätten "die" wissen müssen!! So erfuhren wir erst 14 Tage nach völliger Bezahlung an Hofer, bei Erhalt des Tickets, dass "Gullivers Reisen" zuständiger MSC-Partner ist.

Das Schiffsticket der MSC-Croiere SpA und dazu weitere "Allgemeine Reisebedingungen der Gesellschaft und die intern. Beförderungsregelungen, sowie die "Nützlichen Informationen", bekommst Du erst, wenn die Reise längst zur Gänze bezahlt ist und erst wenige Tage vor Reiseantritt. Das hat System, denn am Schiff gelten auch noch andere, zusätzliche Pflichten (Rechte wirst Du darin nicht finden), die so manchen Interessenten davon abgehalten hätten, aber sich zu diesem Zeitpunkt damit abfinden muss.

So sind Haftungen massiv eingeschränkt. Aber auch bei allen Ausflügen die vorher oder erst am Schiff gebucht wurden, sind jegliche Haftungen von MSC, bei Unfallen, oder was immer während der Ausflüge passieren mag ausgeschlossen!! Dies obwohl MSC die Tickets herstellt, die Preise bestimmt, kassiert und organisiert. Wer der jew. Veranstalter ist, ob er eine entsprechende Haftpflichtversicherung (gültige) besitzt, da auf den jew. Tickets auch kein Name steht und keine ordentliche Rechnung zu erhalten ist. Über all das gibt es keine Antwort. Doch jeder Passagier hat das Recht von der MSC-Gesellschaft rechtlich einwandfreie Belege vor der Ausflugsfahrt zu bekommen, da diese jegliche Haftung außerhalb des Schiffes ablehnt. Das Schiff als solches ist in Panama registriert, daher sind gewisse EU-Richtlinien außerhalb dieser Hoheit äußerst fraglich.

Es empfiehlt sich das "Neue Kleingedruckte" mit dem vor Abschluss erhaltenen Unterlagen zu vergleichen und gegen die später erhaltenen Vorschriften etc. schriftlich beim zuständigen "Deputy Purser"(eine Art Hoteldirektor), seinen Protest zu hinterlegen (Kopie von diesem und nicht einer Rezeptzionistin) gegenzeichnen lassen.

Will man einen dieser in der Bordinfo angeführten Offiziere oder Abteilungsleiter sprechen, wird man zuerst gnadenlos abgewimmelt. Das ist die Spezialität, darauf ist das Personal besonders geschult. "Was wollen Sie" und dann, egal was sie antworten, erhalten Sie die Antworten von "hat keine Zeit, ist nicht möglich, dafür ist er (wer immer) nicht zuständig, oder machen Sie es schriftlich". Dann wandert Ihr Schrieb garantiert in die große Ablage!

Bei einem Reporter haben es die Rezeptzionisten schon schwerer, Der, "man kann ja nie wissen Gedanke" kommt auf und nach langen hin und her gibt es einen Termin mit einem 2. Klasse Purser. Der sitzt in seiner kleinen Kammer hinter der Rezeption vor Bildschirmen. Er stellt dir vor die Nase ein Handsprechfunkgerät sodass, zu vermuten, der Purser 1. Klasse mithören kann. Er forderte mit strenger Miene einen Vorabzug über alles Geschriebene und winkte mit der Rute wenn man darauf vergisst! Wir haben vergessen! .

Der deutschen Sprache waren von den "Erreichbaren" nur zwei Personen mächtig. Eine der Damen in der Rezeption und die "Germen tour Leaderin".

Bei der "Seenot - Rettungsübung am Einschiffungstag haben wir uns 15 min mit umgeschnallter Schwimmweste sinnlos zu Hunderten in der Bar gedrängt. Ohne unser Rettungsboot auch nur zu sehen, durften wir dann wieder in unsere Kabinen zurück marschieren. Einige Tage später im geschützten Hafen von Casablanca, sind unsere "Helden" mit den Rettungsbooten im Kreis gefahren. Als bei einem der Motor versagte und er kein Ruder fand, mussten seine Kollegen ihn mit Stangen zum Schiff bugsieren. Als seeerfahrene Zuschauer hofften wir, der Ernstfall möge ja nicht eintreten!

Unsere Ausflugsrückkehren waren garniert mit teilweise langen Wartezeiten, nicht beim jew. Zoll des Landes, der winkte uns meistens durch, sondern bei dem Schiffs-Sicherheitsdienst, der unter dem "Mäntelchen" allgemeiner Sicherheitsmaßnahmen eine Prozedur ablaufen ließ, die seinesgleichen sucht! Mit Durchleuchtungsgeräten und Scanner wurde jede Person und jedes Souveniersackerl nach Wasser oder anderen Getränken durchsucht, konfisziert und Protokolle geschrieben! Alles damit man nur ja aus ihrem Mini-Kabineneiskastens die "Apothekerware" in Form von Mikroflaschen zu 3-5cl und Maxipreisen von 5,50 $, konsumiert. Verschlucken unmöglich. Stellen Dir das in einem 4/5*-Hotel hinter der Drehtür vor! Einer paranoiden Zeit der wir entgegen gehen!.

"Ein erholsamer Tag auf See" so lautete die Tagesprogramm– Überschrift

Originaltext danach:

GETRÄNKE SIND NICHT GESTATTET

Es ist leider nicht gestattet Flüssigkeiten (alkoholische und nichtalkoholische Getränke, Wasser, Soft Drinks, usw.) mit an Bord zu bringen. Unser Personal an der Gangway wird es Ihnen abnehmen und es wird für Sie sorgfältig aufbewahrt!

Alle Getränke werden für Sie aufbewahrt und am Ende der Reise wird es wieder ausgehändigt. Ebenso wie alle alkoholische Getränke die Sie im Bordshop kaufen, bekommen Sie am Ende der Reise ausgehändigt. Ausgenommen sind nur Babynahrung und Medizin.

Die jeweiligen Bordkontrollen waren mittels Ganzkörper- und Gepäcksscanner sehr aufwendig und da viele Gäste "Verbotenes" mithatten auch zeitraubend, sodass lange Schlangen am Ende der jeweiligen Ausflüge bei Wind und Wetter programmiert waren und bei viel Leuten Unmut erregte. Man bekommt manchmal den Eindruck, sich in einer straff geführten Herde zu befinden (gilt auch für die Ausflüge), denn mehr Freiheit wird den Gästen nicht gestattet.

Die div. Shops waren nicht sehr verführerisch, die sonstigen Freizeiteinrichtungen wie in den meisten Schiffen und entsprachen nicht dem Preis- Leistungsniveau. Die Leihbücherei viertklassig. Tanzkurs zum Zuschauen bedrückend lustig. Kabarett durchschnittlich. Kapitänsempfang wie üblich mit Sprudelwein etc.

Das Beste waren die modern eingerichteten Suiten, gut isoliert gegen ev. Lärm, die bei uns erstklassigen Matratzen, sehr wichtig der Balkon, dadurch war man auf die Decks nicht angewiesen. Leider ein alter "hundertjähriger" Fernseher (ein Relikt), verstrahlt auf der Hälfte der mageren Kanäle blaustichige Verkaufswerbung, sowie die Gold und Silberstreifen – Schulterabzeichen der div. Offiziers und Abteilungsleider die nie zu sprechen sind, manchmal die Streckenführung und am offenen Meer kein ZDF etc., sondern nur einen schrecklich blöden Videofilm in permanenter Wiederholung. Nicht einmal die eingeblendete Borduhr stimmte tagelang mit der internationalen Zeit überein. Mit einem Wort ein Fernseher einfach zum Vergessen!! Aber auch keine Bordzeitung mit Nachrichten von Daheim oder was so in der Welt geschah. Andere waren ab Casablanca komplett abgeschnitten, außer meinem privaten Kurzwellsender und dem Sat.Tel.

Das Restaurant. Das Glück bescherte uns das vornehmere Restaurant "CAVO" auf Deck fünf.

Vornehmer deshalb, nur eine Sitzung bei meistens vier- bis fünf- Personentische. Auch das Schiff war nicht ausgebucht, nur 1353 Passagiere bei 730 Besatzungsmitglieder(!). Nach der chaotischen Einschiffung (die elektronische vorab- Bekanntgabe aller Daten um lt. MSC gemütlich an Bord gehen zu können, war eine Schimäre. Vergessen, wir sitzen im Speisesaal ein freundlicher ital. Kellner aus Rom und einem Helfer und Zuträger aus Ghana sind für unser Wohl die nächsten zwei Wochen (nur abends) zuständig. Das Palaver beginnt:

Eine pompöse Speisekarte wird gereicht. Heute ist "Italienischer Abend"! Wir blättern, zuerst "MSC Crociere präsente: "TERRE, MARI ED I LORO SAPORI" danach zwei Seiten auf italienisch mit div. Köstlichkeiten. Dies detto in Englisch, Französisch, Spanisch und last but not least, in Deutsch. Ein Schlemmermenü! Die Auswahl war eine Qual. Letztlich geschafft, wendeten wir uns der Weinkarte zu. Bei der wurde Deutsch "vergessen". Aber nicht nur das, auch die einzelnen Weine generell ohne Jahresangabe, und Anbaugebiete. z.B.: "Valpolicella Classicod.o.c."Bertani"…32 US$, oder Cabernet Sauvignon "San Nicolas"… 25 US$. Insgesamt fanden wir darin 46 ital. Weine, 3 Chilenisch, 3 Brasilianische, 1 franz Wein, sowie 3 franz. Sektsorten. Aber keinen Einzige deutschen oder österreichischen Wein. In der Beilage ein Zettel mit dem "MSC Wine Package": 4 St. zu 69 $, 7St. zu 128$ und 6St. zu 111.-$.Ein alkoholisches Roulett Alle verschieden und ohne näheren Angaben. Ein 0,75L " San Pellegrino-Wasser" für 4.80$, etc.

Nach der "Sitzung" war Zeit für einen Kaffee oder Congnak in den Bars. Ungemütliches Gestühl bei den Tischen. Die Raucher hatten es besonders ungemütlich, Thonet – Nachbausessel im Rauchereck !

Da wir einen Geburtstag zu feiern hatten, das Problem mit guten österr./ deutschen Weinen kannten, haben wir im großen Gepäck dafür vorgesorgt und begaben uns zum Feiern auf den Privatbalkon. So verlief der erste Abend noch sehr harmonisch.

Eine vierseitige Kurzinformation, ohne Ausflugsangebote sondern nur in Form einer Städtebeschreibung erhielten wir wenige Tage vor Abfahrt von den Firmen Hofer & Gulliver´s Reisen. Erst am Schiff konnten wir uns über die div. Ausflüge und Preise informieren. Dass es sowohl in Barcelona und Lissabon eigene städtische Bus Touristik zu geringen Preisen gibt, ist gegen die Geschäftsinteressen von MSC.

Diese Bus-Touristik, wo man permanent (alle 10 min) an div. Stationen zusteigen, drei verschiedene Routen wählen, darin umsteigen und wovon eine vom jew. Hafengelände wegfährt und das für den ganzen Tag um 12.--€!! Zumindest Hofer als "Reisevermittler oder Gulliverreisen", hätte dies in ihren Infos mitteilen müssen. Ausreden – nicht gewusst ist für ein Reisebüro unglaubhaft. So viel als Provisions- oder Anzahlungs-Dankeschön. Stattdessen entweder teuere Taxis, die nach dem Zollschranken stehen, zwar einen Taxameter haben, aber nur pro Stunde für 40.-€ fahren wollen, oder die auch nicht billige MSC – Ausflüge.

Marseille 10.10.08.

Von MSC bietet div. Ausflugsangebote mit je 4h, Dauer wobei für die Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Kathedrale Notre Dame de la Garde und des Borely-Schloss von außen, Fotostop und "Freizeit" 54.-$ p.P. verrechnet wurden.

Außerdem gab es einen 8stündigen Ausflug zur oben erwähnten Kathedrale und anschließend zu dem Palast der Päpste nach Avignon für 116.-$.

MSC stellte auch einen Shuttlebus (gegen Gebühr, je 14.$) zum Stadthafen zur Verfügung, wo wir dann gegen geringe Gebühr mit einem städtischen Mini-Autozug die steilen Strassen in lustiger Fahrt zur Basilika gebracht wurden. Wie auch bei folgenden Aufenthalten, war die Zeit immer zu kurz um diese interessante Stadt näher kennen zu lernen.

Barcelona 11.10.08.

Hier gibt es diesen städtischen Touristikbus, ein Doppelstock, wobei die obere Plattform freie Sicht nach allen Seiten bietet, wovon man bei einem normalen Bus nur träumen kann. MSC stellte einen Shuttlebus (8.-$), bis zum Plaza Colon. Die Ausflugszeit von 9h-15h, war selbst unter Verzicht auf Essen etc. für diese Stadt ein Witz! Allein zur Besichtigung des Güell Park, ein ausgedehntes Gaudiobjekt und seiner noch unvollendeten Kathedrale der "Sagrada Familia", sofern man sich nicht für ein Dutzend anderer Sehenswürdigkeiten entschlossen hat, sind sechs Stunden Besichtigungszeit einzuplanen provokant! Wir mussten daher unser dreimal gekürztes Programm mit den teueren Taxis erledigen.

Zuerst eine kurze Stadtrundfahrt, Sagrada Familia: eng, laut, Baustelle, skurill, verwinkelte Anfahrt (Taxispezialität). Park Güell: Menschenmassen, Models, Schulklassen im Kreis sitzend Gabelbrot verzehrend, Modeschmuck Verkäufer, aber wunderschöne Mosaikarbeiten in der geländeumfassenden gewundenen Bank eingearbeitet. Mosaik wohin das Auge schaut. Säulenhalle, Parkwege mit Papageien in den Palmen, Sicher einmalig auf der Welt. Gaudi-Hausfassaden am Rückweg. Die quirlige Rambla, mit lebenden Fantasiefiguren die sich stundenlang darstellen.

Mit heraushängender, durstiger Zunge in der Schlange, bei ekelhaft langsamer Getränke- Schiffs-Kontrolle , sind wir, während die Sinfonia neben zwei "Costa – Riesen" vorbei fuhr, noch zu einem "Häferl" Kaffee gekommen. Erholung auf See (12.11.08), war notwendig!

Lissabon 13.11.08.

Endlos langsam bewegte sich die Sinfonia in die große Bucht. Endlich, um die Mittagszeit, wir waren schon startklar zur Besichtigung und diesmal wollten wir einer Stadtrundfahrt aus dem MSC-Angebot für 63.-$ p.P. vertrauen. Aber weit gefehlt. Statt wie die anderen Ausflüge gleich um 12,30h los zu fahren, mussten wir bis 14h warten! Danach zum Fliegerdenkmal-Ozeanüberquerung 1922, Seefahrerdenkmal (Padräo dos Descobrimentos), Hyronimuskloster (Mosteiro dos Jero´nimos) und zum Torre de Bele´m. Dann hinauf zum Rossio-Platz, wo wir ohne weiterer Information, außer wo es was Süßes gebe für eine Stunde entlassen wurden. Der Bus machte mit Führerin bis 4,30h einen Abflug! Zur Dämmerung bis in die Nacht hinein begann dann in der "Rush Hour" die Stadtrundfahrt, mehr stehend als fahrend. Da wir kein Nachtsichtgerät beigepackt hatten, die Stadtbeleuchtung dort wo es sehenswert gewesen wäre sehr spärlich war, haben wir einen bleibend dunklen Eindruck gewonnen. Danach war die im Zollgebäude etablierte Souvenirstrasse noch zu durchschreiten, ehe man sich wieder im Schiff (nicht beim Zoll) einer Leibes und Filmkofferkontrolle unterziehen durfte. Beinahe hätte ich noch etwas vergessen: "Der Aufzug", den haben wir durch Zufall gefunden, hinaufgefahren, Fotorunde geschossen, Sonnenuntergang gefilmt und Polizisten bestaunt die mit einem einachsigen "Steh-Elektrowägelchen mit ihrem Gleichgewicht genug zu tun hatten, als sich um Taschendiebe zu kümmern! Lissabon hätte mehr sein können wenn der Kapitän etwas schneller kutschiert und wir statt dem städtischen Bus-Turist und nicht auf die MSC- Ausflugsorganisation vertraut hätten.

Der folgende Tag auf See verlief ohne besonderer Vorkommnisse!

Casablanca 15.11.08.

Diese Liegezeit (8 – 22h) hätten wir in Barcelona gebraucht! Aber wo uns der Herr Kapitän Giuseppe Galano hingelegt hat, war alles andere als galant! Nicht nur wieder Frachthafen, sondern noch dazu einer im Bau befindlicher , zwei Kilometer von Hauptzolltor, Baustellenfahrzeuge zwischen den sich zu den Taxis bewegenden Schiffsgästen! "Die Glasur rinnt langsam von der MSC-Torte und hervor kommt der Billighuber! Denn preiswerter kann man in Casablanca nicht mehr anlegen!! Und wo ist wenigstens ein Shuttlebus gegen Gebühr? Fehlanzeige! Wer nicht einen Ausflug gebucht hat, fällt durch den Rost! Also marschierten wir staubschluckend und Baumaschinen ausweichend bis zum Zollportal. Dahinter standen die musealen Taxi. Also fuhren wir durch Casablanca, eine Polizeikontrolle, Bordkarte vorweisen, kein Problem, weiter zur Hassan II Moschee, Central Market und zur Habous area. Da wir den 13h-Ausflug (150.-$) nach Marrakesh schon vor Jahren mitgemacht haben, ging es zurück an Bord. Diesmal mit Bakschisch bis zum Schiff. Dort fand gerade die Probefahrt der Mannschaft mit unseren Rettungsbooten statt (siehe Teil1).Im Tagesprogramm steht der Hinweis, das eine Seenotrettungsübung für die Besatzung stattfindet und die Beteiligung der Passagiere nicht erforderlich ist. Danach aber noch der Satz: Vielen Dank für Ihre Mithilfe! A) War von "Not" bei diesem wellenfreien Nachmittag und da sich niemand von der Besatzung in das Hafenbecken gestürzt hat keine Rede, aber B) wäre unsere Mitwirkung doch hilfreich gewesen, bei dem was wir zu sehen bekamen – wahrscheinlich ungewollt, da fast alle Gäste auswärts waren.

Den nächsten Tag, am Sonntag den 16.11.08, überquerten wir in Richtung Süd-West nach Tenerife, die Tiefste Stelle des Ozeans mit 3500m.

Auf See : 16.11.08.

Auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln hatten wir Zeit zu einem Schiffsrundgang. Die Ausnützung eines Schiffskörpers für die Gäste, hat sich weltweit von Jahr zu Jahr vergrößert. Ebenso die Qualität der für diesen Betrieb notwendigen Aggregate. Zumindest was wir zu sehen bekamen war allerdings nur rein äußerlich. So ist die aus früheren Zeiten bekannte Rauch- und Russ- entwicklung fast zur Gänze verschwunden. Man konnte zwar weder den Maschinenraum noch sonstige betriebsinterne Teile betreten, aber die Sprache des Rauchfangs war eindeutig. Ein hauchzartes Fähnchen wehte bei einer Geschwindigkeit von 20 Knoten. Ein klarer Beweis rein optisch, dass unten im Maschinenraum eine Anlage arbeitet, welche zwar den größten Dreck verarbeitet, nämlich Bunkeröl (Schwerölrückstände der Öl-Industrie), eine Tonne kostet dzt. in Europa ca. 130.-€ (0,13 € pro Liter), dank "Invisible- Smoke- Technologie", welche das Abgas unsichtbar macht, aber nicht verzaubern kann. Weiters hat das Schiff offenbar "Pod-Antriebe", diese sorgen für ein besonders geräusch- und vibrationsarmes Fahrverhalten. Sie lassen sich um 360 Grad drehen und sorgen für extrem gute Manövrierfähigkeit.

Ein sehr trauriges Kapitel wäre aber doch noch zu erwähnen: Wir, als die "Finanziers" dieser Reise, sind Mitschuldige an einem CO2 – Ausstoß und einer Umweltverschmutzung für diese zwanzig Tage von gigantischem Ausmaß! Allein der Energieverbrauch für Treibstoffe, Schiffsmotoren, Klimaanlagen, Wasserentsalzung, Lichtstrom, Koch und Waschanlagen etc, und den zwölfstündigen Rückflug wieder mit etc., den wir "von bis" verursacht haben (siehe Passagierzahl) würde errechnet, eine Horrorzahl pro Kopf ergeben. Und diese Schiffe sind immer in Betrieb und fahren rund ums Jahr, 365 Tage!

Man möge weiters bedenken, dass Hunderte solcher Riesen täglich zum "Amüsement" die Meere durchziehen, mit unseriösen Preisen ihre Gäste melken, keine oder kaum Steuern entrichten, viele dieser 730 Arbeitskräfte, je tiefer im Schiff, um so schlechter bezahlt werden. Manche, lt. ihren Aussagen nur für Essen, Logis und Taschengeld. Mit den daraus entstehenden saftigen Gewinnen werden wieder neue Giganten entstehen, welche zwar vibrationsärmer durch "Podantrieb", und modernere, "alles fressende Aggregate" ausgestattet sind, dennoch unglaubliche CO2- Erzeuger bleiben, da das jeweilige Energiesystem pro Schiff eine Größenordnung von 60.000 bis 70.000 kW hat. Das reicht um eine Kleinstadt zu versorgen! Gerade jetzt, wo endlich die Gefahr weltweit erkannt und über CO2-Reduktions- maßnahmen verhandelt wird, können diese "Europäisch- / Amerikanischen" - Schifffahrtsgesellschaften im Niemandsland lustig weiter agieren! Wenn wir unser Klima retten wollen, so muss das Umdenken bei jedem von uns und auf vielen Ebenen des Verbrauches, so auch in der Wahl der Urlaubsart, in das tägliche Leben einfließen, genauso wie wir es in unserem Haushalten teilweise schon geschafft haben.

Teneriffa: 17.11.08.

Eben fahren wir in den Hafen von Santa Cruz, in Teneriffa, der Hauptinsel der Kanaren ein. Diesmal haben wir eine Busreise bei MSC für 66.-$, in das nördliche Gebirge über die Strandanlage von Las Teresitas nach El Balaidero gebucht. Die Strassen sind perfekt, wenn auch für den Busverkehr oft zu schmal, ausgebaut. Erlaubt sei mir hiezu ein Nebensatz: Leider haben die Bushersteller noch immer nicht begriffen, dass die Sicherheit im Bus nicht beim Gurt aufhört, sondern auch die Überrolleigenschaften verbessert gehören. Gerade bei solch kurvenreichen und an Schluchten verlaufenden Strassen wie auf den Kanaren, gehören andere Busse eingesetzt, als bei Stadtrundfahrten, wo sogar die Sicht nach oben gefragt wäre.

Dieser Ausflug ist empfehlenswert. Atemberaubende Blicke ins Tal, hinunter nach Tapricana, ein Käse/Wein (sauer, da im Preis inkludiert) Imbiss, wieder hinauf auf den Kamm, weitere Aussichtspunkte und über "La Laguna.", der ehemaligen Haupt- und Universitätsstadt, zurück zum Schiff. Auch von unserem Balkon (Backbordseite sehr empfehlenswert, darüber noch später), hatten wir Gelegenheit, solange das Schiff im Hafen lag, dieses einmalige Panorama und die vor uns vorbeifahrenden und ankommenden Schiffe zu betrachten. Am späten Nachmittag verließen wir die letzte europäische Bastion um den langen Weg über den Atlantik anzutreten.

Atlantik : 18.11.08.

Lt. nautischen Informationen, überqueren wir den Breitegrad 23°27`5``N, wie der "Tropic of Cancer" genannt wird mit 20 kn Fahrt, Wind NO 15kn. Gemütliche Vormittags – Sonnenstunden auf leicht salzverkrusteten Balkonmöbel (keine "Entsalzung" vorgesehen).Vor 18 Jahren fuhren wir mit der " Costa Eugenia", damals Star der Costa-Flotte, entlang der westafrikanischen Küste über Dakar nach Rio de Janeiro. Diesmal wählte der MSC-Kapitän eine diagonale Abkürzung.

Atlantik : 19.11.08.

In einer Distanz von ca. 5 SM fahren wir an den Inselgruppen von Boavista und Maio das Archipel von Carbo Verde, vorbei, Es ist 320 SM vom westlichen Punkt Afrikas (Cap Vert-Senegal)entfernt. Der Wettergott winkt wohlwollend mit kleinen Wellen von ca.1m, uns zu .

Atlantik : 20.11.08..

Wir sind auf konstantem 206° Süd/Süd-West Kurs. Meer 4-5, Tiefe ca. bei 4.400m.

Schwül, 29° C. Aussentemp. Tölpel umkreisen das Schiff und holen sich ihre Beute, die vor und unter dem Schiff durch dessen Tiefgang aufgescheut wurden mittels Sturzflug.

Pos.: 05,24N, 27,52W. Nach Teneriffa wären es 1535 sm nach Recife 908. Die Cap Verden liegen dazwischen.

Atlantik : 21.11.08.

Heute haben wir den großen Tag der Äquatorüberquerung. Diese soll lt. Capitän Punkt 12h mittags erfolgen. Dementsprechend wird das Schiff heruntergebremst. Schon frühzeitig beginnt ein mords Spektakel. Die Hälfte aller Passagiere versammeln sich kostümiert vor "Neptun" und seiner erhoben stehenden Gefolgschaft. Dies aber in Badedress (da ja Einiges auf sie zukommen wird. Pünktlich um 12h Nebelhornstöße, exstatische Tänze um und im Pool, Beschüttungen mit Ketchup, Mehl, Bewerfungen mit rohen Eiern und viel Musik. Viel Gigabyte abgelichtet und zum Anlass im "La Terrazza Buffet" verbilligtes Bier mit typisch deutscher Küche angeboten. Nach der Tauffeier konnte man sich bei der Rezeption eine Urkunde abholen. Der restliche Tag und Abend wurde ausgelassen gefeiert.Dabei kamen die nautischen Angaben zu kurz. Nachgeholt:

Äquatorüberquerung bei 205° auf der Süd/Süd- West Route.

Das muss für heute genügen!

Atlantik : 22.11.08.

Seetag, Samstag , Sonnenaufgang 4,50h Untergang 17h Schiffsgeschwindigkeit: 12,8 kn.

Um ca. 8h, fahren wir in ca. 1 sm, auf bb–Seite am "Archipel Fernando de Noronha", vulkanischen Ursprungs, welches die Spitze eines Unterwassergebirges dessen Fuß 4000m, unter dem Meersspiegel liegt vorbei. Diese Inselgruppe wurde von der Unesco zum Weltnaturerbe und Naturdenkmal, sowie von den Brasilianern zum Marine-Nationaldenkmal und Naturschutzgebiet erklärt. Grund: Verschiedenartigste Spezies von Meeresbewohnern und weltweit einzigartige Massenversammlung von Delphinen. Es liegt ca. 190 sm, von der brasilianischen Küste entfernt. Siehe auch: http://www.fernando-de-noronha.info/allgem.htm

Recife : 23.11.08

Ankunft um ca. 6h, bewölkt, 26°C, Anblick: Ein heruntergekommener Industriehafen In den 18 Jahren seit unserem letzten Besuch, wurde weder der Straßenbelag im Hafengelände noch sonst eine Verbesserung getätigt. Die Folge sind tiefe Löcher die nur im Schritttempo zu befahren sind. Eine trostlose Umgebung.

Recife ist die Hauptstadt des Staates Pernambuco und besteht auch aus vielen kleinen Inseln die an der Mündung der Flüsse Capibaribe und Baberibe liegt. Das Venedig Brasiliens genannt. Wir haben eine Hafenrundfahrt mit einem Katamaran bei MSC für 51.-$ gebucht. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir zur Fluss-Anlegestelle und wollten zu dem dort liegenden modernen Katamaran gehen, wurden aber zurück gepfiffen – "der daneben wäre es für die MSC-Gäste"! Das war ein aus div. Holzbänken für 40-50 Personen gebasteltes, ca. 50 cm über dem Wasserspiegel ragendes Ding, darunter zwei länglichrunde Blechpontons, ein Außenborder und. 3-4 Rettungsringe. Das war`s. Wieder hatte der Wettergott mit uns Mitleid. Das Wasser war ruhig und die Fahrt in die Vergangenheit, bzw. Gegenwart dieser Stadt (was das Gleiche ist) konnte beginnen. Die Rundfahrt durch zwei der vielen Kanäle war erschreckend- interessant. Verfallenes neben Prachtgebäuden (selten) und Elend (90%) wohnten Tür an Tür. Den Menschen die hier leben fällt das gar nicht mehr auf. Sie sind offenbar zufrieden mit dem was dieses Leben hergibt,, lachen und sind fröhlich. Man stelle sich vor, ein Luxus-Hochhaushotel mit einer 1a Fassade zum Fluss, aber der hintere Teil, der das halbe Gebäude ausmachte eine ausgebrannte Ruine. Kein Mensch stört sich daran. Anschließend ging es zum "Handwerksmarkt" ein ehemaliges Gefängnis, was sich ebenfalls in den 18 Jahren so erhalten hat. Souvenirs, Souvenirs, ihr Leute kauft doch ein – und das taten sie dann auch! Zurück zum Schiff, Schlaglöcher zum "Darüberheben", Eine Polizeikontrolle war in Schlangenlinie zu passieren (was sollen wir ihnen schon wegtragen?). Dieser vernünftige Gedanke fehlte leider unseren "Bordbespitzlern" und ließen ungeniert, der wartenden Schlangen und der kühl-windigen Abendluft, alle Sackerlen und uns durchleuchten.

Salvador de Bahia : 24.11.08.

Das Erste was einem im Gegensatz zu Recife auffällt, die Menschen sind aktiver, quirliger und selbstbewusster. Diese Stadt lebt! Auch hier Armut neben Wohlstand, Ruinen neben Hochhäusern, aber dazwischen rast der Puls dieser Metropole.

Es war die imposante Skyline die schon aus der Ferne erahnen ließ, was uns erwartet. In gefühlvoller Fahrt näherte sich der Skipper von NO kommend um die Leuchtturmspitze zu seiner, noch im Stadtbereich liegenden Anlegestelle. Weißgekleidete Kreolinnen begrüßten uns mit Tanz und Musik. Hier brauchte es keinen Shuttlebus. Vis a vis das Zollgebäude (Durchmarsch und auch später zurück, ohne jeglicher Kontrolle- außer wieder der ekelhaften im Schiff!), ein paar Schritte weiter die Taxis (80.-$ für die 4 Stunden Aufenthalt).

Der afrikanische Einfluss belebt diese Stadt! Eine gut erhaltene Kolonialarchitektur mit Kirchen Palästen, Patrizierhäusern, aber auch modernen Stadtvierteln mit gepflegten Parks, Teichlandschaften und guten Verbindungsstrassen. Seit fast 15 Jahren wird dank der UNESCO die Altstadt, das barocke Herzstück der Oberstadt saniert und hat sich zu einem Muss-Treffpunkt der Touristen gemausert. Da wirkte sogar der "Stern" (Buntsteinjuwelier für den Massentourismus), mit seinem weißen Webezelt am "Jesusplatz" deplaziert. Aber wenn man schon etwas seiner kargen Zeit für bunte Steine opfern will, dann findet man Qualität sei es vom Aquamarine, Topaz, Turmaline bis zum Citrin, bei Amsterdam Sauer. Dreißig bis vierzig Prozent, je nach Geschick, sind von dem nachgefragten Preis verhandelbar, es sei denn, die Schiffssirene wird zum Spielverderber.

Um 17h, setzte sich die"Sinfonia" langsam in Bewegung um in einem weiten Bogen uns die Möglichkeit zu geben, diese fast den Horizont umspannende Kulisse, welche von Minute zu Minute in Farbfacetten von einer versinkenden, rotglühenden Abendsonne angestrahlt, in der Ferne langsam versinkt. Erinnert an das berühmte Bild von Monet (Abendstimmung in Venedig). Dem Kapitän sei für dieses Erlebnis gedankt..

Auf See : 25.11.08.

"Ein froher Tag auf See", so lautet das Credo! Aber es ist der letzte Tag auf der Sinfonia und noch viel zu erledigen. auch wenn uns alle möglichen "Lustbarkeiten" angeboten werden. So die Uhren zurück, Alle Ablagen durchsehen und langsam zusammenpacken, denn "bevor der Hahn zu krähen beginnt", müssen die Koffer am Gang stehen! Lt. Tagesprogramm, werden beschlagnahmter Getränke erst am Ausschiffungstag, wenn die Koffer bereits weg sind zurückgegeben! Weiters schreibt die Schiffsleitung, haben wir die Kabine morgen früh um spätestens 7,30h zu verlassen! Dazu lesen wir, die geplante Ankunft in Rio ist um 9h! Eine Frechheit! Dies obwohl viele Leute wie auch wir, diese Kabine mit Balkon extra auch backbordseitig wegen der Einfahrtskulisse nach Rio de Janeiro, auch für diesen Tag gemietet und bezahlt haben. Das was das "Tüpfelchen" auf dem I, die Kreuzfahrten im Allgemeinen und bei MSC im Speziellen zu beleuchten, wobei wir noch sehr kulant verfahren sind. Natürlich haben wir dem Purser 2. Klasse klargelegt, dass vor Anlanden und Festmachen unsere Kabine nicht geräumen wird!

Rio de Janeiro : 26.11.2008.

Das geschah auch mit abgesperrter Tür und ohne Zwischenfall. So hatten wir die Möglichkeit von unserem Balkon aus die Einfahrt, deren erste Kulissen des Zuckerhut Corcovado etc. sich bereits um 7h aus dem Nebel schälten zu betrachten. Ein Erlebnis das sich bis zur Anlandung eine Stunde lang hinzog und in dieser Zeit entsprechendes Filmmaterial und Pixel verarbeitet worden sind.. Selbst wenn ich in diesem Forum Bilder zeigen dürfte, was ich gerne tun würde, wäre mein "Copyright" hier nicht gewahrt.

Endabgerechnet wird am Ausschiffungstag zwischen 6-8h früh. Mehrfachschlangen sind vorprogrammiert, ob mit Karte oder bar, dazu das "Handgepäck" im Schlepptau, da die Kabine vorher geräumt sein muss, obwohl man noch für den ganzen Tag bezahlt hat! Wieder persönliches Erscheinen bei den Zahlmeistern! Eine Zwischen- und Endabrechnung erhalten Sie vorab außen auf Ihre Kabinentür gesteckt – somit einsichtig für jeden Vorübergehenden. Die Möglichkeit bestünde ja auch es unter die Tür zu schieben, wie die Tagesberichte. Bücken ist aber nicht vorgesehen!

Für den Zoll bekamen die Gäste ein zweiseitiges Formular kleinstgedruckt in Englisch mit einer Reihe von Fragen. Die "German tour Leaderin", konnte keine Übersetzung liefern, trotz vielfacher Proteste und meine nur: "Kreuzt alles mit Nein an" und unterschreibt! Zum Glück, wie sich später herausstellte, musste dieses Formular dank der Großzügigkeit der brasilianischen Behörde nicht vorgelegt werden, sonst hätte es so manche unterschriebene Falschaussage gegeben!!

Am Tag der Ankunft in Rio de Janeiro haben wir ein schriftliches "Willkommen und Auf Wiedersehen" unserer zwei (?) Kapitäne Antonio Siviero und Giuseppe Galano in die Kabine gereicht bekommen. Wer noch vor Verlassen Zeit hatte, sich die letzte Seite anzusehen, dem wurden dort nicht nur die gelaufenen Seemeilen, zwischen den einzelnen Stationen mitgeteilt, von insgesamt 5.676 Sm, was etwa 10.400 km entspricht, sondern auch die verbrauchten Lebensmittel, detailliert vom (nicht immer- da tiefgefroren), frischen Gemüse bis zu den Eiern in diesem Zeitabschnitt vom, 9.-26.Nov.08. Die gigantische Menge wurde mit 204.700 kg angegeben - davon entsorgt? Nicht angegeben war die Passagier- und Besatzungszahl. Der Purser 2. Klasse, hat sie mir mit: 1353 Passagiere und 730 Besatzungsmitglieder angegeben!

Im Schnitt käme somit pro Person eine Vertilgungsmenge von 98,27 kg heraus. Wer davon allerdings den Löwenanteil gefuttert hat, lässt (bei den vielen übergewichtigen Passagieren) es auf weit über 100 kg schätzen, das "Apothekerwasser" etc. nicht mitgerechnet und das bei nur an Bord verbrachten ca.375h! Ob die Damen und Herren mit dieser netten Geste des Kapitäns es als "ins Fettnäpfchen getreten " ansehen, oder darüber stolz ihre Brust herausstrecken, bleibt, der jeweils divergierenden Denkweise überlassen. Ganz verschämt hat man vergessen, den verbrauchten Schweröldreck und die Leistungsdaten der Maschinen anzuführen.

Es sollte uns allen helfen über die unsichtbaren Auswirkungen ev. Urlaubsplanungen und des jew. Stellenwertes, sowohl für sich selbst, als auch für unsere Mitmenschen nach zu denken.

Liebe Grüße!

Tomic

REISEBERICHT MELDEN


Da sie nicht registriert sind, hinterlassen sie bitte noch ihre Email-Adresse und bestätigen Sie den Sicherheitscode.
Email:
Sicherheitscode:
Um einen Bericht zu melden, geben sie bitte noch einen Grund an
Grund für die Meldung:

REISEBERICHT WEITERLEITEN


Da sie nicht registriert sind, hinterlassen sie bitte noch ihre Email-Adresse und bestätigen Sie den Sicherheitscode.
Email:
Sicherheitscode:
Um den Bericht weiterzuleiten, geben sie bitte die gewünschte EmailAdresse an
An wen weiterleiten:
Nachricht für den User: