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Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Schatz-ick-freu-mir Tour mit der AIDAaura


Von Morris (männlich)
Alter: 55
Detailbild Schiff AIDAaura
Quelle: Quelle: Renate Kehret
SchiffAIDAaura
Bericht vom27.10.2006
Reise vom27.10.2006
Dauer14 TAGE
RouteTransatlantik

REISEBERICHT IM DETAIL


Wo soll ich anfangen, von dieser Reise zu berichten? Natürlich, am Anfang, aber wann war der Anfang? Wovon soll ich berichten? Bei einer Gruppe von mehr als 20 Leuten könnte man von 20 Reisen berichten. Alle gleich und alle doch so verschieden. Es waren Aida-Neulinge dabei, TA-Neulinge und auch alte Klabautermänner. Jeder könnte so seine eigene Sicht der Dinge berichten. Hier kommt jedenfalls der Bericht von unserer Reise.

Anreise
Gegen 18.00 Uhr am Donnerstag traf Jan bei uns ein und wir packten unsere Koffer in den alten Honda. Auf nach Düsseldorf zum Vorabend-Check-In. Dort trafen wir Martin, Mecky und Snup (der war aber nur zum Spaß da). Wir checkten schnell und unkompliziert wie immer ein, ich bleibe also dabei, wer in der Nähe des Flughafens wohnt, sollte den Vorabend-Check-In nutzen, schneller geht’s einfach nicht. Jan und ich trinken daheim noch ein Bier, Sisserl schwelgt schon in Morpheus Armen.

Freitagmorgen, nullvierhundertfünfzehn, Vater Siggi ist da, auf geht’s. Die Nacht war kurz, die Aufregung wird größer. Am Flughafen treffen wir Martin, Mecky, Dirk75, Thomas Lastorder, ja und wen eigentlich noch. Ehe ich jetzt wen vergesse, lasse ich die Aufzählung lieber, jedenfalls waren wir zum ersten Bier der TA schon irgendwie so 10 TAler. Leider gab es nur altes Bier, wie in Düsseldorf üblich. Hier am Flughafen wartete auch die erste Überraschung: Marcus kam plötzlich auf unseren Tisch zu. Als Biker schon auf der Vita-TA-2005 dabei, jetzt als Biking Manager unterwegs zur … genau … Aura. Die Biketour zu Patricias Da Rock Beach Bar wird sofort verabredet. Super. So lieben wir das, Aidafeeling at it’s best, schon am Flughafen.

Wir nehmen unsere Plätze im Flieger ein, bekommen ein Air-Berlin-Frühstücks-Sandwich, das gar nicht mal schlecht war, und freuen uns auf Mallorca. Denn dort sind wir verabredet: mit Petra und Panhead, mit Gitta, mit Michael Voigt und mit einem weiteren Freund. Das wird nicht alles klappen, aber wir werden unser Bestes geben. Nach der Hälfte des Fluges muss Jan mal müssen, und er kommt mit einem breiten Grinsen von der Sanitärentspannungskabine zurück. Er meint, ich solle mal nach hinten gehen, dort würde ich einen alten Bekannten treffen. Ich rate ein wenig rum, gehe selber nachschauen und treffe Marko, den Firefighter. Mitfahrer auf der Viat-Ta-2005. Vor drei Tagen hatte ich noch gechattet mit dem Kerl, und er hat es tatsächlich geheim gehalten. Die zweite Überraschung des Tages.

Auf Mallorca angekommen erwartet uns ein breit grinsender Panhead nebst Petra, und hält ein Aida-Fans-Shuttle-Service-Schild hoch. Endlich ein Wiedersehen. Zu Hause wohnen wir nur 300 km auseinander, aber wir treffen uns auf Mallorca. Nachdem unsere Koffer im Aida-Shuttle-Bus verschwunden sind, machen wir uns auf nach Palma. Den ersten Kaffee gibt es direkt im Parca de la Mar. Irgendwie ist es, als hätten wir uns gestern erst gesehen, wir können – wieder einmal – ganz unkompliziert dort weitermachen, wo wir aufgehört haben, auch wenn es schon Monate her ist. Wir schlendern durch Palma, aber da Sisserl immer noch nicht gut zu Fuß ist, beschließen wir alsbald, irgendwo einzukehren.

Wir hocken uns also ins Café La Riba, direkt gegenüber der Kathedrale und bestellen die erste von ungefähr drölf Cervesas. Bei strahlendem Sonnenschein und etwa 25° im Schatten denken wir an die daheim gebliebenen, schwätzen mehr oder weniger klug daher und pegeln uns langsam ein. Später stoßen noch Jan, Mecky und Martin dazu. Unsere weiteren Treffen mit Gitta oder anderen schaffen wir leider nicht mehr einzuhalten. Mit Petra und Panhead fahren wir zu deren Hotel Horizonte, und genießen den Blick hinunter auf den Hafen und die drei Schiffe. Die beiden bringen uns dann noch bis zur Pier. Am Kontrollhäuschen genügt es, mit dem gelben Umschlag zu winken, und wir sind drin, Peter fährt uns bis fast vors Schiff.

Hier heißt es nun Abschied nehmen von alten Freunden, aber neue Freunde warten schon, und ein neues Abenteuer ebenfalls. Schon beim Einchecken entdecken wir den ein oder anderen der zukünftigen Schatz-ick-freu-mir-Truppe, und mit lautem Hallo wird jeder über die Köpfe der wartenden Menge hinweg begrüßt. Jetzt wird der Drang immer stärker, an Bord zu kommen, die Klamotten in die Ecke und eine Hand voll Wasser ins Gesicht zu schmeißen, und dann schnurstracks zur Anytime Bar zu eilen, um zu schauen, welche Verstrahlten denn da mit an Bord sind.

Zum Treffen an der Anytime fanden sich jedenfalls alle ein. Auch die, die es auf der Reise etwas ruhiger haben angehen lassen, haben es sich nicht nehmen lassen, dabei zu sein. So konnten wir Amseln an Bord begrüßen, HaRos und auch Julia und Klaus sowie Manuela und ihre Mama Inge kennen lernen. Nach kürzester Zeit waren wir schön eingepegelt, und es wurde auch dem letzten klar, wohin diese Reise gehen würde. Also, nicht im geographischen Sinne, das wussten wir eh, ich meine mehr so im philosophisch-alkoholischen Sinn. Irgendjemand meinte, wir müssten unbedingt noch schnell an die Aida-Bar, denn auch da gäbe es noch eine Überraschung. Also eilten Sisserl und ich hinunter um wen zu begrüßen? Richtig. Hinter der Bar stand Susanne, den Teilnehmern am Vita-TA-2005-Cocktailworkshop besser als Sarsanne bekannt, und inzwischen berühmt unter dem Namen Theken-Susi. Sie hatte es also geschafft.

Ich kann mich gar nicht erinnern, ob wir an diesem Abend zum Essen waren, ich weiß nur, dass ich mehrmals bei Marc in Bremen angerufen habe, um zu fragen, wo er denn bliebe. Ich erinnere mich ebenfalls daran, dass wir Sandra und Jürgen trafen, alte Bekannte von der Vita-TA-2005. Gegen halb 10 versammelten wir uns dann auf dem Pooldeck, denn wir wollten ja Vita und Cara gebührend verabschieden.

Pünktlich um 22 Uhr setzten sich die Schiffe in Bewegung. Weiß noch einer die Reihenfolge? Cara, Vita und dann wir oder? Es war jedenfalls ein toller Anblick. So etwas muss man einfach mal erlebt haben. Die Schiffe grüßten mit ihren Typhonen, und die Gäste grüßten mit den Blitzen ihrer Kameras. Alle Gäste? Nicht alle, denn einige sangen der Vita ein Lied. Und das ging so: Ihr – könnt – nach Tunis – fahr’n, Ihr – könnt – nach Tunis – fahr’n, Ihr – könnt – Ihr – könnt – Ihr – könnt – Ihr – könnt – nach Tunis – fahr’n. Stimmgewaltig, wie dieser improvisierte Chor nun einmal war, drang der Gesang sogar bis zur Vita hinüber. Warum einige unserer Mitfahrer so komisch schauten, weiß ich bis heute nicht.

Es war schon ein sehr erhebendes Gefühl, zusammen mit alten und neuen Freunden auf diese Reise zu gehen, begleitet vom Aida-Sailaway, begleitet von den Typhonen der Schwesterschiffe. Immer, wenn dann Kapitän Prem den Knopf drückte und antwortete, dann gab es keinen aus der Truppe, der nicht Gänsehaut hatte, der nicht ein Kribbeln spürte zwischen den Schulterblättern. Na, unser Käpt’n war ja auch der beste Huper der Nacht. Wir nennen ihn seitdem Pressluft-Prem, und das ist durchaus respektvoll gemeint.

Auf der folgenden Poolparty war die Stimmung dann auch entsprechend gut. Wir feierten noch kurz Meckys Geburtstag (was diese zwar nicht wollte, aber danach haben wir nicht gefragt). Anytime haben Sisserl und ich heute ausgelassen, der Tag war einfach zu lang. Aber bestimmt waren wir gut vertreten, denn es verging kein Tag, an dem nicht einer von uns die Disco zugesperrt und das Licht gelöscht hat.

1. Seetag
Wundervolles Wetter, Sonnenschein und Wasser im Pool, dazu ausreichend Liegen für alle, Herz was willst du mehr. Alex und ich testen den Pool trotz seiner maximal 18°, und wir genießen es, alleine darin zu sein, denn wenn wir in wärmen Gefilden sein werden, werden wir die Sardinen in der Dose um den Platz beneiden, den sie haben.

Heute hören wir von den ersten zarten Banden, die so geknüpft werden. Thomas hatte sich heimlich zu seinem Raumeiler Martin ins Bett geschlichen. Zu aufgeregt, seine Gefühle zu gestehen, hat sein Herz (nur sein Herz?) in die Hand genommen, und ist gleich zu seinem Schatz ins Bett gekrochen. Manchem wäre das jetzt zu schnell gegangen, aber Martin hat Thomas mit einem lauten „Ick freu mir“ begeistert aufgenommen. So verging ein Pooltag mit Spekulationen darüber, welche wilden Geschichten wohl noch zu erwarten sein würden.

Die Show lassen Sisserl und ich wie immer aus, wir hören heute kurz bei der Band „No Comment“ rein, die sind so gut, dass ich diese Kombo mit einem „No Comment“ auch nicht weiter beschreiben möchte. (Wenn ich nur an den Schmierlappen von Gitarristen denke, mit seinem ungewaschenen fettigen VoKuHiLa, bah dann krisch schon wieder Plaque.)

Wir passieren heute die Straße von Gibraltar. Vor Jahresfrist konnten wir diese Durchfahrt aus einem völlig anderen, besseren Blickwinkel genießen, und daher hat dieser Moment heute etwas von seinem Zauber verloren. Sisserl und ich genießen daher lieber 6 Gänge im Rossini, trinken dazu eine schöne Flasche des vorzüglichen weißen Rioja, und stoßen auf einen Freund an, der eigentlich hätte dabei sein sollen.

Cadiz, Spanien
Cadiz finden wir immer noch hässlich, aber die Chefin hat uns 100 Sorten Bocadillos versprochen, und so gehen wir alle an Land. Spontan entschließen wir uns, eine Stadtrundfahrt zu machen, und entern einen der direkt am Hafen stehenden Doppeldeckerbusse. Die Runde kostet normal 9 Euro pro Person, wir bekommen den Gruppentarif für 5 Euro pro Nase. Das Wetter ist leidlich, warm, wolkig und windig, aber wir sitzen auf dem offenen Oberdeck. Andreas aus Berlin mit seiner Truppe ist auch da, und so ist die obere Hälfte des Busses fest in Aida-Fans Hand. Nach einer ¾ Stunde – gefühlte drölf Stunden – geht es endlich los.

Zu sehen gibt es nicht wirklich was, und wenn wir was sehen, ist es uns auch meistens egal. Wir feiern uns selbst – ja, das geht auch im Touri-Bus (gut dass kein Kritiker dabei war) – und amüsieren uns prächtig. Das war die beste Stadtrundfahrt die ich je gemacht habe, und das in dieser faden Stadt. Einige von uns, die später noch zu Fuß unterwegs sind, könnten jetzt doch noch von der einen oder anderen Sehenswürdigkeit berichten, und auch der botanische Garten ist klein, aber fein. Also wollen wir Cadiz nicht zu sehr unrecht tun.

Nach der Rundfahrt führt uns die Chefin sicher in eine Cerveseria 100 Montaditos. Na Wahnsinn. Hier gibt es wirklich 100 Sorten von Bocadillos. Jedes kostet 1 Euro und hat nicht mehr als 120 Kalorien. Man nimmt einen Bestellzettel, kreuzt an, was man möchte, und wartet darauf, dass man aufgerufen wird. Wenn ihr einen für Spanier komplizierten Namen habt, dann denkt euch einen schönen spanischen aus – wie Carlos oder Juanito – denn sonst könnte es sein, ihr merkt nicht, dass ihr aufgerufen wurdet.

Heute machten wir auch das erste Mal die Bekanntschaft von Kevin. Der war aus der verbotenen Stadt, was aber die Chefin nicht daran gehindert hat, ihn zu erlegen. Da er ein netter Mensch ist, wurde er sofort adoptiert. Kevin war mit Mutter, Vater und Schwester Dani an Bord, die hat er aber eigentlich nur – mit viel Glück – zu den Mahlzeiten gesehen. Aber wir haben uns, so gut es ging, um das Findelkind gekümmert.

Am Abend gab es eine Toyota Ugly Party. Wer jetzt dachte, es ginge um Motive aus dem gleichnamigen Film, der irrte, denn es kamen irgendwie Cowboys und Indianer. Die Party begann etwas merkwürdig, aber die Musik war sehr gut, und die Stimmung besserte sich auch zusehends, so wurde es am Ende eine richtig gute Party. Heute war die erste Nacht, in der die Bordhuren zurückgestellt wurden, und wir hatten 1 Stunde mehr – nein nicht zum Schlafen, sondern zum Feiern. Martin und Thomas waren zu einem erneuten Anale Grande verabredet, aber ich glaube, so eine richtige Beziehung ist das mit den beiden nicht geworden. Ossi jedenfalls war sein Bett nicht gut genug, daher beschloss er, doch lieber auf dem Barhocker zu knacken. Dann hat man auch schneller neues Bier, wenn man nachts mal wach wird, wird er sich gedacht haben.

2. Seetag
Nach dem etwas kühleren gestrigen Tag, war es heute wieder wärmer, aber das Meer war auch deutlich unruhiger. Ich glaube, heute beschlossen Sarah und Aura, dass sie zunächst keine Freundinnen sein können, und es begann doch eine längere Phase des Leidens für die arme (Sarah, nicht Aura). Wir anderen blieben verschont, und die Überfahrt nach Madeira verlief viel ruhiger, als die meistens von uns das erwartet hatten. Trotzdem hatte der Pool heute die Wellenanlage eingeschaltet, es hat uns ganz schön hin und her gewirbelt, aber im Gegensatz zum letzten Jahr blieb das Wasser im Pool und wir durften darin unseren Spieltrieb auslassen.

Am Nachmittag wurde die erste von vielen Runden Texas Hold’em gespielt, und Dank Campino, Nobby und dem Doktor kann ich das jetzt auch.

Heute gehen wir mal wieder ins Theater, denn Kay Ray ist dran. Keiner von uns kennt ihn, wir haben von ihm gehört, aber wir konnten uns nun nicht vorstellen, was uns erwartet. Das Theater war voll, übervoll, und das Publikum voller gespannter Erwartung. Dann kam er auf die Bühne: Bunt und grell – Kay Ray. Ein Energiebündel sondergleichen, jeder bekommt in dieser Show sein Fett weg, Alte, Junge, Bayern, Schwule und Kreuzfahrer, einfach alle. Selbst alte Witze erscheinen in neuem Glanz.

Unterstützt wird Kay von Lutz und Moritz, zwei Jongleuren. Aber die werfen nicht nur einfach bunte Bälle über die Bühne, nein sie haben eine eigene Show mit Pantomime, Tanz, Theater und eben Jonglage. Zauberhaft. Kay kann aber nicht nur lustig, sondern auch ernst sein. Und seine Version von „Sag mir wo die Blumen sind“ finde ich angesichts des Ortes der Aufführung – ein Spaßdampfer – sehr mutig. Viel Mutiger, als die Witze, die unter die Gürtellinie gehen, und über die sich viele Zuschauer so aufgeregt haben. Endlich mal wieder ein Abend im Theater, und es gab keine der üblichen seicht-klebrig-langweiligen Aida-Shows.

Nach dem Theater machen wir uns auf in die Anytime, zur 70er Party. Sisserl, Jan, Mitchel, Alex und ich sind die einzigen Gäste, die sich in 70er-Fummel schmeißen. Alex und Mitchel verdienen sich damit Respekt, als Erstfahrer gleich voll ins Getümmel – tolle Sache. Jan als Elvis mit Brusttoupet war auch ein hübscher Anblick. Da auch heute Nacht die Bordhuren wieder zurückgestellt werden, haben wir wieder 1 Stunde gewonnen.

Funchal, Madeira, Portugal
Für heute planen wir nur einen kleinen Stadtrundgang – Sisserl kann leider immer noch nicht so richtig auftreten – und dann wollen wir am Ballon sitzen und löbliches Bier trinken. Um den lästigen Fußweg rund um den Hafen zu sparen, nutzen wir das Shuttle-Boot. Dieser kleine Dampfer fährt im ½ Stunden-Rhythmus quer über den Hafen. Das macht Spaß, man sieht die Aura von der anderen Seite, und es kostet nur 1,50 pro Person. Wird selten genutzt von den Aida-Gästen, wurde uns an Bord erzählt. Schaut einfach mal, das Boot liegt an der gleichen Pier wie die Kreuzfahrer, mal vorne, mal hinten, man muss einfach suchen, welche Anlegestelle gerade frei ist.

Hier nutzen wir auch die Gelegenheit, direkt am Hafen ein paar Grüße ins Gästebuch zu schreiben. Internet und Telefon gibt es hier recht günstig, Surfen wird nach Minuten abgerechnet, ohne Grundkosten oder Mindestumsatz.

Wir gehen mal wieder in die Markthalle, weil die doch immer sehenswert ist. Es duftet nach Gewürzen, und an den Obstständen bekommt man wirklich die verrücktesten Sachen zu kaufen. Alles wächst hier, nichts ist importiert, und alles ist frisch. Nach einer kleinen Runde durch die Stadt hocken wir uns unter den Ballon, genießen den Tag, kühles Bier und den Blick auf die Aura. Sisserl, Trine und Diana verlassen uns, um noch irgendeinen Weiberkram zu erledigen. Es ging irgendwie um Verdauung und Frösche.

Wir beobachten heute, dass man keine frischen Blumen an Bord bringen darf. Viele Gäste hatten Strelitzien gekauft, diese aber wurden gleich an der Gangway konfisziert. Also, Leute, keene Strelitzschen koofen, hat eh keen Zweck. Pünktlich – ja auch das gibt es – verlassen wir Madeira und damit Europa und machen uns auf gen Süden. Prem macht seinem Namen alle Ehre und lässt den Typhohn erschallen, dass es an der Strandpromenade die Palmen schüttelt.

Die See ist unruhiger geworden, es hängen Tüten am Geländer, das Hospital bekommt gut zu tun, aber wir bleiben verschont.

Heute ist Halloween, und wir haben natürlich wieder den Koffer voll mit Zeugs. Mönchskutte, Skelettkostüm, Theaterblut, Schminke und was man so braucht. Wir schauen Aida-TV, ich gewinne irgendwas, was hab ich vergessen, jedenfalls war ich im Studio, ich glaube es war ein Cocktail. Außerdem gibt es noch einmal Schminken im Aida-Theater zu gewinnen, und auch diesen Preis hole ich mir. Das kommt mir gerade recht. Ein paar schöne Beulen bekomme ich ins Gesicht, dazu noch etwas Blut. Auf der Kabine peppen wir das Ganze dann noch auf – Sisserl kann das oft besser als die Theaterleute - und los geht’s. Halloween an Bord ist immer wieder ein Highlight, besonders wenn so viele Gäste mitmachen wie diesmal.

3. Seetag – der erste auf dem Weg nach Barbados
Sonne satt, Wind across the Deck 2Bft, und einen gepflegten Platz am Pool, so beginnt der erste der 5 Seetage Richtung Karibik. Später wird die See unruhiger, mal ist Wasser im Pool, mal nicht. Der Tag vergeht mit Poolen, Trinken, Sonnen, Poolen, Sonnen, Trinken und Trinken. Schön eingepegelt vergeht ein ruhiger Seetag, mit Poolbrunch, Dart und Shuffleboard als einziger größerer Unterbrechung.

Heute wollen wir alle zusammen Schlemmen, die Chefin hat für 18 Personen im Rossini reserviert. Irgendwann am Nachmittag kommt die schlechte Nachricht: Wir sind nicht gebucht im Speisetempel. Wir sind für den nächsten Tag dort angesagt. Aber, nach dem Cocktailworkshop ins Rossini? Auf gar keinen Fall, das hatten wir schon mal. Also warf Diana irgendwo einen Tisch um, und nach einigen zusätzlichen klaren Worten hatten wir unsere Reservierung zurück.

Es wurde ein toller Abend, es konnten alle ohne Verletzungen mit Messer und Gabel essen, und hier ist unser Menu:

Sellerieravioli an Truffeljus
Thunfischtartar mit Gurkenspaghetti
Tomaten-Cappuccino
Croustillons von der Languste
Papageienfisch auf Blattspinat und Rotwein-Ingwersauce
Pina-Colada-Sorbet
Kalbsfilet pochiert im Kräuterfonds
Wildhasenfilet im Brotmantel
Karamellisierter Piccandu an Pinienvinaigrette
Geeistes Buttermilch-Limettensüppchen
Weiße Schokoladen-Crème-Brulée mit Kirscheis

Das Menu kostete 24,50 Euro, die Weinempfehlung des Tages waren ein Weißburgunder aus Baden zu 22 Euro und ein chilenischer Cabernet Sauvignon zu 17,50 Euro.

Unser Kellner Christian versorgte uns hervorragend, war galant zu den Mädels und hatte doch eher die Herren im Blick. Als er uns zum Digestif empfahl, der habe noch eine hervorragende wilde Weichsel, da sah man der ganzen Tafel an, dass jeder gerade eben an etwas anderes, aber nicht an einen Obstbrand gedacht hat. Die wilde Weichsel war allerdings wirklich hervorragend. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Als Deko standen übrigens Strelitzien auf den Tischen, wo die nur her waren?

Da wir einen sehr ruhigen, unterhaltsamen Abend im Rossini verbrachten, waren wir bei keiner der üblichen Bespaßungen anwesend. Wir riefen weder im Aida-TV an, wo wir regelmäßig alles abgestaubt hatten, noch waren unser Aktivbingoianer unterwegs. Aus dem Aida-TV kam denn auch die Meldung, man würde ja gar nicht bemerken, dass eine größere Gruppe Aida-Fans an Bord sei. Nun, dem konnten wir abhelfen.

4. Seetag – der zweite auf dem Weg nach Barbados
Der Pooltag ist heute sehr kurz, denn wir brauchen lediglich den Poolbrunch. Es gilt, möglichst fettiges Zeug in möglichst großen Mengen aufzunehmen, denn heute haben wir unseren Cocktailworkshop. Chefin Diana hat es gemeinsam mit der unglaublichen Clubmanagerin Uli möglich gemacht. Wir starten mit 22 Personen in einen unterhaltsamen, lehrreichen und nicht ganz alkoholfreien Nachmittag.

Wie von uns gewünscht, bekommt unser Workshopleiter Saschko – Supervisor der Nightfly Bar – als Assistentin unsere liebe Theken-Susi, auch bekannt als Sarsanne, zur Seite, die damit ihren ersten Cocktailworkshop als Barfrau mitmacht (dass sie als Gast gut mithalten kann, hatte sie ja schon bewiesen). Ich habe gelernt, dass Susannes Mama auch Forum mitliest, denn ich habe natürlich wieder meine Lieblingsgeschichte vom traurigen Kai erzählt. Also, an dieser Stelle viele Grüße an die Mama von Susanne.

Wir begannen mit der üblichen Einweisung in die Instrumente. Der Doktorfisch erklärte uns souverän Barsieb, Mixer, Blender, Zange und Kotztrichter. Dann starteten wir mit den Klassikern: Martini Cocktail, Manhattan, Cosmopolitan und Ernest Hemingway. Nach dieser kleinen Digi-Runde war es Zeit für einen Springbock. Redlich eingepegelt konnten wir uns nun der Gießtechnik widmen: Wie halte die Flasche, wie nutze ich den Pourer und wie viel kommt den da so raus aus der Flasche.

Das testeten wir dann gleich mal Life mit Mai Tai, Sex on the Beach und Pina Colada. Nun wurde es Zeit für Pizza, denn stell dir vor du musst brechen und hast nichts im Magen. Um die Stimmung nach so viel ernsthafter Arbeit etwas aufzulockern, gab es erstmal einen Blow Job. Alle Damen – und interessanterweise auch die Herren – sind einfach ihrem natürlichen Instinkt gefolgt, sie haben schön die Sahne geschleckt, dem Glas einen BJ verpasst, dass es eine Wonne war und dann das ganze Zeug auch noch geschluckt. Alle Damen? Wohl nicht, denn es kam zu diesem Dialog:
Alex, grinsend „Oh, Blow Job, das kenn ich.“
Mitchel, errötend „Wenn er das kennt, dann frag ich mich woher.“

Allerdings konnte sich Ossi auch nicht verkneifen, die Sahne kleckernde Biggi mit den Worten: „Wie zu hause, immer alles daneben.“ zu kommentieren.

Weil wir grad so schön am Saugen waren, lernten die Neuen noch, was ein Staubi ist, und Saschko führte uns zum Abschluss noch den Galliano Sour vor. Der schmeckt so richtig geil, steht aber auf keiner Barkarte auf Aida. Es gibt Apricot Sour, und Aperol Sour, aber keinen Galliano Sour. Bestellt ihn bitte trotzdem. Er ist ausgesprochen lecker, und macht die Barcrew verrückt, die wissen nie, wie sie den buchen sollen. Ihr werdet am Ende der Reise drölf verschiedene Bons haben.

Irgendwann im Laufe der Hahnenschwanzwerkstatt gab es noch einen White Russian und natürlich einen B52, aber die Reihenfolge ist mir nimmer geläufig. Zum Abschluss gab es – natürlich – noch eine Polonäse in die Aida-Bar (was haben wir eigentlich gesungen? Viva Colonia oder Die Karawane zieht weiter?), wo auch schon ein elfzich Meter langes U-Boot aufgebaut war. Die Chefin stieß mit einem unzüchtigen Zungenschlag an, und schon waren die Boote versenkt. Nun waren wir schöööön eingepegelt, gerade richtig, um gegen 18.20 Uhr mit alle Mann das TV-Studio zu stürmen und den nichts ahnenden Chris zu beglücken. Selber Schuld, wieso müssen die auch übers TV verbreiten, wir fielen nicht auf.

Nach dem Abendessen und einer löblichen Philosophiestunde an der Ocean Bar besuchten wir Bine, Bert & die Schlagertörtchen. Na das wurde eine Party. Wir waren so richtig schon in Fahrt, und zu Grönemeyers Mambo konnten wir endlich mal das Liegenreserviererlied zum Besten geben.

Mambo
es ist ein seetag, es lacht uns die sonne
sie brennt vom himmel das pooldeck ist heiß
das bier ist kühl und es ist eine wonne
ich will ne liege, doch steh hier son scheiß

ich drehe schon seit stunden
am pooldeck meine runden
einsam und verloren
verbrenne mir die ohren
ich suche eine liege
seit sechs uhr nichts zu kriegen
ich sehe nur gelb weiß hier
alles reserviert

an jeder ecke da stehn reservierer
lauern wie panther, zum sprung bereit
hier kannste nicht liegen, du bist der verlierer
haben alles im griff, sind allzeit bereit

ich drehe schon seit stunden
am pooldeck meine runden
einsam und verloren
verbrenne mir die ohren
ich suche eine liege
seit sechs uhr nichts zu kriegen
ich sehe nur gelb weiß hier
alles reserviert

hirn fängt an zu kochen
puls an zu pochen
ich werde lngsam sauer, hab so nen hals
es ist nicht zu fassen
die könnens nicht lassen
ich will eine liege, wer hat eine frei

ich drehe schon seit stunden
am pooldeck meine runden
einsam und verloren
verbrenne mir die ohren
ich suche eine liege
seit sechs uhr nicht zu kriegen

ich sehe nur gelb weiß hier
alles reserviert

Heute Nacht wurden die Bordhuren erneut zurückgestellt, wir hatten wieder eine zusätzliche Stunde.

5. Seetag – der dritte auf dem Weg nach Barbados
Unsere Gastkomedians Katja und Julia – alias Walli und Erna – drehen heute auf dem Pooldeck ein Video für den daheim gebliebenen Fredy und sorgen somit für Belustigung. Wir machen irgendwie mit, trinken Bier und hängen den Tag am Pooldeck ab. Keine besonderen Vorkommnisse, außer das die Chefin meint, heute müsse jeder in seinem Bett schlafen. Sodom und Gomorrha, kann ich da nur sagen, wir wollens alles gar nicht so genau wissen.

Weil die große Freude, die Erstfahrer Martin regelmäßig übermannt – beim Ablegen, beim Betrachten des Meeres, beim Trinken, beim Feiern, beim Entdecken des Schiffes – immer wieder in dem Ausruf „Ick freu mir!“ endet, erklären wir heute diese TA zur Schatz, ick freu mir TA. (Das Ding mit dem Schatz hat mit der Ani zu tun und weil wir uns alle so lieb haben.).

Heute ist Vollmond, für mich der erste Vollmond auf See, und weil es kaum Wolken gibt, wird das eine grandiose Nacht. Zunächst halten Jan, Thomas und ich einen löblichen Galliano-Sour-Philosophen-Treff in der Ocean Bar ab, und schauen zu, wie der Mond aufgeht. Das muss man mal gesehen haben, wie sich das Licht wie Silber ins Wasser ergießt, wie Wolken auf der einen Seite schwarz erscheinen, und auf der anderen Seite durchsichtig schimmern wie Alabaster. Es ist warm, wir spüren die nahende Karibik, es weht kaum Wind und das ganze ist wie im Märchen. Wenn jetzt Fuchur über den Himmel geflogen wäre, hätten wir uns nicht gewundert.

Heute ist die zweite Show mit Kay Ray, und das Theater ist noch voller als beim ersten Mal. Obwohl noch während der ersten Show einige das Theater empört verlassen haben, platzt die Hütte heute aus allen Nähten. Wahrscheinlich hat jeder Sauertopf, der über die Show geschimpft hat, noch 5 weiter Gäste dazu gebracht, sich das verwerfliche Spektakel einmal anzusehen. Wir singen Kay auf jeden Fall ein fröhliches „Du hast die Haare“ schön, denn wir wollen ja Spaß. Wer den nicht will, der soll auf den Friedhof gehen und warten bis er dran ist.

Später bin ich noch vorgegangen auf Deck 11, noch mal Vollmond genießen. Wenn man hier zum Bug hinunterschaut, dann hat man das Gefühl, das Schiff gleitet lautlos durch das All statt durch den Atlantik. Am Horizont verschwindet das Meer übergangslos im Himmel, und irgendwie fühlt sich das alles so schwerelos an.

Heute heißt es auch wieder: Runter von der Couch, rein ins Kostüm, denn wir sind zur Studio 54 Party geladen. Also werfen wir uns in Perücke und Glitzerzeug, und los geht’s. Leider wird die Party recht schnell zu einer Utz-Utz-Mucke-Party, denn der besoffene DJ Reiner schmeißt den Utz-Mix ein, damit er in aller Ruhe saufen kann. Die Crew hat Ausgang, will feiern, und schnell wird man vom Gast zum Pax. Also verschwinden wir gegen 1 Uhr. Leider verpassen wir dadurch noch einen improvisierten Kay Ray Auftritt, der wodkamäßig eingepegelt noch eine halbe Stunde auf der Weltkugel in der Anytime steht und steil geht. Ach ja, und weil die Borduhren wieder zurück…na ihr wisst schon.

6. Seetag – der vierte auf dem Weg nach Barbados
Es ist inzwischen so heiß, dass man ohne Adiletten nicht mehr über das Deck gehen kann. Heute haben wir keine Termine, wir limen also so vor uns hin, trinken, blödeln, und so vergeht der Vormittag. Um 15 Uhr erscheinen pünktlich Neptun und sein Gefolge, und nun sollen wir alle getauft werden. Ich bin schon getauft, weiß welche Sauereien mich erwarten, und mache natürlich, wie fast alle aus der Truppe trotzdem noch mal mit. Bloß schnell rauf auf die Poolbühne, und zu den ersten gehören, denn sonst könnte ich Plaque bekommen, wenn ich als einhundertdrölfzigster aus der Suppenkelle trinken muss. Nach der Taufe bleiben wir im Pool hocken, denn die Ani inklusive CM Uli lassen es sich nicht nehmen, in voller Montur ebenfalls in den Pool zu springen. Das sind so die völlig albernen, einem Herrn in meinem Alter völlig unangemessenen Clubschiff-Momente, die wir alle so lieben, oder? Dirk bekommt heute seinen Doktorfisch verpasst, selten war ein Name wohl passender.

Abends steht die Miss-Trans-Transatlantik-Wahl auf dem Programm. Es ist einigermaßen kurzweilig aber irgendwie doch immer das gleiche. Na ja, wir amüsieren uns leidlich. Der Mond steht immer noch voll am Nachthimmel, und unsere Philosophentreffs in den Ocean Bar sind mittlerweile fester Bestandteil des Tagesablaufs. Einige Momente der Ruhe, oder auch mal einige ernsthafte Gespräche bei all dem Spaß tun auch mal gut. Mein Dank gilt da Sisserl, Lisa, Thomas und vor allem Jan. Da Sisserl gestern früh zu Bett war, muss ich ihr heute unbedingt den Ausblick von Deck 11 zeigen. Ich bin ja nicht so der große Romantiker, aber eine Schiffreise und besonders solche Augenblicke berühren mich dann schon.

Sarah hat inzwischen ihren Frieden mit dem Schiff gemacht, die Aura und sie werden wohl doch noch Freundinnen werden, denn heute hat sie zum ersten Mal von „Verlängern“ gesprochen. Sie meinte doch den Urlaub, oder Nobby, wie war das gemeint?

7. Seetag – der fünfte auf dem Weg nach Barbados
Heute ist es noch heißer, es geht kein Lüftchen und das Pooldeck ist voll voll voll, es ist schlimmer als in einer Sardinenbüchse. Sisserl und Jan entreservieren heute erstmalig – und ohne Unterstützung der Crew – 2 Liegen. Es war einfach nötig. Nach 1 ½ Stunden kann man vom Essen, vom Duschen und auch vom Scheißen zurück sein, oder?

Wir beginnen heute schon recht früh, die Maschine auf Betriebstemperatur zu bringen, so gegen 10 Uhr kreisen die ersten Flaschen. Weil morgen Barbados erreicht ist, singen wir redlich den alten Flippers-Song „Die rote Sonne von Barbados“ aber leider reicht es für nicht mehr als den Refrain. Die Ani kann den Song nicht bieten – was an sich schwach ist, oder? Für alle zum Üben:

Der braune Rum von Barbados

Ein kühler Drink am weißen Strand
Du schenktest mir voll bis zum Rand
Ich trank zuviel im Paradies
Im Säuferland das Barbados hieß

Der braune Rum von Barbados
Du und ich trinken immer noch
Den ganzen Tag am Strohhalm zieh’n
Und die Sterne sehn.

Der braune Rum von Barbados
Ja dieser Drink der lässt mich nicht los
Und wird die Flasche auch zur Neige gehn
Es war so schön.

Nur Eis und Coke im Palmenhain
Ne Flasche Rum kommt noch hinein
Ein Vollrausch der wird’s im Sommerwind
Es bleibt nur der Kater den keiner mir nimmt.

Der braune Rum von Barbados
Du und ich trinken immer noch
Den ganzen Tag am Strohhalm zieh’n
Und die Sterne sehn.

Der braune Rum von Barbados
Ja dieser Drink der lässt mich nicht los
Und wird die Flasche auch zur Neige gehn
Es war so schön.

Wenn brauner Rum fließt und ich nicht bei dir bin
dann träum ich noch heute von dir.

Der braune Rum von Barbados
Du und ich trinken immer noch
Den ganzen Tag am Strohhalm zieh’n
Und die Sterne sehn.

Der braune Rum von Barbados
Ja dieser Drink der lässt mich nicht los
Und wird die Flasche auch zur Neige gehn
Es war so schön.

(Alternativer Text von mir, weil er besser zu uns passt.)

Zur nächsten TA bringen wir den Song selber mit, ich hab ihn schon bei musicload.de besorgt.

Um 15 Uhr startet eine Poololympiade, Gäste gegen Offiziere. Wer gewonnen hat, weiß ich nicht mehr, aber die verbleibenden Luftballons geben uns endlich Gelegenheit, unsere selbst mitgebrachten Ballons mit Wasser zu füllen und schon gab es eine wundervolle Wasserbombenschlacht. Wieder so ein alberner Augenblick…aber ich wiederhole mich.

Sisserl ließ es sich heute nicht nehmen, Kay Ray einen Fan-Pin zu verleihen. Eigentlich wollte sie ihm den Pin formschön an die Badehose stecken, aber Kay zog es vor, sich die Nadel durch den Nippel zu stechen und den Pin an exponierter Stelle zu tragen. Wie sagt ein großer Bremer Philosoph immer: „Wer’s tragen kann…!“

Wir trinken auf dem Pooldeck weiter, und weiter, und weiter, es wird immer leerer, und wir immer voller. Gegen 19 Uhr verabschieden sich Sisserl und ich, denn der Pegelstand ist bedrohlich hoch. Den Rest des Abends verschlafen wir, denn wir wollen das Einlaufen nach Barbados sehen. Der Rest hat noch weiter gemacht bis gegen drölf, war noch nackig im Pool schwimmen und hat sich auch sonst daneben benommen.

Bridgetown, Barbados
Endlich wieder Land in Sicht. Wir genießen das Einlaufen nach Barbados, das halbe Schiff ist schon auf den Beinen. Heute wollen wir Biken, mit Marcus noch mal über die Insel und dann zu Patricia. Sisserl will mit der Chefin, Katrin und Olli direkt mit dem Taxi dorthin und ein wenig am Strand liegen. Weil die Jungens die Tour erst abfahren müssen, starten wir Biker erst um 12.00 Uhr mittags. Wir nutzen die Gelegenheit, das Hafenterminal anzuschauen. Hier gibt’s eine Poststation, da kann man telefonieren, und auch ins Internet. Wenns denn funktioniert. Die Viertelstunde kostet 3 USD, nicht billig, aber günstiger als aufm Schiff. Wir kaufen löblichen Mount Gay Rum, und ich stehe wieder einmal bei Colombian Emeralds und starre auf die Uhren, die es hier zu tollen Preisen gibt.

Mittags geht es dann endlich los. Rauf aufs Bike und ab. Nun habe ich die Tour ein zweites Mal gefahren, und sie gefällt mir immer noch. Die erste Steigung erschien mir diesmal länger (aber trotzdem gut für jeden zu fahren) als beim letzten Mal. Mir fiel ein Mitfahrer mit zu tief eingestelltem Sattel auf, der wurde schnell müde. Mein Tipp: Folgt den Hinweisen der Guides, dann habt ihr auch die richtige Höhe. Die zweite Steigung erschien mir diesmal kürzer, vielleicht, weil ich diesmal keinen Platten hatte.

Der Strand am Accra Beach ist wirklich ein Traum, der kam mir im vorigen Jahr gar nicht so weiß vor. Muss wohl am wolkigen Wetter gelegen haben. Vor allem gibt’s kaum gelb-weiß-gestreifte Pooltücher. Eine Liege kostet 5 US den Tag, ein Carib allerdings auch. Paricia ist immer noch da, säuft immer noch mit, und wir haben uns schon mal für den 1.1.2008 angemeldet. Man kann auf der anderen Straßenseite, gegenüber von Accra Beach, nach Aussage von Sisserl und der Chefin gut Essen. Dort gibt es Burger mit Fries und einem leckeren Coal Slaw für 10 US. Die Tour auf Barbados bleibt also empfehlenswert. (Wir fuhren ca. 31 km bei über 30°, 3 Trinkflaschen waren nicht zu wenig, außerdem stoppten wir an einen landestypischen ... hmm ... Kiosk? Bar? Shop? ... und labten uns an kalter Coke oder Sprite.)

Besonders erwähnen möchte ich noch 2 Teilnehmer der Fahrt: Einer, nennen wir ihn Campino, hatte falsch gefrühstückt (zu fettig) und möglicherweise zu wenig getrunken, hinzu kamen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit. Mitten in der Golfresidenz, in feinster Gegend, hat er deshalb in die Rabatten gekotzt. Danach ging es ihm besser, er fuhr tapfer zu Ende. Also denkt daran: Immer bei jedem Stopp einen Schluck trinken und gut, aber nicht so fettig essen.

Ein anderer, er heißt Dieter, hat mich sehr beeindruckt. Dieter sitzt im Rollstuhl, und er war mir an Bord schon aufgefallen, auch hatten wir das eine oder andere Wort gewechselt. Auf Barbados tauchte er zum Biken auf. Er ließ sich ein - ja wie nennt man das eigentlich - ein Handbike an seinen Rolli montieren, und los ging’s. Dieter fuhr zwar nicht in meiner Gruppe, aber die Strecke war dieselbe. Respekt kann ich nur sagen. Dieter war zwar am Abend nach eigener Aussage "platt", aber ich habe schon so manchen gesehen, der einfachere Strecken nicht mit dem Rad geschafft hat. Mal sehen, falls er und seine Silke auch die Weihnachts-TA fahren, hoffe ich, noch mal mit ihnen biken zu können (Casa de Campo war er auch mit.)

Ick-freu-mir-Martin macht sich beim Ablegen mal wieder nass und kommt gar nicht mehr zurück von Wolke 7. Aber das Ablegen und Auslaufen ist ja auch immer wieder ergreifend. Wenn so langsam die Lichter am Horizont versinken, eine Brise aufkommt und du mit Freunden und einem kühlen Getränk auf Deck 11 stehst, dann ist das schon klasse.

Die heutige Poolparty ist eher fad, für Unterhaltung sorgt aber der Doktorfisch, denn der war auf der Jolly Roger und möchte jetzt gerne weiter angreifen. Er erkämpft sich in dieser Nacht den Titel des TA-Vollsten und gibt ihn bis zum Ende der Reise nicht mehr her.

St. John’s, Antigua, Antigua and Barbuda
Da wir heute erst um 12.00 Uhr anlegen, sind alle alle da, um das Einlaufen nach St. John’s zu beobachten. Gerade unsere Erstfahrer sind beeindruckt (was nicht heißt, das ich es nicht wäre), es ist immer wieder toll, eine Insel anzulaufen.

Das Gros der Familie möchte gerne nach English Harbour, aber Sisserl, Jan und mir ist nach Strand. Also machen wir uns auf, mit dem Taxi nach Darkwood Beach zu fahren. Im letzten Moment schließen sich noch Sarah und Hague an. Für 16 Dollar bringt uns der Taxler hin und zurück, wir verbringen einige Stunden im Wasser, trinken kühles Wadadli und genießen die karibischen See und den Strand. Der Strand ist klein aber fein, du an der Strandbude kann man für die üblichen 5 USD liegen Mieten. Bier kostet 3 USD, die Burger sahen gut aus, haben wir aber nicht probiert. Außerdem gab es Lobster für 30 USD.

Trotz sichtbaren Bierkonsums werden uns Jetski zum mieten angeboten, und unseren ablehnenden Kommentar „No Jetski, we’re drunk!“ beantwortete der Verleiher mit einem typisch karibischen „Good, stay drunk.“

Sisserl meldet nach unserer Rückkehr krank ins Bett ab, und so kommt es, dass Jan und ich nach dem Abendessen einen langen ausgedehnten Philosophentreff halten. Wir schauen dabei Antigua beim „Versinken“ zu, und staunen darüber, wie lange man ein Leuchtfeuer, auf irgendeinem Hügel der Insel ausgebaut, noch sehen kann.

Roadtown, Tortola, British Virgin Islands
Heute wollen wir alle nach The Baths. Wir treffen uns nach dem Frühstück, und los geht’s. Den Ausflug nach The Baths kann man gut ohne AC machen. Wenn man von der Pier links Richtung Stadt geht, dann kommt nach ca. 10 Minuten die Anlegestelle für die Fähren nach Virgin Gorda. Wir sind mit den Speedys gefahren. Die nehmens aber von den Lebendigen. Die Fahrt kostet hin und zurück inklusive Transfer von der Anlegestelle bis zum Naturpark The Baths und zurück 50 Dollar. 2 Personen zahlen aber nur 60 Dollar (also 30 p.P.). Achtung also: Tut euch zusammen („If you can’t be with the one you love, love the one you’re with“).

Die Überfahrt macht Spaß, dauert ne knappe Stunde und dann geht’s mit dem offenen Bus zum Beach. Als Eintritt ins Reservat sind nochmals 3 Dollar fällig, dafür wird man aber auch mit einem spektakulären Weg zum Strand belohnt. Etwa 20 Minuten dauert der Fußweg. Man sollte Schuhe trage, die nass werden dürfen, denn es geht über Stock und Stein und eben auch durch Wasser, das ist stellenweise knietief. Manche Felsen schauen aus, als hätte Neptun Murlmeln gespielt, oder Poseidon wollte ausprobieren, wie weit er Felsen stapeln kann.

Nach 3 tollen Stunden an einem wundervollen Strand machten wir uns auf den Rückweg. Am Ende des Weges steht eine Grillbude, dort gibt es gute und vor allem günstige Burger – sagen einige der Familie, die so großen Hunger hatten, das sie sich gleich hier über die Buletten hermachten. Die meisten stiegen erst wieder nach oben, um dann im Top of the Baths zu Essen. Hier ist es auch gut, aber deutlich teurer. Dafür wird man noch mit einem sensationellen Ausblick belohnt. Ich würde es wieder so machen, denn mit den 3 großen Red Stripe im Kopp wäre ich nur ungern die Schlucht hoch gewandert.

Zur Poolparty am Abend spielte zunächst die Band No Comment mehr schlecht als recht auf, dann kam DJ Rainer wieder dran. Heute übertraf er sich selbst, denn die allseits beliebten Scissor Sisters, die eh schon jeden Abend liefen, mussten heute sogar 2 mal ran. Junge Junge, war das schlecht.

La Romana, Dominikanische Republik
Sisserl bleibt heute an Bord, Jan, Campino und ich setzen sich aufs Bike, und erleben die einfache, aber dennoch schöne Tour durch Casa de Campo. Diese Tour ist ein Sonntagsnachmittagsausflug für die ganze Familie. Es gibt nur eine Steigung, die den Namen wirklich verdient, und die ist auch noch sehr kurz. Da es nur diese eine Tour gibt, wird in einer großen Gruppe gefahren (50 TN, 3 Guides).

Casa de Campo ist ein Feriengebiet der besonderen Art. Es soll das drittgrößte der Welt sein, und die 4000 Hektar, die hier mit purem Luxus bebaut sind, beeindruckten uns alle. Es gibt drei 18-Loch-Golfplätze, einen Yachthafen, Strände und das künstliche Dorf Altos de Chavon (angeblich einem andalusischen Dorf nachgebildet).

Wir radeln entspannt durch die verschiedenen Viertel mit ihren Appartements, ihren Reihenhäusern und auch Luxusvillen vom Feinsten bekommen wir zu sehen. Autoverkehr ist nur auf besonderen Straßen gestattet, ansonsten zuckeln die Bewohner in Golfcarts durch die Nachbarschaft. Das ganze ist natürlich bewacht, und hinein kommen nur Mieter, Eigentümer und angemeldete Gruppen wie wir. Die Häuser der Stars und Superreichen bekommen wir aber nicht zu Gesicht, deren Viertel ist für uns Off-Limits (hier entspannen Leute wie Arnold "der Gouvernator" Schwarzenegger, Barbara "die Nase" Streisand, Madonna und die halbe Forbes-500-Liste hat sich hier auch niedergelassen.)

Die meiste Zeit werden wir von einem Security-Truck begleitet, wohl weniger in Sorge um uns, als vielmehr in Sorge darüber, ob wir wohl klauen oder nicht. Nach einer entspannten gemütlichen Tour fahren wir zum Strand. Sauber, bewacht, gepflegt, die Liegen und Sonneschirme kostenlos; aber das Bier aus der Flasche 5 US-Dollar, na ja, wir hams ja.

Wer Spaß daran hat, sich solch ein Centerparcs für Reiche mal anzusehen, dem kann ich diese Tour wirklich empfehlen. Außerdem ist der Strand wirklich schön. Wir waren ca. 30km bei großer Hitze (über 35° unterwegs), es gab 2 Flaschen und den üblichen Riegel.

Die Nacht hält das Alpenglühn für uns bereit, und unsere Mädels präsentieren ihre Auslagen stilecht in Dirndl oder Lederhose. Eigentlich bin ich ja ein Alpenglühn Verweigerer – aber mit euch war das was ganz anderes. Ich glaube eh, wir könnten zu jedem Motto an jeder Stelle der Welt feiern, Hauptsache Mucke und Bier sind da. Sisserl greift heute groß an, bis 3 Uhr morgens hat sie 5 ½ Mai Tai plus diverse Wodkas und Staubis geschafft. Über den lasziven Tanz von Chefin und Sisserl an der Scheibe der Anytime wollen wir schweigen, man muss das einfach gesehen haben, die beiden haben alles gegeben und fast alles gezeigt, gell Diana?!.

Die Party war trotz Rainer gut. Er ist ein netter Kerl, aber man merkte, dass er bald absteigen würde, und so hatte er seine DJ-Bude nicht mehr so richtig im Griff.

8. Seetag – der letzte Tag der Reise
Alle sind kaputt, der kommende Abschied drückt ein wenig die Stimmung, also hängen wir nur auf dem Pooldeck ab. Einen letzten Höhepunkt bringt die Farewell-Poolparty. Seit 3 Tagen waren wir darauf vorbereitet, mal eine echte Poolparty zu machen und in den Pool zu springen. Aber da jeden Abend das Show Ensemble auftrat, wurde das Wasser aus dem Pool gelassen. Jetzt, am letzten Abend, die Koffer sind gepackt, da ist endlich Wasser im Pool. Aber wohin mit den nassen Klamotten. Mist. Jan schreckt das gar nicht, der Moment kommt und er landet im Pool, die coole Sau.

Jan, Ick-freu-mir und der Doktorfisch machen durch, schaffen noch kurz vor Buffalo ihre Koffer auf den Flur und dann sind wir auch schon in Montego Bay.

Menschen an Bord
Gestattet mir, zu einigen Menschen an Bord ein paar Anmerkungen:

Prem Kurc, der Mann der uns gefahren hat
Unserer erste Verabredung konnte er nicht einhalten, also hat er einen neuen Termin gemacht, und uns zu Sekt einzuladen und eine halbe Stunde mit uns zu plaudern. Er hätte das ja auch schlabbern können, aber nein, wir trafen uns, vielen Dank. Außerdem macht Prem Kurc die schönsten Ansagen (Einen wuuuuunderrrrschönen guten Morrrgen liebe Gäste…..), und er strahlt ein große Ruhe aus, man fühlt sich immer gut aufgehoben.

Thorsten Bednarz, Clubdirektor
War der festen Meinung, wir hätten den Äquator überquert, gut dass er CD und nicht Kapitän war.

Ulrike Homuth, Clubmanagerin
Uli war einfach toll, ob als CM, als Gudrun oder als Moderatorin. Sie machte (fast) jeden Quatsch mit, zickte nicht rum, sondern machte einfach. Sie konnte natürlich auch nein sagen, aber das immer sehr charmant und nicht minder überzeugend.

Ulli, Animation
Die Frau, die nie stillsteht, die immer im Einsatz und immer in Action ist, konnte für zwei Party machen ohne einen Tropfen Alkohol zu trinken, und kompensierte so den eher phlegmatischen Thorsten.

Anderson Farah
Dauergrinsender Bruder von Pocahontas, vielleicht auch Pocahontas selbst, der behauptete, Maler zu sein, Lachnummer.

Dorine Ali-Khan
Steht im Programm, aber, wer war das eigentlich?

Kay Ray
Zu ihm ist alles gesagt: Spitzentyp, großartiger Entertainer.

Susanne, Sarsanne, Theken-Susi
Schön, dass du es geschafft hast.

]Saschko
Danke, freue mich schon auf die Diva, wir sehen uns.

No Comment
No Comment.

DJ Rainer
Wenn Gott ein DJ ist, was ist dann Rainer?

Montego Bay, Jamaica, Abreise
Obwohl wir pauschal gebucht sind, wollen wir die individuelle Trine begleiten, einfach, um nicht in die Massenankunft zu geraten. Die Idee war gut. Denn für 20 USD kommen wir günstig zum Airport, und können ganz entspannt die Sperre passieren. Trine soll ihr Wasser dort lassen, aber ihren Chemiebauskasten – sprich Schminkkoffer – kann sie ohne Kontrolle mitnehmen. So viel zur Sicherheit.

Das Einchecken im Hafen verlief weniger entspannt. Dort herrschte das Chaos. Bordkarten, Kofferanhänger und was es sonst noch gibt wurde mit der Hand ausgefüllt. Entsprechend lang ist die Wartezeit. Außerdem hatten wir alle ja solche Zoll- und Einreisezettel ausgefüllt, die mussten abgerissen, eingesammelt, und abgelegt werden. Lähmend langsam ging das vorwärts.

Der Flughafen ist recht modern, wir vertreiben uns die Zeit mit – richtig, Bier trinken und blödeln, und dann kommen die ersten Abschiede. Es fällt allen schwer, tschüss zu sagen, und manchen ist es sehr wehmütig ums Herz. Wir werden uns wieder sehen, schon bald, aber trotzdem, scheiden tut weh.

Der Rückflug verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Sissi hat von der Chefin Schlafpillen bekommen, die lassen sie fast den ganze Flug verpennen, mich versetzen die Dinger nur in eine Art Drogendämmerschlaf, auch mal wieder schön. Vater Siggi erwartet uns, und schon sind wir wieder zu Hause.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Reihenfolge der Ereignisse immer richtig ist, genauso habe ich bestimmt schon mal die Getränke verwechselt. Egal, so oder so ähnlich ist es jedenfalls gewesen. Und wenn ich DCF und FPM weggelassen habe, dann nur, weil man das nicht erklären kann, sondern gesehen haben muss. Und nicht vergessen: Immer zweimal mehr wie Du.

Liebe Schatz-ick-freu-mir-TA-Familie, es war grandios mit euch, und statt eines Berichtes müssten hier eigentlich 22 verschiedene stehen, denn jeder hat, trotz aller gemeinsamer Unternehmungen, seine eigene Tour erlebt. Jeder kann, keiner muss. Dies war nun mein Blickwinkel, und – um mit Kay Ray zu sprechen: Keine Stunde tut mir leid.

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