AIDAaura          MSC Lirica
Mein Schiff     MSC Musica        
AIDAbella        Norwegian Gem        AIDAvita   
    AIDAdiva     AIDAcara      AIDAblu (bis 2007)

Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

AIDAaura Transatlantik 2003


Von Sandy (weiblich)
Alter: 40
Detailbild Schiff AIDAaura
Quelle: Quelle: Renate Kehret
SchiffAIDAaura
Bericht vom07.11.2003
Reise vom07.11.2003
Dauer15 TAGE
RouteMallorca-Cadiz-Madeira-Antigua-Puerto Rico-La Romana-Ocho Rios-Montego Bay

X
X
X

REISEBERICHT IM DETAIL


Nachdem wir dieses Jahr zuerst gar keine Idee hatten, wohin wir reisen wollten, ging ich ins Reisebüro und sah das Schild „AIDA“. Daran hatten wir zwar überhaupt nicht gedacht, aber die Transatlantik-Route Mallorca-Jamaica war doch zu verlockend! Wir hatten uns sehr schnell entschieden: Das war UNSERE Reise! Voller Vorfreude informierten wir uns ausführlich über die AIDA und versuchen, uns so gut wie möglich auf die Reise vorzubereiten. Das Motto der AIDA ist „Mich muss man erlebt haben“. Das stellten wir während der Reise auch fest – keine Beschreibung, kein Reisebericht kann die Erlebnisse wiedergeben! Dennoch möchte ich mit dem folgenden Reisebericht versuchen, wenigstens einen Teil davon zu vermitteln.


07.11.2003 Palma de Mallorca

Morgens um 6.00 Uhr starteten wir ab Düsseldorf. Zwar mussten wir noch in Frankfurt zwischenlanden, kamen aber um 10 Uhr in Palma an. Wir waren gespannt auf die Dinge, die uns erwarteten, zumal die AIDA erst um 22.00 Uhr ablegen sollte.

Nachdem wir unsere Koffer in Empfang genommen hatten, wartete der Bus bereits auf uns. Wir wurden zuerst nach Valdemossa gefahren, wo wir gut eine Stunde Zeit zur freien Verfügung hatten. Valdemossa kannten wir – ein sehr schöner ursprünglicher Ort im Landesinneren – und freuten uns darüber, wieder dort zu sein, denn damit hatten wir gar nicht gerechnet. Danach fuhren wir zum Mittagessen zu einer großen Finca. Da wir dort an 8-er-Tischen saßen, lernten wir schon einige Mitreisende kennen. Nach dem Essen fand eine Weinverkostung statt, es gab mallorquinische Spezialitäten und Live-Musik. So verging die Zeit viel zu schnell, bis der Bus gegen 16 Uhr Richtung Hafen fuhr.

In Palma angekommen, bog der Bus vor dem Hafen um die letzte Kurve, und da standen sie: Die Schwesternschiffe AIDAaura und AIDAvita. Wir sollten gleichzeitig Richtung Karibik ablegen, nur mit anderen Routen. Überwältigt vom Anblick dieser riesigen, prächtigen Schiffe konnten wir unser Glück kaum fassen, damit in die Karibik zu fahren!

Nach sehr herzlicher Begrüßung durch die Crew durften wir die AIDAaura betreten. Es war wie in einem schönen Traum, einfach unfassbar. Bis die Koffer zur Kabine gebracht wurden, schauten wir uns erst mal ein wenig um. Die Inneneinrichtung war einfach überwältigend. Wir hatten schon viele Fotos und TV-Berichte gesehen, aber die Realität war noch viel schöner. Hier würde keine Langeweile aufkommen!

Nach einem tollen Abendessen im Markt-Restaurant war es dann soweit: Auf dem Pooldeck wurden wir durch das Animationsteam begrüßt, wobei wir feststellten, dass mindestens 50 % der Gäste „Wiederholungstäter“ waren.

Mit lautem Hupen und Jubelrufen durfte die AIDAvita zuerst ablegen, ein paar Minuten später ging´s für uns ebenfalls los. Das Lied „Sail away“ ertönte – das Zeichen, dass wir ablegten. Nachdem wir zuerst an der beleuchteten Kulisse von Palma mit ihrer wunderschönen Kathedrale vorbeifuhren, sah man bald nur noch einige Lichter in weiter Ferne.

Jetzt begann die Sail-Away-Pool-Party. Von den legendären Pool-Partys auf der AIDA hatten wir schon viel gehört, und es war toll! Es wurde viel getanzt, die Musik passte wunderbar! Von „Der Sonne entgegen“ über karibische Musik bis zum Reggae war alles dabei, um uns richtig auf die bevorstehende Reise in die Karibik einzustimmen.


08.11.2003 Seetag

Wir schauten uns noch mal in Ruhe um und lernten das Schiff kennen. Vormittags fand die obligatorische Seenot-Rettungsübung statt. Wir mussten mit den Rettungswesten zur Musterstation und wurden für den Notfall eingewiesen (daran wollten wir lieber nicht denken!). Nach einiger Zeit war die Aktion schon zu Ende, und wir konnten uns wieder den angenehmen Dingen zuwenden: Pool Brunch war angesagt: Das Motto war „Fisch & Meer“. Die Band Latino Son versetzte uns beim Schlemmen inklusive Freibier mit Latinomusik in Karibiklaune.

Nachmittags entdeckten wir im Heck auf Deck 7 die Maritime Bar. Wir wussten sofort – das würde unser Lieblingsplatz werden. Klein, ruhig und gemütlich war sie, man konnte dort herrlich sitzen und aufs Meer schauen.

Abends fand dann die große Welcome-Show statt. Die Crew wurde vorgestellt und Kapitän Hess hielt seine Begrüßungsrede. Er informierte uns über die bevorstehende Reise und das Wetter.

Danach fand eine 70er-Jahre-Show statt.

Gegen 23.00 Uhr erreichten wir den Felsen von Gibraltar, der sehr gut zu erkennen war, weil wir nur 1,3 Seemeilen entfernt waren.


09.11.2003 Cadiz - Andalusien

Um 08.00 Uhr legten wir direkt an der Altstadt von Cadiz an. Nach einem Bummel durch die Altstadt fuhren wir entlang der Strandpromenade durch die Neustadt weiter durch die wunderschöne andalusische Landschaft nach Jerez. Dort besichtigten wir die Bodega Sandeman. Es fand eine Sherry-Verkostung statt, bei der typische Tapas gereicht wurden.

Zurück in Cadiz bummelten wir durch die Altstadt. Leider waren die Geschäfte geschlossen – es war ein Sonntag -, doch hatten wir das Gefühl, als sei ganz Cadiz unterwegs. An der Kathedrale spielten Blaskapellen, die Temperaturen ließen es zu, dass man –ohne Jacke- gemütlich in einem Straßencafé sitzen konnte. Es war wolkenlos und 20 Grad warm - eine Wohltat, nachdem wir in Deutschland schon den ersten Frost hinter uns hatten. Nach einem tollen Tag mit andalusischer Atmosphäre kehrten wir zur AIDA zurück.

Abends bemerkten wir zum ersten Mal, was Seegang bedeutet! Zwar waren die Wellen nicht höher als am Vortag, aber eine gewisse Dünung sorgte dafür, dass das Schiff ziemlich schwankte und wir auch einige Schritte ausgleichen mussten. Uns störte das nicht sonderlich, zum Glück gehörten wir nicht zu den Passagieren, die unter Seekrankheit leiden. Einigen anderen ging es da wesentlich schlechter, das Hospital hatte an dem Abend gut zu tun.

10.11.2003 Seetag

Die Dünung hielt heute den ganzen Tag an, wir hörten erste Stimmen, die in Madeira aussteigen wollten.

Pool-Brunch stand heute unter dem Motto „Griechisch-Römisch“. Als wir die Leckereien sahen, bereuten wir, gefrühstückt zu haben! Bei Live-Musik und anschließendem Animationsprogramm verging auch dieser Tag schnell.

Abends aßen wir im Markt Restaurant – das Motto war „Daime – von Cous Cous bis Baklava".

Im Theater fand die One-World-Show statt – eine musikalische Weltreise. Danach war in der Nightfly-Bar Casino-Time. Im Stil der 20er Jahre wurde unter Piano-Begleitung Roulette gespielt.

Anschließend saßen wir mit „neuen“ Bekannten noch gemütlich an der Bar. Auf eine Disconacht verzichteten wir lieber, weil wir für den nächsten Tag einen Ausflug gebucht hatten.


11.11.2003 Funchal - Madeira

Die Temperatur hatte sich auf 22 Grad gesteigert, also machten wir uns mit guter Laune auf Richtung Cabo Girao, mit 580 Metern die höchste Steilküste Europas. Der Ausblick von dort auf Funchal und aufs Meer war beeindruckend! Wir fuhren an riesigen Bananenplantagen und Blumenfeldern vorbei und genossen die tolle Landschaft Madeiras. Nach einer Besichtigung der Markthalle endete unser Ausflug, also bummelten wir durch Funchal, bevor wir mit der Seilbahn nach Monte fuhren, um mit den berühmten Korbschlitten zurück ins Tal zu fahren. Die Korbschlittenfahrt war abenteuerlich und hat Spaß gemacht.

Um 16.00 Uhr verließen wir die „alte Welt“, was natürlich gefeiert wurde! Jeder Passagier band einen Zettel mit einem persönlichen Wunsch an einen Luftballon, und auf Kommando verabschiedeten wir Europa, indem über 1000 Luftballons gleichzeitig gen Himmel stiegen. Dieser Moment war so ergreifend, dass mir sogar die Tränen kamen! Dies war einer jener Glücksmomente im Leben, von denen es wahrlich nicht viele gibt.

Die heutige Pool-Party stand unter Motto „Karneval“ – schließlich war der 11.11.! Wir mussten staunen, wie einfallsreich manche Passagiere waren, um beim Kostümwettbewerb den 1. Platz zu belegen! Verkleidungen wie z.B. ein Papp-Schiff, eine Heidi Klum (Taufpatin der AIDAaura) oder ein ganzer Bienenschwarm waren dabei, aber gewonnen hat letztendlich jemand, der die Plastikpalmenwedel abmontiert und sich um den Körper geschnallt hatte. Palmen-Karlheinz hatte in dieser Beziehung große Erfahrung, was wir jedoch erst viel später erfuhren.


12.11.2003 1. Seetag

Von Dünung oder Wellengang keine Spur – das Meer war ruhig wie am ersten Tag. Die Seekranken erholten sich langsam und hofften, dass das Schlimmste vorüber war. Ausgestiegen war letztendlich doch niemand!

Bei 23 Grad war es nun schon möglich, ein Sonnenbad zu genießen. Wir liefen Spanien an – allerdings nur kulinarisch, denn Pool-Brunch-Motto war heute Espana. Bei herrlichen Köstlichkeiten wie Paella und Serrano-Schinken genossen wir den Sonnenschein auf dem Pooldeck, während wir uns von Latino-Musik von Latino Son berieseln ließen. Die Animation sorgte dafür, dass keine Langeweile aufkam.

Während des schmackhaften Abendessens im Calypso-Restaurant – Motto: Australien – Ein Hauch von Abenteuer und Freiheit – beobachteten wir in der gegenüber liegenden Nightfly-Bar das allabendliche Bingo. Nun gehöre ich nicht zu den Leuten, die sich von Bingo begeistern lassen. Doch dieses Bingo war ganz anders als ich es kannte – es nannte sich Aktiv-Bingo. Wir schauten uns die Sache näher an und beschlossen, ab morgen mitzuspielen.

Anschließend fand im Theater die Grusical-Show statt, die von der „Rocky Horror Party“ in der Anytime-Bar abgelöst wurde. Wir feierten und tanzten und hatten viel Spaß, schließlich konnten wir morgen ausschlafen.


13.11.2003 2. Seetag

Wir hatten über Nacht den Nordostpassat überquert, und schlagartig war das Wetter karibisch. Es war herrlich, auf dem Pooldeck in der Sonne zu liegen und zu vergessen, dass eigentlich November war! Auch den Pool konnten wir erstmals benutzen, was wir auch ausgiebig taten!

Schon wieder Pool-Brunch! Diesmal ging es kulinarisch nach Texas – das Barbecue war köstlich! Bei Square-Dance-Musik lagen wir bis nachmittags in der Sonne.

Absolutes Muss für alle Passagiere war das AIDA-Live-TV-Programm, das wir auf keinen Fall verpassten! Von 18.15 bis 19.00 Uhr moderierten abwechselnd Ninette oder Bertin das Live-Programm, bei dem die Passagiere anrufen konnten, um Fragen zu stellen oder zu beantworten.

Die abendliche Variety-Show interessierte uns nicht so besonders, deshalb saßen wir in großer Runde in der AIDA-Bar und hatten viel Spaß. Den Abend ließen wir in „unserer“ Maritime-Bar ausklingen.


14.11.2003 3. Seetag

Das Wetter war wieder herrlich – 25 Grad und sonnig! Nach dem ersten Sonnenbad wurde das Buffet für den Pool-Brunch aufgebaut – diesmal Weltenbummler. Spezialitäten aus aller Welt ließen verführerische Düfte über das Pooldeck wehen – wer konnte da NEIN sagen!

Nachmittags organisierte das Animations-Team die „Mann-oh-Mann-Show“, bei der „Mr. AIDA“ gewählt wurde – was natürlich sehr lustig war!

Langsam ging auch dieser Tag zu Ende! Nach einem Drink in der Maritime-Bar schauten wir AIDA-TV, wo heute Kapitän Hess zu Gast war. Klaus rief spontan an und fragte, ob man die Brücke besichtigen kann. Leider – es war nicht möglich! Bei dieser Gelegenheit verpflichtete Ninette Klaus als Jury-Mitglied für die abends stattfindende Grand-Prix-Show. Wenn 1000 Gäste live zusehen, kann man schlecht NEIN sagen – also hatten wir für die Show ein Highlight!

Klaus musste als sächsisches Jury-Mitglied in einer Radeberger-Pils-Flasche die Wertung der sächsischen Jury abgeben – wir lachten Tränen! Gewonnen hat Sachsen letztendlich nicht – aber das war auch nicht wichtig, wir hatten Spaß, und das war die Hauptsache.


15.11.2003 4.Seetag

Wettervorhersage: Meist sonnig bei 28 Grad.

Wir genossen diesen herrlichen Seetag auf dem Pool-Deck!

Heute fand Neptuns Taufe statt, Tradition bei jeder Atlantiküberquerung. Ich machte natürlich mit! Nachdem ich Fisch und Algen (die sich als grüne Bandnudeln herausstellten) essen musste, gab es noch ein Algengetränk (das ich nicht definieren konnte). Nach dem Sprung in den Pool (Vereinigung mit Neptuns Reich) hieß ich ab sofort "Sandra, der Seestern."

Nach einem ausgezeichneten Abendessen „Aus den Regionen des goldenen Drachen“ fand endlich wieder eine Pool-Party statt! Unter dem Motto „Wild wild West“ tanzten Cowboys und Indianer bei passender Musik um die Wette. Wir tanzten natürlich mit, schließlich war noch kein Land in Sicht, und es gab keinen Grund, früh schlafen zu gehen!


16.11.2003 5. Seetag

Wir hatten 30 Grad erreicht – die Karibik konnte nun nicht mehr weit sein!

Beim Pool-Brunch gab es heute bayerische Spezialitäten – Weißwurst, Leberkäse, Sauerkraut, Salzbrezeln etc. Ich weiß nicht, wann mir zuletzt derartige Sachen so gut geschmeckt haben – es war herrlich!

Danach kam der Ausgleich der Mann-oh-Mann-Show – nämlich Transatlantik-Woman-Wahl.

Das Abendessen führte uns zu den Ländern der Mitternachtssonne.

In Vorfreude auf die Ankunft in der Karibik verbrachten wir einen herrlichen Abend an „unserer“ Maritime-Bar.

Gegen 22 Uhr erklärte der Kaptäin, man könne Land erkennen, da wir gerade zwischen Guardeloupe und Dominica durchfahren. Dieses Gefühl war einfach unbeschreiblich! Nach 5 Tagen auf See hatte uns das Land (fast) wieder. Wir hatten es geschafft, wir waren in der neuen Welt angekommen!


17.11.2003 St. John´s - Antigua

Um 07.00 Uhr legten wir in St. John´s an, einer idyllischen karibischen Kleinstadt. Fast alle Passagiere waren schon auf den Beinen – niemand wollte sich die Ankunft in der neuen Welt entgehen lassen!

Unser Ausflug „Antiguas Landschaften“ führte uns quer durch die wunderschöne Landschaft mit herrlichen Blumen, Kokospalmen und Mangroven bis zu einer Ananasplantage, die wir sodann besichtigten. Anschließend fuhren wir zum Turner´s Beach, um endlich im 30 Grad warmen karibischen Meer zu schwimmen. Nach einem ausgiebigen Bad fuhren wir zunächst zurück zur AIDA und aßen eine Kleinigkeit. Den Nachmittag verbrachten wir am Dickenson´s Bay, dem wohl schönsten Strand von Antigua (aber sind das nicht alle 365 Strände auf der Insel?), bevor wir in St. John´s noch eine Kirche besichtigten und nach Souvenirs stöberten.

Abends war wieder Pool-Party angesagt – diesmal unter dem Motto „Miss Transatlantik“. Nach einer grandiosen Lasershow begann die Wahl – die „Frauen“ waren Transvestiten. Leider war ich von den neuen Eindrücken so müde, dass ich das Ende der Show nicht mehr erlebte und früh schlafen ging..


18.11.2003 San Juan - Puerto Rico

Die Ankunft in San Juan war überwältigend, diese Stadt war einfach traumhaft! Da uns ein rückwärtiges Pier zugewiesen wurde, bot man Shuttlebusse an, um uns nach San Juan zu fahren. Leider begann es beim Warten auf die Busse stark zu regnen. Nach unserer Ankunft in Old San Juan hatte es zunächst aufgehört zu regnen, also konnten wir diese wundervolle Stadt gut besichtigen. Mittags kam dann noch ein Regenguss – damit hatte sich unser ursprüngliche Plan, einen Strand aufzusuchen, erledigt. Das machte aber nichts! Die Stadt hatte so viel zu bieten, dass es nicht möglich ist, an einem Tag alles kennen zu lernen.

Nach diesem wunderschönen Trip durch San Juan beendeten wir den Tag erst mit einem erlesenen Essen unter dem Motto „Kalifornien – aus den Küchen der Welt das Beste" -, um danach bei noch 25 Grad in der Maritime-Bar gemütlich zusammen zu sitzen.


19.11.2003 La Romana/Casa de Campo – Dominikanische Republik

Für heute stand eine Fahrt mit dem Katamaran auf dem Programm. Dort ging es feuchtfröhlich zu, es wurde Merengue gespielt und getanzt. Kurz vor einer Insel stoppte der Katamaran, und wir hatten Gelegenheit zum schnorcheln. Nach einer Stunde im kristallklaren, badewannenwarmen Wasser ging es langsam zurück, während lustig mit mit viel Rum weitergefeiert wurde.

Da uns noch genug Zeit blieb, fuhren wir mit einem Sammeltaxi nach Bayahibe, einem kleinen Ort mit typisch karibischem Palmenstrand, wo wir einige wunderschöne Stunden verbrachten.

Passend war zum Abendessen auch das Motto im Calypso-Restaurant: Süße und fruchtige Karibik!

Anschließend gab es endlich wieder eine Pool-Party – schließlich lag ein Seetag vor uns! Bei karibischen Temperaturen bei nahezu 30 Grad genossen wir diesen Abend!


20.11.2003 Seetag

Die Temperatur war auf 34 Grad angestiegen – viel zu schade, um an einem Cocktail-Workshop teilzunehmen! Dies war unser letzter Seetag, und den wollten wir natürlich auf dem Pooldeck genießen! Es gab den letzten Pool-Brunch unter dem Motto „Lachs“. Herrlichste Spezialitäten von Lachs, Thunfisch, Matjes und anderen Edelfischen warteten auf uns. Bei guter Musik und die Vorfreude auf Jamaica genossen wir unseren letzten Seetag in vollen Zügen!

Die Crew-Show am Abend war – für mich – die beste Show dieser Reise! Aber der Applaus des Publikums zeigte mir, dass nicht nur ich dieser Meinung war. Die Crew hatte einige Sketche einstudiert, die das Publikum zum Lachen brachte. Selbst der Kapitän erschien mit einer grünen Blumenmuster-Hose auf der Bühne. Ninette erklärte, diese Hose gehöre nicht zum Kostüm-Fundus. Das Publikum tobte! Bestens gelaunt ließen wir den Abend in der Anytime-Bar ausklingen.


21.11.2003 Ocho Rios – Jamaica

Für heute stand eine Jeep-Safari auf dem Programm. Leider regnete es den ganzen Morgen. Die Jeep-Safari war trotz des Regens ein Erlebnis – wir fuhren durch tiefsten Dschungel, das Wasser aus den Pfützen platschte nur so! Unser Reiseleiter begann, jamaicanische Lieder zu singen wie „Island in the Sun“. Es waren jene Lieder, die man auch in Deutschland kennt und die immer Fernweh verursachen. Die Stimmung war einfach toll!

Wir fuhren zu einer Plantage, um frische Kokosnüsse zu kosten. Mittlerweile hatte es auch endlich aufgehört zu regnen.

Bei einigen Pausen an Bars und Verkaufsbuden standen typisch jamaicanische Rasta-Men und spielten Reggae-Musik, so dass das Feeling nicht hätte besser sein können.

Der danach eingeplante Strandaufenthalt, der Bestandteil des Ausflugs war, endete nach 10 Minuten, da es wieder begann zu regnen.

Wir fuhren also nach Ocho Rios zurück, machten eine Stadtrundfahrt und gingen anschließend shoppen. Es war nicht zu glauben – einige Souvenirgeschäfte hatten Plakate an den Schaufenstern, auf denen Sonderpreise für die Passagiere der AIDAaura angeboten wurden!

Nachmittags schien dann doch noch die Sonne, und wir konnten einige Stunden am Strand verbringen.

Nach dem Ablegen begann dann der große Farewell-Abend. Zuerst gab es ein vorzügliches Essen : Hummer, Lachs, Schweine- und Rinderfilet – einfach alles, was man sich nur vorstellen kann – hervorragend dekoriert und vorzüglich! Dekoriert wurde in den Restaurants mit riesigen Figuren aus Eis.

Das nächste Highlight fand im Theater statt: Zuerst Siegerehrung, dann kam die Verabschiedung. Der Kapitän hielt eine Rede und ließ diese traumhafte Reise noch einmal Revue passieren. Der Clubdirektor sagte ein paar Worte und kündigte sodann den Chefkoch an, der vom Publikum mit tobendem Applaus empfangen wurde. Der Chefkoch teilte uns einige Zahlen mit, die uns zum Staunen brachten, denn wir hatten in den 14 Tagen unter anderem verbraucht:

18 Tonnen Frischobst,

davon 4,5 Tonnen Ananas

9000 kg Bananen

450 kg Mango

16 Tonnen Frischgemüse

40.200 Eier

16.000 Liter Rotwein

10.000 Liter Weißwein

7.000 Liter Bier usw.

Bei der anschließenden Pool-Party mit Sekt, Lasershow und Tanz hieß es dann so langsam Abschied nehmen, was uns wirklich schwer fiel. Nachdem die Pool-Party vorbei war, feierten wir noch etwas in der Anytime-Bar weiter, doch dann riefen wir uns doch zur Vernunft, schließlich war die Nacht kurz!


22.11.2003 Montego Bay – Jamaica

Ankunft in Montego Bay bei strahlendem Sonnenschein. Nachdem wir im Hafengelände eingecheckt hatten, frühstückten wir erst mal ausgiebig, um danach unseren letzten Ausflug zu machen.

Es ging mit dem Bus durch die grüne Landschaft Jamaicas zu einem Fluss, wo schon die Flöße auf uns warteten. Unser Floß war wunderschön mit Palmwedeln und Blumen geschmückt, und unser „Kapitän“ machte mit uns eine VIP-Tour. Er zeigte uns verschiedenste Pflanzen und Blumen, Papageien, einen Wasserfall und wusch uns schließlich noch mit speziellen Steinen, die er aus dem Fluss angelte, die Füße. Diese Floßfahrt war herrlich! Wir fuhren durch unberührte Natur, in der nichts zu hören war als das Singen exotischer Vögel.

Nach diesem tollen Erlebnis wurden wir mit einem frischen Pina Colada verwöhnt, der einfach herrlich schmeckte.

Leider ging auch dieser Ausflug zu Ende und wir fuhren zum Mittagessen zurück zum Schiff. Um 14.00 Uhr hieß es auch schon, der Transferbus zum Flughafen steht bereit. Schweren Herzens mussten wir realisieren, dass dieser Traum langsam zu Ende ging.

Die Transatlantik-Reise mit der AIDAaura war unsere bisher schönste Reise. Man hatte uns vor Reiseantritt gewarnt, dass AIDA süchtig macht. Dieser Sucht sind wir verfallen!

REISEBERICHT MELDEN


Da sie nicht registriert sind, hinterlassen sie bitte noch ihre Email-Adresse und bestätigen Sie den Sicherheitscode.
Email:
Sicherheitscode:
Um einen Bericht zu melden, geben sie bitte noch einen Grund an
Grund für die Meldung:

REISEBERICHT WEITERLEITEN


Da sie nicht registriert sind, hinterlassen sie bitte noch ihre Email-Adresse und bestätigen Sie den Sicherheitscode.
Email:
Sicherheitscode:
Um den Bericht weiterzuleiten, geben sie bitte die gewünschte EmailAdresse an
An wen weiterleiten:
Nachricht für den User: