Schiff suchen:
REISEBERICHT EINSTELLEN



Transatlantikkreuzfahrt mit der Costa Serena
VON webmaster (Baujahr: 43)
SchiffLopes
Eingetragen am19.10.2013
Reise vom15.03.2011
Dauer20 TAGE
RouteSaoPaulo,Santos,Rio,Salvador,Ilheus,Canaria,Madeira,Lissabon,Barcelona,Savona

REISEBERICHT IM DETAIL

Reiseroute:

Sao Paulo – Santos – Rio de Janeiro – Salvador Bahia – Ilheus – Recife – Gran Canaria – Madeira – Lissabon – Barcelona – Marseille – Savona

 

Anreise:

Per ICE ging es nach Frankfurt/ Main, am späten Abend dann mit einem „alten“ Jumbo nach Sao Paulo. Der Service war nicht berauschend, stundenlang waren keine Flugbegleiter zu sehen, auch die Lautstärke in der Maschine war nicht gerade gering. Pünktlich landeten wir in der 20-Mill.-Metropole, das Auschecken dauerte ein wenig, da mehrere Maschinen abgefertigt werden mußten. Ein wenig Chaos dann beim Beginn des Transfers. Da die Serena erst am Morgen von einer außerplanmäßigen Mini-Tour zurückkam, fuhr man alle Passagiere in ein großes Hotel in Sao Paulo zu einem ausgiebigen Frühstück, anschließend lernten wir die Metropole in einer 3- stündigen Rundfahrt kennen, interessant, aber geschlaucht von der langen Anreise waren wir doch. Am späten Mittag hieß das Ziel dann das ca. 60 km entfernte Santos. Das befürchtete Chaos beim Check-In trat nicht ein, bereits um 13.30 Uhr waren wir auf dem Schiff, die Kabine war schon bezugsbereit, auch das Gepäck ließ nicht allzulange auf sich warten, zur Kabine später mehr.

Passagiere:

Die Serena war mit etwa 3800 P. voll ausgebucht. Die Brasilianer waren en masse vertreten (1500), 800 deutschsprachige Gäste waren an Bord, es folgten die Franzosen und Italiener. Mit den 1100 Besatzungsmitgliedern zusammen eine kleine Stadt. Während der TA erfolgte Passagierwechsel auf Gran Canaria, Lissabon, Barcelona und Marseille.
Besatzung.: it. Offiziere, Kapitän de Gregorio sehr „passagiernah“, Kabinenservice aus versch. Nationen, viele brasilianische Mitarbeiter im SB-Restaurant, KF-Direktor kam aus Brasilien.

Kabine:

Unsere Innenkabine (7401) war das größte Ärgernis auf der Kreuzfahrt. 18 Nächte lang war ein Schlafen ohne Ohrstöpsel nicht möglich, ein Aufenthalt am Tage fast unmöglich, man glaubte, man sei im Maschinenraum des Schiffes, so stark war der Geräuschpegel, selbst in den Häfen war es nur wenig ruhiger. Ein Wechsel war nicht möglich, da die Serena ausgebucht war. Die Einrichtung war solide, der Teppichboden stark verschmutzt, gegenüber 2009 bemerkte man jedoch schon viele Abnutzungserscheinungen, der Kabinenservice war gut.
Nach 199 Seemeilen erreichten wir pünktlich Rio.

 

Rio de Janeiro

Mit der Sinfonia von MSC waren wir bereits 1 x in der Stadt am Zuckerhut. Im Schnelldurchlauf, das Schiff hatte Verspätung, lernten wir damals die Metropole kennen. Dieses Mal buchten wir über eine Agentur einen deutschsprachigen Guide, der uns vom Schiff abholte und mit viel Insiderwissen durch Rio führte. Bei herrlichem Sommerwetter (über 30 Grad) gings nochmal auf den Zuckerhut und zur Christus-Statue, die Sicht war wiederum hervorragend. Obwohl wir es schon kannten, war es wiederum beeindruckend. Auch lernten wir die verschiedenen Strände Rios kennen. Selbst ein Abstecher ins Private ( Villa mit Aussicht aufs Meer, abgesperrtes Viertel) wurde uns geboten.

Es folgte ein Seetag.

Ilheus

Nach 647 Seemeilen erreichten wir das Städtchen mit karibischem Einschlag, beeindruckend die Kathedrale. Ein Shuttle stand zur Verfügung. Wir unternahmen einen Stadtbummel, äußerst schweißtreibend, am Abend ging es zum Cocktailempfang mit reichlich Sekt.

Salvador Bahia

Nach nur 115 Seemeilen war die Metropole des bras. Teilstaates erreicht, unerträglich warm. Dieses Mal gings wiederum mittels Aufzug von der Unterstadt in die Oberstadt, sehr unsauber waren die Straßen, viele Obdachlose, eine kleine Enttäuschung, schnell ging es zurück zum Schiff, die Musica von MSC hatte ebenfalls festgemacht, imposant dagegen die Ausfahrt.

Recife

In 2008 konnten wir die Hochhaus-Silhouette der bras. Großstadt nur mit dem Fernglas betrachten, es sah imposant aus. Um so größer war die Enttäuschung nach dem Anlegen in einem verstaubten Industriehafen, unerträglich heiß, per Shuttle musste man zu einem kleinen Terminal fahren, hier lag die Bleu de France. Bis in das Zentrum sollten es noch viele Kilometer sein, Taxis waren rar, wir drehten um und genossen das Schiff. Diese Station könnte man streichen.

Seetage

Es folgten 5 Seetage mit insgesamt 2455 Seemeilen bis Gran Canaria. Am 1. Seetag fuhren wir dicht an der bewohnten bras. Insel Fernando d. Novona vorbei, ein Touristenort für die „gehobenen“ Touristen, schmuck anzusehen. Am 2. Seetag stand die Äquatortaufe auf dem Programm, viel Trubel und laute Musik, bayrische Weißwurst und Bier sollten die Stimmung anheizen. Wir konnten uns damit nicht anfreunden, die 3 bisherigen Neptuntaufen gefielen uns weitaus besser. Der Clubempfang (mit Originalphoto vom Master) ergänzte den 3. Seetag. Wer Ruhe suchte, fand an den Seetagen genügend Orte zum Entspannen. Aus der Ferne konnte man die Kapverden am 4. Seetag erkennen. Nach 5 Seetagen war dann Land in Sicht.

Las Palmas

Im Hafen lag schon „ Mein Schiff 1“ von TUI-Cruises. Shopping war nur bedingt möglich, da es ein Sonntag war. Nach einem Mini-Stadtbummel, auch zum Stadtstrand, lockte der „rote Doppeldecker“ zu einer interessanten Stadtrundfahrt. Abends besuchten wir im Theater die Flamenco-Show. Bei herrlichstem Wetter lief die Serena dann Richtung Madeira aus.

Madeira-Funchal

Bereits zum 4. Mal konnten wir die Blumeninsel inspizieren, immer wieder schön. Die Serena hatte Mühe, im Hafen genügend Platz zu finden, angelegt hatten schon die Aida Blu, die Seabourn Odyssey und die Regent of Island. Für unseren Aufenthalt hatten wir per Internet mit „ Manuels Taxi“ einen sehr kompetenten, liebenswürdigen und gut deutschsprechenden Reiseführer gebucht. Überaus pünktlich holte er uns VIER vom Schiff ab und zeigte uns einen Teil der Insel. Wir lernten Ziele kennen, die Bustouristen nie zu Gesicht bekommen.Imponierend der grandiose Unterbau der Landebahn des Flughafens,hier ist einriesiger Freizeitpark entstanden Und das sehr preisgünstig. Wir können Manuel nur wärmstens empfehlen. Die Odyssey begleitete und bis Lissabon.

Lissabon

Nach einem weiteren Seetag legten wir in der Stadt am Tejo unmittelbar vor der imposanten Brücke und gegenüber der Christusstatue an, an Weihnachten 2009 waren wir auch mit der Serena an gleicher Stelle. Ein kostenpflichtiger Shuttle wurde wiederum genutzt, um ein wenig zu shoppen, mit Erfolg. Die Ausfahrt haben wir wiederum genossen, dieses Mal auf dem Balkon von Freunden.
Vor uns lag ein Seetag und 850 Seemeilen bis Barcelona.

Barcelona

Die katal. Hauptstadt empfing uns mit Sonnenschein, die Serena lag als einziges Schiff am Palazzo Crociere. Chaos pur beim Anstehen zum Shuttle. Die Rambla war überfüllt, Gastfreundschaft stand bei einigen Cafes nicht an, etwas trinken nur mit Verzehr von Speisen. Schnell waren wir nach einem Besuch im Free-Shop wieder auf dem Schiff, Sonnen war angesagt. Am Abend dann das gewohnte Abschiedsessen. Kofferpacken wurde anvisiert. Vor uns lagen 190 Seemeilen bis Marseille.

Marseille

Wunderbar am Morgen die Einfahrt in die Bucht der südfranzösischen Metropole, Sonnenschein pur. Die Costa Marina und die Orient Queen hatten bereits festgemacht. Costa stellte wiederum Zubringerbusse zum Hafenviertel zur Verfügung, viele Nutzer waren begeistert.

Savona

Nach knapp 200 Seemeilen war das Endziel erreicht. Die Ausschiffung ging reibungslos über die Bühne, die „ Schmetterlings“-Busse waren schon vor Ort, die Rückfahrt konnte beginnen, gegen 20 Uhr hatten wir die bayrische Metropole München erreicht. Im Hotel Senator übernachteten wir zum wiederholten Mal, ausgeruht brachte uns der ICE in die Heimat.

 

Fazit

Nach 4 Transatlantik-KF werden andere Ziele auf dem Programm. Einige Mißstände beeinflussten dieses Mal die Reise, CC muss in einigen Bereichen das Niveau verbessern.


Peter Borowsky

REISEBERICHT MELDEN


Da sie nicht registriert sind, hinterlassen sie bitte noch ihre Email-Adresse und bestätigen Sie den Sicherheitscode.
Email:
Sicherheitscode:
Um einen Bericht zu melden, geben sie bitte noch einen Grund an
Grund für die Meldung:

REISEBERICHT WEITERLEITEN


Da sie nicht registriert sind, hinterlassen sie bitte noch ihre Email-Adresse und bestästigen Sie den Sicherheitscode.
Email:
Sicherheitscode:
Um den Bericht weiterzuleiten, geben sie bitte die gewünschte EmailAdresse an
An wen weiterleiten:
Nachricht für den User: