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Mit der Norwegian Gem durch das Westliche Mittelmeer


Von kreuzfahrer (männlich)
Alter: 44
Detailbild Schiff Norwegian Gem
Quelle: Quelle: Sven Tornow
SchiffNorwegian Gem
Bericht vom04.05.2008
Reise vom04.05.2008
Dauer7 TAGE
Routewestliches Mittelmeer

REISEBERICHT IM DETAIL


Der Flug nach Barcelona beginnt sehr gut. Nach der Gepäckaufgabe im Hamburger Flughafen werde ich in die Business-Class der Lufthansa hochgestuft. Das wundert mich allerdings, vor allem weil ich für den Hin- und Rückflug lediglich den Sparpreis von EUR 101,31 bezahlt habe. Glück muß man haben...

In Barcelona angekommen finde ich meinen Koffer sofort und der Transferbus von NCL wartet schon. Nach ca. 30 Minuten Fahrt bin ich dann beim Einchecken. Die Einschiffung ist für mich als „Latitudes-Mitglied“ (ein Status für Stammgäste von NCL) sehr einfach: Während alle anderen Gäste am Schalter anstehen komme ich sofort zur Abfertigung.

Dann gehe ich an Bord der Norwegian Gem und eine neue Welt öffnet sich...

Die Kabine ist modern ausgestattet und läßt keine Wünsche offen. Kühlschrank, Flach-TV, ein gemütliches 2er-Bett für mich alleine und ein Room-Service, der seinesgleichen sucht. Selbst die Naßzelle ist mit allem Luxus ausgestattet. Die Kabine ähnelt der „Norwegian Dawn“, auf der ich im April 2005 war. Auch dieses mal waren keine Geräusche zu hören. Es ist einfach die Qualität der Meyer-Papenburg-Werft.

Davon begeistert gehe ich durch die Räumlichkeiten. Die Einrichtungen entsprechen in jeder Form einem 5-Sterne-Schiff! Egal ob Restaurants, Bars, Service, etc. Das Dekor ist teilweise sehr bunt, aber dennoch attraktiv. Die „Gem“ hat so viele Restaurants, daß man diese während einer 7-Tage-Reise gar nicht alle besuchen kann. Das beste für mich ist das „Grand Pacific“ wo ich als Einzelreisender immer einen Tisch am Fenster bekommen kann.

Als „Latitudes Silver-Mitglied“ habe ich diesesmal Zugang zu ganzen zwei Empfängen. Eine normale Veranstaltung für alle Latitudes-Mitglieder und eine zweite für V.I.P.s. Dort habe ich diverse Mitglieder der Crew kennenlernen können. Unter anderen auch den finnischen Kapitän und die wirklich wunderschöne Managerin der Shops Alexandra aus Rumänien.

Das Essen in den Restaurants möchte ich als gut bezeichnen. Leider kommt NCL immer noch nicht mit der Qualität von Princess Cruises mit. Es ist ähnlich wie bei Costa aber immer noch viel besser als auf den MSC-Schiffen. Zumindest auch weitaus besser als auf der Norwegian Dream, ein Schiff welches auch zur NCL-Flotte gehört und auf dem ich im Februar 2007 in Mittelamerika unterwegs war. Dort war das Essen recht schlecht.

Der erste Tag an Bord ist ein Seetag und auch dieses mal verbrenne ich mir in der Sonne wieder einmal die Arme, Knie und Füße. Das ist auch der Grund, warum ich in den nächsten Tagen nur mit langer Hose herumlaufe..

An Bord gibt es zwei Pools, eine Wasserrutsche (nicht nur für Kinder) sowie vier Whirlpools. Diverse Bars und auch Ruhebereiche runden die Sache ab. Liegen gibt es mehr als genug. Wer keine findet, dem ist nicht zu helfen. Leider ist im Pool-Bereich immer Musik. Entweder vom Band oder durch Live-Musiker. Das stört manchmal bei der Erholung.

Nun zu den Häfen, wo die Norwegian Gem anlegt:

MALTA:

Malta kenne ich sehr gut. Dort war ich bereits vier mal. Daher gehe ich nur für drei Stunden von Bord und gehe durch die Straßen von Valletta bis zur Siege Bell und den Hafen.

NEAPEL:

Auch in Neapel war ich schon zwei mal. Mit der AIDAcara sowie mit der MSC Rhapsody. Auch dieses mal wandere ich in der Innenstadt umher und besuche das Castel Oro. Nichts neues für mich aber immer wieder schön. Zudem lerne ich die berüchtigten Müllberge kennen. Dieses ist dann nicht mehr so schön...

CIVITAVECCHIA / ROM:

Schon zwei mal war ich in Rom und in diesem Hafen. Zum ersten mal mit der MS Palmira und dann mit der AIDAvita. Trotzdem fahre ich auch dieses mal wieder mit dem Zug nach Rom. Ausflüge kosten bei den Reedereien weitaus zu viel um nach Rom zu kommen. Nun fahre ich mit der italienischen Bahn Trenitalia für EUR 9,00 hin und zurück. Eine U-Bahn-Karte kostet EUR 1.00 pro Stecke. Ergo komme ich für insgesamt EUR 11,00 durch Rom. Ich begegne der Spanischen Treppe und die Engelsburg sowie viele prominente Straßen in Rom. Der Höhepunkt für mich ist die Engelsburg. Von dort oben sieht man die Vatikanstadt und hat einen beeindruckenden Überblick. Nach 5 Stunden bin ich dann wieder zurück im Hafen Civitavecchia: Geschafft!

LIVORNO:

Vom Hafen benötigt man einen Shuttle-Bus um in die Stadt zu kommen. Aber die Stadt Livorno ist so derart langweilig, daß mir kein Kommentar dazu einfällt. Da gibt es einfach nichts Interessantes zu sehen.

VILLEFRANCHE:

Auch dort habe ich keinen Ausflug gebucht. Ergo gehe ich lediglich per Tenderboot an Land. Diese Stadt ist klein aber dennoch wunderschön. Kleine Gassen und Fischerboote direkt am Meer. Ebenfalls eine Stadtmauer. Der französische Stil ist hier klar zu erkennen. Ähnlich wie Cannes oder Nizza aber natürlich weitaus kleiner. Mich hat Villefranche an Saint Tropez erinnert.

Ausschiffung in Barcelona:

Da ich im Anschluß der Kreuzfahrt eine Nacht in Barcelona gebucht habe, genieße ich die Freestyle-Ausschiffung sehr. Ich gehe erst um 10:00 Uhr von Bord. Die Erwartung, ich kann sofort ein Taxi zum Hotel bekommen, geht allerdings nicht auf. Ich muß mich in eine Reihe anstellen und warte ergo ca. 15 Minuten auf ein Taxi, welches mich dann für EUR 15,00 zum Hotel fährt.

Fazit für die Norwegian Gem und NCL:

Die Norwegian Gem ist sicher ein 5-Sterne-Schiff. Das betrifft die Ausstattung, die Kabinen sowie auch den Service. Aber die Preise an Bord sind nur deswegen moderat, weil der Dollarkurs sehr niedrig ist:

Der Hauswein kostet USD 26,00/Flasche und ein Glas Wein USD 6,04. Umgerechnet in EURO ist das in Ordnung und für diese Kreuzfahrt und das Schiff recht günstig. Die Einrichtungen sind sehr edel. Das Atrium eine Augenweide, auch wenn ich die Glasfahrtstühle, die auf anderen Schiffen üblich sind, etwas vermißt habe. Das ein Foto des Bordfotografen USD 25,00 kosten soll, ist allerdings mehr als unverschämt. Die schönste und wohl auch ruhigste Bar ist wohl die Star Bar auf Deck 13. Dort lief im Hintergrund oftmals Frank Sinatra. Ich mag Sinatra.

Obwohl ich im Februar 2007 an Bord der Norwegian Dream nicht wirklich zufrieden war und NCL schon faßt Lebewohl gesagt habe, so sehr hat mich die Kreutzfahrt mit der Norwegian Gem überzeugt! In der Gesamtbetrachtung kann sich NCL nicht ganz mit Princess Cruises messen. Aber Princess ist ja auch ein wenig teurer als NCL. NCL wird nach dem Erlebnis auf der Norwegian Gem natürlich immer wieder in meinen Reiseplänen vorkommen. Dazu trägt auch die NCL-Stammkunden-Politik bei. Wer möchte schon gern auf bereits gewohnte Privilegien (Bordguthaben, kleine kulinarische Aufmerksamkeiten,Einladungen zu Parties, etc.) verzichten?

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, in dem NCL absolut sicher wieder eingeplant ist.

© 2008 Martin Buschmann

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