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Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Das erste Schiff der neuen Clubschiff-Generation


Von RNuyken (männlich)
Alter: 56
Detailbild Schiff AIDAdiva
Quelle: Quelle: Rainer Nuyken
SchiffAIDAdiva
Bericht vom23.04.2007
Reise vom23.04.2007
Dauer2 TAGE
RouteHamburg

REISEBERICHT IM DETAIL


Fazit vorweg: Ein tolles Schiff mit vielen neuen Ideen. AIDAdiva ist eine typische AIDA, aber doch so anders.

Die neuen Kabinen

Design: Neu wie AIDAdiva ist auch das Design der Kabinen. Der Baldachin über dem Bett und das gelb-weiße Badetuch sind das Einzige, was an die anderen AIDA-Schiffe erinnert. Es dominieren die Farben Rot, ein warmes Gelb und dunkle Hölzer ähnlich wie auf der AIDAblu.

Infotainement: Alle Kabinen haben modernste Flachbildschirme mit neuen, interessanten Möglichkeiten. Neben Info-Kanälen und SAT-TV gibt es Filme on demand. Richtig klasse fanden wir die Möglichkeit der Reservierung von Ausflügen, Spa-Terminen oder Tischen im Rossini-Restaurant und dem neuen Buffalo-Steakhouse direkt von der Kabine aus. Ein Blick auf den Stand des Bordkontos ist ebenso möglich, wie der Internet-Zugang, letzterer wegen der Satelliten-Überragung leider extrem teuer und relativ langsam.

Bäder: Die neuen Bäder gefallen uns nicht mehr so gut, wie auf AIDAcara, AIDAvita und AIDAaura. Sie sind schön gestaltete (leuchtend rotes Waschbecken und Glasdusche) und bieten, dem Wunsch vieler Passagiere folgend, nun auch bequem Platz für die gleichzeitige Benutzung durch 2 Personen. Aber es gibt weniger Ablagemöglichkeiten, das WC steht zu dicht an der Wand und der Mehrplatz im Bad geht von der Fläche des Wohnbereiches ab. Dort fällt der Schreib-/Kosmetiktisch nun extrem klein aus (gerade noch Platz für ein Notebook).

Balkonkabinen: Die AIDAdiva hat einen deutlich größeren Anteil Balkonkabinen, als ihre Vorgängerinnen. Die Balkonkabinen bieten nicht nur Frischluft, sondern neben zwei Stühlen auch eine Hängematte! Die Balkonbrüstung ist glasverkleidet mit schönem Blick aufs Meer - außer bei der jeweils vordersten Kabine auf allen Decks sowie den vordersten 6 Kabinen auf Deck 6 (hier schränkt weißer Stahl den Meerblick ein).Die größten Balkons haben übrigens die Kabinen auf Deck 6 (doppelt so groß wie auf den höheren Decks!) und die jeweils 4 Balkonkabinen am Heck, hier jedoch aufpassen, denn die liegen direkt über dem Kidsclub - gut für Leute, die Kinder lieben, schlecht für solche, die eher Ruhe suchen.

Außenkabinen: Wegen der größeren Nasszellen fehlt der Platz für das vielgeliebte Sofa vor dem Fenster. Hier steht nur noch ein Klappsessel, der zu einem Bett umgebaut werden kann. Dessen Laken, Kissen und Decke liegen tagsüber im Schrank, was dessen Kapazität stark einschränkt.

Innenkabinen: Getrennt stehende Betten können nicht zusammen geschoben werden!

Quer liegende Außenkabinen: Auf Deck 5 und 6 sind viele Kabinen der Kategorien CA und AC quer angelegt. Die Aufteilung ist ganz niedlich und erinnert ein wenig an eine Junior-Suite: Man hat einen Eingangsbereich mit Korridor, Schränken, Nasszelle und einem kleinen Schreib-/Kosmetiktisch und hinter einem Raumteiler liegt der Schlafbereich mit TV. Doof nur, dass das Fenster im Eingangsbereich liegt und der Schlafbereich eher an eine Innenkabine erinnert.

Mehrbett-Kabinen: Für Familien gibt es leider nur eine sehr begrenzte Zahl von 4-Bett-Kabinen mit jeweils 2 oberen Klappbetten. Wir finden es schade, dass man hier nicht dem neuesten Trend gefolgt ist: NCL baut viel mehr 4-Bett-Kabinen, wobei die oberen Betten nicht an die Wand geklappt werden, sondern in der Kabinendecke verschwinden. So fühlt man sich bei 2er-Belegung wie in einer 2-Bett-Kabine. Auch die NCL-Schiffe werden in Papenburg gebaut. Warum AIDA diese Technik nicht nutzte, bleibt schleierhaft. In den größeren Außen- und Balkonkabinen gibt es einen Klappsessel, der als Zustellbett gedacht ist. Der Liegekomfort des Klappsessels ist zwar sehr gut, nur liegt man dort viel tiefer, als im Doppelbett und das unterstreicht den Eindruck eines Notbettes - das war auf den anderen AIDAs besser, denn wer möchte im Urlaub schon auf einem Notbett schlafen? Vorteil allerdings: Erstmals können auch Balkonkabinen mit 3 Personen belegt werden.

Mehr Platz in den Restaurants, mehr Platz an Deck, neues SPA-Konzept

Restaurants: Das Konzept erinnert an AIDAblu, nur ohne Bella-Donna-Service-Restaurant. Es gilt der Grundsatz: Büfett-Restaurants ohne Aufschlag und inklusive Getränken während der Essenszeiten, und Aufpreis in den Service-Restaurants Rossini, Buffalo-Steakhouse und Sushi-Bar.
Deutlich ausgeweitet wurde die Kapazität der Büfett-Restaurants. Es gibt nun drei davon, zwei mit Außen-Terrasse, in einem (Bella Vista) sind viele Tische thekenhoch mit Barhockern - schön anzusehen, aber doch zu unbequem, um dort lange sitzen zu bleiben, nur weil das Bier nichts kostet. Außerdem gibt es die Pizzeria Mare, wo man auch außerhalb der Essenszeiten etwas gegen den kleinen Hunger tun kann.

Pooldeck: Die Freifläche ist deutlich größer, als auf den anderen AIDA-Schiffen, getrennt in einen unteren Bereich mit Animation und den ruhigeren oberen und Vorschiff-Bereich. Die beiden Freideck-Ebenen sind durch große Stufen verbunden, auf denen man statt auf Liegen Platz auf seinem Badetuch findet. Zusätzlich bieten die Kabinen-Balkone Ruhe und Entspannung in der Hängematte. Nur schade, dass die beiden Swimming-Pools sehr klein geraten sind.

SPA und Wellness: Das Angebot erinnert an AIDAblu - Behandlungskabinen mit Aussicht, Sauna mit Meerblick, dazu zwei Dampfbäder und neu: ein Frischluft-Balkon. Wiederum viel zu klein ist der Ruheraum, so dass man aufs Freideck muss. Oder man zahlt 10 Euro extra (pro Tag) und geht in die neue Wellness-Oase, einen herrlichen Bereich mit (Kunst-)Palmen, Riesen-Whirlpool, Riesen-Hängematten, Luxus-Liegen und Sonnendach, welches in den Häfen, leider aber nicht an Seetagen, geöffnet werden kann.

Ein All-Generationen-Schiff

Ursprünglich wurde die AIDAcara für die Zielgruppe der 25-40-Jährigen und für Familien gebaut. Heute zählen Gäste aller Altersgruppen zu den begeisterten AIDA-Fahrern. Hieß es einst grundsätzlich - Du - hört man heute ganz flexibel - Du - und - Sie -. Dem parallelen Bedürfnis nach Party und Ruhe, nach gemütlichem Abendessen und - Schnell was essen - bietet AIDAdiva jetzt den idealen Rahmen. Die Jüngsten gehen in den Kids-Club mit eigenem Außenbereich, Pool und Theater auf Deck 5. Teenager treffen sich im Hype auf Deck 12. Freunde des kultivierten Kaffees treffen sich im Café Mare, einen guten Tropfen gibt es in der Vinothek. Live-Musik und Partystimmung fast rund um die Uhr bietet die AIDA-Bar auf Deck 10, entspannter geht es zu an der maritimen Ocean-Bar im Außenbereich am Heck von Deck 12 oder in der AIDA-Lounge mit toller Aussicht auf Deck 10, direkt unter der Brücke. Neu sind Billard, Kicker und Dart - bestimmt sehr lustig an unruhigen Seetagen. Und da alle Passagiere nun für ihre individuellen Wünsche passende Bereiche vorfinden, bleibt nur der Wunsch nach ein wenig gegenseitigem Verständnis für die Bedürfnisse der älteren oder jüngeren Mitreisenden.

Das neue Theatrium - Treffpunkt rund um die Uhr

Statt eines selten genutzten Theaters im Bug hat AIDAdiva im Herzen des Schiffes und über drei Decks das neuartige Theatrium. Hier trifft man sich fast rund um die Uhr, hier finden Sie Bars, Cafés und Info-Counter für Ausflüge, Golfen, Tauchen oder Biking. Hier übt das Showteam unter den Augen der Passagiere. Vorteil: Man kann zur Show kommen und gehen, ganz nach Lust und Laune, aber es dürfte auch unruhig sein durch die Nähe von Bars und auch unbequem für die ganz unten, direkt vor der Bühne Sitzenden, denn deren Sitzbänke haben keine Rückenlehne. Aber auch das hat natürlich Vorteile, denn diese guten Plätze dürften nicht als erste von den Handtuchlegern reserviert werden. RNuyken

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