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Brückenfahrt mit der MS Spreekrone
VON JuWa (Baujahr: 23
aus Zwickau,Deutschland)
SchiffLopes
Eingetragen am19.10.2013
Reise vom23.05.2016
Dauer1 TAGE
Routeca.20 km
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REISEBERICHT IM DETAIL

Brückenfahrt mit der MS Spreekrone

Eine 3 1/2 stündige Spreerundfahrt in Berlin schien manchem Beobachter etwas gewagt zu sein. Doch unser Klassenlehrer wusste als erfahrener Kenner der Brückentour Berlin, was er seinen Schülern zumuten konnte. Die Vorfreude war bei den einzelnen Schülern sehr groß. Alle Teilnehmer waren gespannt zu sehen, wie die MS Spreekrone wirklich aussah. Als wir das Schiff zu Gesicht bekamen, waren wir völlig überwältigt. In das Auge stach die unverwechselbare Schönheit der MS Spreekrone. Es besitzt auf dem Oberdeck fast 300 Sonnenplätze und zahlreiche Innenplätze im Salon. Von dem Schiff waren alle Schüler echt begeistert, besonders von der Größe. Was für eine grandiose Kulisse sich für uns später auftat, war einfach beeindruckend.


Es wird gesagt, dass es in Berlin mehr Brücken als in Venedig gibt. Sich vom Wasser aus Berlin anzunähern, ist wohl die schönste Art seine Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Unsere Brückenfahrt begann auf der Schlossbrücke in Berlin Charlottenburg. Wir passierten das Charlottenburger Ufer, Hansaviertel, Schloss Bellevue, Reichstag, Museumsinsel, Berliner Dom und das Nikolaiviertel. Wir sahen eindrucksvolle Landschaften und erfuhren viel Wissenswertes zur Geschichte und Neuzeit von Berlin während der Brückenfahrt. Der Kernbereich, des heute vom Fluss Spree durchzogenen Berlins, entwickelte sich an einer schmalen Stelle des Urstromtals. Die hier entstehenden, ehemaligen Fischerdörfer und Handelssiedlungen Berlins waren Regierungssitze der Kurfürsten und Könige, die ihre Schlösser in der idyllisch wasserreichen Landschaft errichten ließen.


Auf dem Oberdeck der MS Spreekrone lockten Sonne und Wind bei dieser Spreerundfahrt. Eine Weltstadt gab sich authentisch. Daneben konnten wir charakteristische Geräusche und das leichte Plätschern des Wassers wahrnehmen. Einige Schüler in der Klasse hatten sich viel zu erzählen. Die Stimmung war sehr locker und wir erlebten es nicht jeden Tag, dass sich Lehrer und Schüler so entspannt und gut gelaunt unterhalten konnten. Es ging vorbei am Schloss Charlottenburg durch das alte Häusermeer von Moabit mit seinen großen Speichern aus grau-braunem Sand- und rotem Backstein. Der Stadtbezirk Moabit liegt recht zentral. Hier befinden sich preislich günstige Altbauten. Der Bezirk ist ringsherum von Wasser umgeben.


Als wir den Spreebogen entlang fuhren, wird die Fassade allmählich wieder etwas moderner. Wir sahen einige Glas- und Betonbauten. Doch wir entdeckten auch historische Architektur. Vor uns lag das Schloss Bellevue. Es ist der Amtssitz des Bundespräsidenten. Nicht weit davon entfernt liegen der Deutsche Bundestag und das Bundeskanzleramt. Nachdem wir Schloss Bellevue hinter uns gelassen haben, fuhren wir durch das neu renovierte Regierungsviertel.


Der Volksmund sagt, dass Berlin viele Gesichter hat. Jedoch an einem Ort treffen äußere Erhabenheit und das historische Gewicht unmittelbar aufeinander. Es sind der Reichstag und das Brandenburger Tor. An diesen beiden Orten wurde deutsche Geschichte geschrieben. Die Dachterrasse und die Kuppel des Reichstagsgebäudes können kostenlos besichtigt werden. Wir passierten die Schlossbrücke. Es ist eine dreibogige Stahlbetonbrücke. Die ehemals hölzerne Brücke über die Spree wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel durch eine steinerne Schlossbrücke ersetzt. Sie liegt am östlichen Ende des Boulevards Unter den Linden. Danach erreichten wir die Museumsinsel. Die Museen in Berlin Mitte bilden die nördliche Spitze der Spree-Insel. Die Museumsinsel beherbergt das herausragende Pergamon Museum und die Nationalgalerie. Hier werden 6000 Jahre Kulturgeschichte anschaulich präsentiert. Aus Pergamon stammt der berühmte Pergamonaltar. Eine Attraktion des Vorderasiatischen Museums ist das Ischtartor von Babylon. Die vielseitige Ausstellung beginnt bei der Blütezeit Ägyptens und der Kultur des Alten Orients über die griechische und römische Antike bis hin zur Gegenwart. Der Berliner Dom mit seiner markanten Kuppel ist eine evangelisch lutherische Kirche. Seine Geschichte reicht bis zum 15. Jahrhundert zurück. Im Nikolaiviertel sahen wir das historische Berlin. Es bildet das letzte Stück vom alten Berlin. Es ist schlicht die Wiege der Großstadt, denn rund um die Kirche St. Nikolai entstand damals Berlin.


Alle Schüler waren beeindruckt. Berlin bietet neben dem Flair einer Millionenmetropole unzählige Sehenswürdigkeiten. Die durch Berlin fließende Spree bietet dazu einen exklusiven Rahmen. Auf mehr als 20 km Länge führte die Brückentour unter mehr als 60 Brücken hindurch. Es ging vorbei an den attraktivsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Von uns gestreift wurden bebaute Stadtlandschaften und grüne Spree-Ufer. Wir konnten Wissenswertes aus der Geschichte erfahren und durchquerten einige Berliner Stadtbezirke im Landwehrkanal und auf der Spree. Einige Teilnehmer verabschiedeten sich mit dem festen Versprechen, möglichst bald wiederzukommen. Es war eine sehr gelungene Klassenfahrt, auf der wir alle sehr viel Spaß hatten. Wir hatten einmal ein wenig Freizeit genossen und konnten andererseits auch unglaublich viel von Berlin sehen.

 

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