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Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Schokobrunnen auf der AIDAcara


Von Sandy (weiblich)
Alter: 37
Detailbild Schiff AIDAcara
Quelle: Quelle: Rainer Nuyken
SchiffAIDAcara
Bericht vom01.07.2005
Reise vom01.07.2005
Dauer12 TAGE
RouteWarnemünde - Tallinn - St. Petersburg - Helsinki - Stockholm - Visby - Gdynia - Warnemünde

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REISEBERICHT IM DETAIL


In diesem Sommer wollten wir mal einen ganz anderen Urlaub machen. Die AIDAcara fuhr die schönsten Ostsee-Metropolen an, das hörte sich doch gut an! Wann kommt man sonst schon nach Russland?! Und Skandinavien – gar nicht mein Ding, da ich doch den Süden liebe!

Da wir die Ostsee noch nicht kannten (mal von einem Kurztrip nach Travemünde abgesehen), entschlossen wir uns, den Urlaub nicht auf die Schiffstour zu beschränken. Deshalb fuhren wir schon drei Tage vorher nach Warnemünde. Wir hatten Glück – der Sommer zeigte sich bei 30 Grad von seiner besten Seite!

Warnemünde/Deutschland

Unser Hotel Bellevue ist 1996 neu gebaut worden, jedoch genauso, wie es früher einmal ausgesehen hatte. Es ist ein kleines gemütliches Hotel mit 30 Zimmern, direkt an der Strandpromenade gelegen und nur einige Meter zum Alten Strom entfernt.

Das Hotel war super, da hatten wir einen echt guten Griff gemacht!

Der Strand ist schneeweiß, feinsandig und sehr breit. Nur die Wassertemperatur von 17 Grad erinnerte uns daran, dass man im Norden war.

In den drei Tagen erkundeten wir Warnemünde, lagen am Strand, gingen am Alten Strom bummeln und fuhren nach Rostock – eine sehr schöne Stadt!

Was uns am meisten faszinierte, waren die tollen Kreuzfahrtschiffe, die hier jeden Tag lagen. Natürlich kamen wir oft zum Hafen, um die Schiffe aus nächster Nähe zu bewundern. Wir konnten uns noch nicht vorstellen, dass unsere eigene Fahrt bald beginnen sollte.


Endlich: Abfahrt!

Am Freitag stand ich, auch wenn es schwer fiel, bereits um 6.30 Uhr auf und bezog auf dem Balkon Posten. Das Einlaufen der AIDAcara wollte ich auf keinen Fall verpassen. Gegen 7.30 sah ich in der Ferne ein Schiff – war das die Cara??? Dieses Schiff kam nur ganz langsam näher, aber irgendwann erkannte ich den Kussmund! Wir rannten zum Leuchtturm und konnten so die Cara aus nächster Nähe an uns vorbeifahren sehen. Wann hat man diese Gelegenheit schon mal? Anstatt den letzten Tag am Strand zu verbringen, saßen wir voller Erwartung stundenlang am Passagierkai und beobachteten, wie Proviant für unsere Reise eingeladen wurde, sprachen mit anderen Passagieren, die die Reise bereits hinter sich hatten und konnten es kaum erwarten, bis wir einchecken durften. Es war sooo aufregend!

Gegen 16 Uhr war es dann so weit – wir duften einchecken. Nun hatten wir genügend Zeit, in Ruhe auszupacken und das Schiff zu erkunden.

Gegen 22 Uhr liefen wir dann aus. So ein Abschiedsspektakel habe ich noch nie erlebt! Im ganzen Hafenbereich standen hunderte von winkenden Menschen, dazu fuhren die Fahrgastschiffe als Begleitschiffe bis zum Leuchtturm mit – die Stimmung war einzigartig!

Clubdirektor Ernie und Clubmanager Arne begrüßten uns herzlich, und schon war es so weit: Sailaway-Poolparty! Wir feierten bis in die Nacht im AIDA-Club, denn Anreisestress hatten wir ja diesmal nicht gehabt!

2. Tag: Seetag

Nach der Seenotrettungsübung genossen wir die Sonne auf dem Pooldeck. Wir waren schließlich im Norden – wer wusste schon, wie lange dieses Wetter noch blieb? Beim Poolbrunch „Mercado Espanole“ stellte uns Arne die Aktiv-Crew und die Animation vor. So konnte man es aushalten! Da wir in diesem Urlaub bisher kaum zum Ausruhen gekommen waren, genossen wir die Sonne, allerdings nur bis mittags, denn für nachmittags hatten wir uns zum Cocktail-Workshop angemeldet. Der war dann auch wie immer sehr lustig - wir lernten doch immer noch Neues - und dauerte bis nachmittags.

Endlich wieder AIDA-TV! Dank der doch nicht sehr aktiven Gäste war es kein Problem, beim TV anzurufen – es riefen während der ganzen Reise immer dieselben an, nämlich wir – um Cocktailgutscheine und andere Geschenke abzusahnen.

Das Abendessen war auch spanisch geprägt und wie immer super. Danach war Aktiv-Bingo angesagt, das diesmal im AIDA-Club stattfand.

Bei der Welcome-Show informierte uns Kapitän Randolph A. E. Hess über die bevorstehenden Ziele. Das war natürlich eine ganz andere Welt! Kannte ich bisher nur südliche und karibische Ziele, die irgendwie immer Sehnsucht wecken, die ich aber zum Norden hin nie hatte, so schien diese Tour doch durchaus interessant zu werden.

Wir näherten uns dem Norden – es wurde kaum noch dunkel!

In dieser Nacht saßen wir zwei Stunden im AIDA-Club fest! Ein Passagier musste per Hubschrauber ausgeflogen werden, und alles war durch die Security abgesperrt. Ich könnte jetzt makaber sein und sagen, bei dem Durchschnittsalter der Passagiere kann so was schon mal passieren – aber lassen wir das! Das Durchschnittsalter war in der Tat ziemlich hoch, und einige ältere Gäste benahmen sich eigentlich nicht viel besser als junge Leute am Ballermann. Natürlich zeichnete sich dies nicht durch lautes Gröhlen oder Alkoholexzesse aus, vielmehr tobte oft eine wahre Schlacht ums Buffet. Man könnte ja verhungern…..

3. Tag: Tallinn/Estland

Von Tallinn hatte ich eigentlich nicht viel erwartet, genauer gesagt, kaum eine Vorstellung. Das Städtchen, das sich uns präsentierte, war aber ein niedliches, schnuckeliges, mittelalterliches Städtchen mit viel Flair. Hier konnte man sehr gut bummeln, shoppen, in einem Straßencafé sitzen, Elchfleisch essen (bäh) und den Tag genießen. Das war uns allerdings nicht genug – so fuhren wir mit dem Tallinn-Besichtigungs-Bus ca. zwei Stunden durch die Außenbezirke mit ihren Plattenbausiedlungen, die teilweise richtig erschreckend hässlich waren.

Die Abendshow D.I.S.C.O. hatte ich bereits dreimal gesehen und wollte eigentlich gar nicht ins Theater gehen. Ich ließ mich dann aber doch überreden und bereute es nicht! Bei dieser Show habe ich bisher nie Tränen gelacht! Arne als Moderator war Weltspitze, auch wenn das ein Teil der älteren Fraktion anders sah! Aber allen kann man es nie recht machen!

4. Tag: St. Petersburg/Russland

Russland – nie hätte ich gedacht, hier einmal hinzukommen! Wir hatten aufgrund der schwierigen Einreisebedingungen einen Ganztagesausflug gebucht. Davon abgesehen wäre ich auch mit unguten Gefühlen auf eigene Faust durch Russland gelaufen…

Der Ausflug war natürlich perfekt organisiert. Morgens fuhren wir zuerst nach Puschkin, um den berühmten Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer zu besichtigen. Die Menschenmassen vor dem Palast ließen ahnen, warum dafür ein halber Tag eingeplant war! Wenigstens wurde uns das Warten mit zünftiger Kalinka-Musik versüßt. Im Foyer des Palastes mussten wir Filzpantoffeln anziehen – die Aufseher passten mit Argusaugen auf! Raum für Raum besichtigten wir den Palast. Ich muss sagen, es war sehr beeindruckend! Vor allem, wenn man bedenkt, dass das „Fußvolk“ am Hungertuch litt, ließ es sich Katharina damals sehr gut gehen!

Nachdem wir im Palastpark einige lästige Händler abschütteln konnten, fuhren wir zurück nach St. Petersburg. Essen in einem 5-Sterne-Hotel stand auf dem Programm. Der Tisch war eingedeckt mit Wasser, Krimsekt und Wodka – typisch russisch. Das war das Essen auch, es gab Rote Bete, Gurken und Röstzwiebeln zu Stoganoff-Geschnetzeltem. Ich begnügte mich mit etwas Brot, da konnte man nichts falsch machen! Den Wodka trank ich vorsichtshalber zur Desinfektion.

Nach dem Essen machten wir eine Stadtrundfahrt, es war sehr interessant! Vor allem die Blutkirche sah toll aus, genauso hatte ich mir eine russische Kirche vorgestellt! Nach Besichtigung der Peter und Paul-Festung fuhren wir zurück zum Schiff.

Im Markt-Restaurant wurde heute auch russisches Essen angeboten, das mir weitaus besser schmeckte als im Hotel.

Um 21.30 Uhr begann die Poolparty – wir feierten die Weißen Nächte von St. Petersburg. Das war ein seltsames Gefühl! Dunkel wurde es erst gegen 2 Uhr, aber auch nur für zwei Stunden.

Im Hellen bei der Poolparty zu tanzen, war ein völlig neues Gefühl. Neu war auch die Musik: Von Kalinka bis Moskau passte die Musik zwar zum Ziel, war aber trotzdem eine völlig neue Erfahrung.

5. Tag: St. Petersburg/Russland

Eine Bootsfahrt auf der Neva war angesagt. Die war dann auch sehr interessant, obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte. Nach Besichtigung des Jussopow-Palastes mit Rasputin-Keller (der auch nicht viel anders aussah als der Katharinenpalast) waren wir mittags zurück auf der Cara. Die Sonne lachte mittlerweile, also verbrachten wir den Nachmittag auf dem Pooldeck.

Das Abendessen war heute italienisch, danach liefen wir aus. Wir fuhren durch enge Gassen und Kanäle, es dauerte Stunden, ehe wir auf dem offenen Meer waren. Unterwegs gab es – natürlich im Hellen – sehr viel zu sehen, unter anderem furchtbare Plattenbausiedlungen.

Heute fand keine Show statt – da wäre sowieso niemand hingegangen! Die Fahrt durch St. Petersburg war zu interessant! Anschließend saßen wir noch gemütlich in der AIDA-Bar zusammen und planten den nächsten Tag.

6. Tag: Helsinki/Finnland

Wir lagen weit außerhalb, deshalb mussten wir erst mit dem Shuttle-Bus zur Stadt fahren. Es regnete wie aus Kübeln bei 12 Grad! Wir hatten zwar Regenschirme mit, die aber auch nicht viel brachten. Der Regen dauerte den ganzen Tag. So kam es, dass wir die Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn T 10 gleich zweimal machten! Anschließend gingen wir noch etwas shoppen und fuhren dann mit dem Shuttle-Bus zurück zum Schiff.

Der AIDA Grand Prix war genauso gut wie D.I.S.C.O, da Arne wieder moderierte. Wir lachten wieder Tränen!

Anschließend fand noch die Steigerung statt: Alpenglühen! Arne gab als Holzmichel alles, dabei schmeckten Brezel, Weißwurst und Weizenbier vorzüglich. Ungewohnt war nur, dass es immer noch hell war!

7. Tag: Stockholm/Schweden

Kalt war es immer noch, aber heute war es wenigstens trocken. Wir liefen durch Stockholm und fuhren mit dem Sightseeing-Bus durch die Stadt. Stockholm hat uns sehr gut gefallen! Wir besichtigten die Nachahmung vom Eishotel (allein die Fellmäntel, die wir anziehen mussten, waren die Eintrittspreise schon wert). Überall wurden Elche in allen Varianten angeboten. Ich kaufte eine Elchmütze, die man sicher Karneval gut gebrauchen kann. Da mich in Stockholm niemand kannte, konnte ich mich auch nicht blamieren – also lief ich mit der Elchmütze durch die Stadt. Einige Leute schauten mich sehr mitleidig an. Egal, ich fand´s lustig!

Wenigstens war die Mütze auf der Cara heiß begehrt, sie war auch als Moderatoren-Mütze für AIDA-TV bestens geeignet.

Die Abendshow interessierte uns nicht, wir verbrachten den Abend mit Freunden bei Oldie-Musik an der AIDA-Bar.

8. Tag: Visby/Gotland/Schweden

Weil wir dachten, in Gotland ist nichts los, buchten wir eine Tour „Gotlands Süden“. Die Tour war ganz ok, allerdings verschlief ich die meiste Zeit, da ich in den letzten Nächten nicht zu viel Schlaf gekommen war. Bei den Sehenswürdigkeiten war ich jedoch immer wach und schaute mir alles an. Nun war Gotland nicht das Highlight auf dieser Reise! Die Landschaft war zwar schön, aber viel mehr war dort auch nicht zu sehen. Wir besichtigten unter anderem alte Bauernhöfe, eine Steinschleiferei, einen Heuschober, alte Steine, eine Aussicht aufs Meer, zwischendurch gab es – natürlich – Lachs. Strandmäßig hatte Gotland auch nicht viel zu bieten, aber das Wetter war auch nicht dementsprechend. Nachmittags bummelten wir noch durch Visby – der wahrscheinlich doch schönste Punkt der Insel. Das Städtchen war urig, man fühlte sich direkt in die Filme von Astrid Lindgren versetzt. Seitdem hat sich Visby wohl auch nicht verändert.

Bei AIDA-TV gewann ich – wie immer – meinen Cocktailgutschein. Ich glaube, die Moderatoren waren froh, dass überhaupt jemand anrief!

Den Abend verbrachten wir wieder an der AIDA-Bar.

9. Tag: Gdynia/Danzig/Polen

Wir mieteten uns ein Großraumtaxi für den ganzen Tag. Das kostete pro Person 16 Euro. Dafür hat der Fahrer uns sehr viel von Danzig gezeigt und wir hatten genug Zeit, auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Von Danzig war ich angenehm überrascht! Die Stadt war komplett restauriert und zeigte sich von seiner besten Seite. Dazu kam, dass das Wetter wieder herrlich war. So konnten wir uns nachmittags noch ein Stündchen in die Sonne legen.

Abends sahen wir ein ganz neues Musical „Atlantis“. Es war toll, allein die Kostüme waren sehr aufwändig, die Musik gut und die Darsteller wie immer Spitze.

10. Tag: Seetag

Letzter Seetag! Das Wetter war immer noch herrlich! Wir genossen den Tag auf dem Pooldeck, ließen uns die Köstlichkeiten des Poolbrunches schmecken und wollten gar nicht daran denken, dass alles bald schon wieder vorbei war! Wir machten eine Panoramafahrt, sahen Friedrichs-Ö, Johanns-Ö, Christophs-Ö (sorry, wenn das nun falsch geschrieben ist), Bornholm und Rügen.

Wie immer am letzten Tag war das Programm vollgestopft mit Highlights! Beim Farewell-Dinner konnten wir auf der Terrasse sitzen. Wir fuhren vorbei an Binz, das man sehr gut erkennen konnte, am Kap Arkona, bevor die Farewell-Show begann. Die war wieder mal ziemlich tragisch, wenn auch lustig. Kapitän und Clubdirektor hielten die Abschiedsreden, danach trat das Show-Ensemble noch einmal auf, bevor es auf dem Pooldeck weiterging: Die letzte Poolparty mit Lasershow erwartete uns. Wir genossen ein letztes „El Tiburon“, bevor wir in der Disco endgültig den Abschied feierten.

11. Tag: Warnemünde/Deutschland

Da waren wir schon wieder – viel zu schnell war diese Reise vorbei!

Nach einigen sehr schmerzlichen Abschieden fuhren wir wieder zurück in „unser“ Hotel Bellevue, wo wir eine weitere Nacht verbringen wollten.

Nun kannten wir uns in Warnemünde schon gut aus – es war schön, wieder hier zu sein, wenn auch der Abschied vom Schiff sehr schwer war. Wir konnten endlich an den Strand – das war während dieser Reise ja arg kurz gekommen!

Abends beobachteten wir natürlich schweren Herzens das Auslaufen der Cara. Es tat weh, das Schiffchen vorbeifahren zu sehen, ohne selbst dabei zu sein. Ich beneidete alle Passagiere, die diese Reise noch vor sich hatten.

Binz/Rügen

Rügen ist weit, und doch hörten wir in den letzten Jahren so viel Gutes über Rügen, dass wir es gerne mal kennen lernen wollten. Nun war die Gelegenheit günstig, wir waren sowieso an der Ostsee, und von Warnemünde war es bis Rügen nicht mehr weit. Also beschlossen wir, noch für 4 Tage nach Binz zu fahren, um die schönste Insel Deutschlands einmal zu sehen.

Unterwegs machten wir Halt in Zingst, wo eine Freundin gerade Urlaub machte. Wir hatten uns zwei Jahre nicht gesehen und das war DIE Gelegenheit auf ein Wiedersehen! Die Zeit verging dann auch im Fluge, wir hatten uns ja so viel zu erzählen. Aber wir mussten ja noch weiter nach Rügen.

Unser Hotel „Vier Jahreszeiten“ liegt in der Ortsmitte von Binz, 150 Meter vom Strand entfernt, sehr ruhig in einer Nebenstraße. Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden und wurde im klassischen Bäderstil errichtet, natürlich komplett renoviert.

Das Hotel ist sehr schön, der Service super, das Essen war sehr reichhaltig – wir waren sehr zufrieden!

Das Hotel verfügt über einen sehr großen Wellnessbereich, den wir jeden Tag ausgiebig nutzten, da auch auf Rügen die Ostsee nur für sehr abgehärtete Schwimmer geeignet ist, zu denen ich nicht gehöre.

Binz selbst ist ein niedliches Örtchen, allerdings war abends nicht sehr viel los – im Gegensatz zu Warnemünde!

Wir versuchten, in den vier Tagen von der Insel so viel wie möglich zu sehen. Natürlich haben wir auch viel gesehen, aber längst nicht alles, denn Rügen ist doch sehr groß.

Am letzten Tag wollte ich noch einmal an den Strand, nach einem kurzen Abstecher zu den Kreidefelsen. Das hätte ich lieber lassen sollen! Zufällig stand am Parkplatz gerade der Förster und sammelte seine Wanderschar um sich. „Kostenloses Wandern zu den Kreidefelsen, Treffen täglich 11 Uhr“. Ich weiß auch nicht, warum wir uns diesem Förster anschlossen! Vor allem war ich strandentsprechend mit Shorts, Top und Flipflops gekleidet, aber keinesfalls waldtauglich! Ich kann mich nicht erinnern, jemals zwei Stunden so geflucht und gemotzt zu haben wie während dieser Wanderung! Irgendwann kamen wir an den Kreidefelsen an, machten einige Fotos und fuhren dann mit dem Shuttle-Bus zurück (der übrigens nur 10 Minuten brauchte). Bis wir zurück in Binz waren, war es 17 Uhr, damit hatte sich der letzte Strandtag erledigt.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann gemütlich auf den Heimweg. Natürlich bei 30 Grad und strahlend blauem Himmel!

Fazit:

Wir haben sehr viel Interessantes gesehen, die Eindrücke waren überwältigend. Besonders St. Petersburg allein ist unbedingt eine Reise wert.

Aber ich denke, dass ich wahrscheinlich nie wieder in diese Richtung fahren werde, jedenfalls nicht so schnell. So schön der Norden auch sein mag, es ist nicht meine Welt!

Auch die Ostsee hat mir sehr gut gefallen, Warnemünde, Kühlungsborn, Heiligendamm, Zingst und natürlich auch Rügen haben mich angenehm überrascht, so schön hatte ich mir die Ostsee nicht vorgestellt! Trotzdem bleibt das Wetterrisiko, das ich im Süden nicht habe, und billig war es auch nicht! Aber genauso hatte ich mir das vor der Reise auch gedacht. Nun kann ich mitreden und würde mich für zukünftige Reisen immer wieder für den Süden entscheiden.

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