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Generalalarm: Abspecken Ist Danach Angesagt...


Von Manuela (männlich)
Alter: 2017
Detailbild Schiff AIDAcara
Quelle: Quelle: Rainer Nuyken
SchiffAIDAcara
Bericht vom17.12.2004
Reise vom17.12.2004
Dauer7 TAGE
RouteMittelmeer

REISEBERICHT IM DETAIL


In diesem Jahr wollten wir einfach mal dem Weihnachtsstress entfliehen. Kein Wunder, vorher waren für mich diverse Operationen mit Selbstknochentransplantation und 10 Wochen lang laufen nur mit Krücken unter Schmerzen angesagt. Stressbewältigung war also höchstangebracht...

So buchte Stefan ganz spontan: Just Aida. Günstiger kann man nicht auf dieses Traumschiff aller Kreuzfahrtschiffe kommen. 545 Euro für eine Woche Mittelmeer inklusive Vollpension und Tischgetränke. Dazu laut www.ferien.de noch 50 Euro Bordguthaben. Wenn das kein Schnäppchen ist! (...na gut, an manchen Tagen geht es nochgünstiger, aber wir waren begeistert von dem Preis)

Um die wenigen Tage bis zum Abflug zu verkürzen, haben wir uns Vorfreude im Web geholt. Unter www.aida-fans.de findet man alles, was das Herz begehrt: Bilder, Foren, Chat und vieles mehr rund um die AIDA-Schiffe. So wussten wir zum Beispiel auch, wer noch so mit uns auf dieser Tour sein würde. Ein Treffen aller Fans wurde schon heiß diskutiert. Am Abfahrtstag nach dem "Sail away" an der Rezeption bei den wehenden Fahnen...

Jippie, die Tour kann kommen! Noch wissen wir nicht genau, ob es die Mittelmeertour Spanien oder die Kanaren werden, ob es das Schiff Cara oder die Blu wird. Uns ist es egal, Hauptsache weg! Doch relativ schnell haben wir im Web unter My Aida raus gefunden, dass es für uns die Route Cara1 im Mittelmeer wird. Oh klasse, die Vorfreude steigt stündlich. In Gedanken probe ich am PC schon mal den Clubtanz - ob der mit Krücken machbar ist? Eher weniger, aber egal, ich singe nur so vor mich hin... one vision one world, lalalalala und bringe alle anderen um mich herum zwangsweise auch in Urlaubslaune :-)

Die Reiseunterlagen kommen pünktlich, unsere Flüge ab Düsseldorf liegen jedoch etwas ungünstig. Wir fliegen am 17.12. erst sehr spät ab; Flug Condor D5928 nach Palma de Mallorca, Abflug um 17:10 Uhr, Landung um 19:30 Uhr. Stefan hat ab sofort Sorge, dass wir nicht pünktlich an Bord kommen und die Aida ohne uns losdüst. Das wird fast zum Vorreisetrauma für ihn. Für mich nicht, ich singe einfach weiter: one vision, one world, lalalalala. Außerdem werden alle Wetterprognosen für Spanien gecheckt!

17.12. Hattingen - Palma de Mallorca

Dann endlich ist es soweit, der Koffer ist gepackt. Diesmal war es für unsmitnur einem Koffer für 2 Personen schon schwierig, denn wir haben auchWinterklamotten eingepackt. Schließlich ist es Mitte Dezember! Aber ich mitmeinen Krücken kann ja schlecht `nen Koffer schleppen... Also reinquetschenundab geht`s...

Die Zeit bis zum Abflug wird uns lang. Deshalb trödeln wir morgens nochdurchdie City, kaufen Kleinigkeiten und schlagen die Zeit tot. Dann endlich istessoweit. Wir liefern unseren Hund bei den Schwiegereltern ab, diegleichzeitigunsere Chauffeure zum Flughafen sind. Das Wetter ist nasskalt und düster.Garnicht vorweihnachtlich und noch weniger sonnig. Nicht wirklichUrlaubsstimmung - aber diese wächst minütlich, da wir in Erinnerung anfrühereAidareisen schwelgen.

Die Fahrt zum Flughafen ist dann auch recht gut. Dort angekommen spiele ichnochmit dem Gedanken einen Rollstuhl am Schalter für die Überbrückungszeit zumieten. Aber diesen gibt es erst nach dem Check In. Also vergessen wir dasGanze. Glücklich und zufrieden setze ich mich einfach auf unseren Koffer undwarte, dass es los geht. Der Fuß spielt halbwegs mit, die Schmerzen sinderträglich. Einchecken und Sicherheitskontrolle verlaufen problemlos undsuperschnell. Auch die Krücken werden durchgecheckt, alles okay! Nachdem wir nocheine zeitlang durch den Flughafen gehumpelt sind, gönnen wir uns Kaffee undCappuccino im Flughafenrestaurant. Dann endlich geht es los. Der Flugstartet beinahe pünktlich, draußen ist es dunkel und kalt. Die Maschine istnicht ganz voll, sodass ich sogar zwischenzeitlich die Füße hochlegen kann.Mituns an Bord sind noch einige weitere Aidagäste, erkennbar durch dieKofferanhänger :-) Ui, ist das alles aufregend... Der Service an Bord derCondorist okay, es gibt Laugenstangen mit Käse belegt und Joghurt. Keine Vergleichmitden Air Berlin Flügen, aber durchaus akzeptabel. Schließlich wird ja bald anBord gegessen. Wir landen ein paar Minuten vor der geplantenAnkunftszeit.Auch der Koffer ist schnell da. Am Ausgang erwartet uns schon das freundlichAida-Personal. Der Bus steht bereit. Schon af der Fahrt zum Schiff lernenwirein paar Gäste kennen. Gleich wird klar gestellt, an Bord wird sich geduzt!Um20:20 Uhr stehen wir vor der Cara. Stefan kennt das Schiff noch nicht undfindetsie recht klein im Verhältnis zu Blu. Das Einchecken dauert keine 5 Minuten,schnell das Bordfoto gemacht. Dann gibt es auch schon die Begrüßungsrose fürdieDamen. (warum erhalten die Herren eigentlich nichts?) Dann traue ich meinenAugen kaum: es ist meine vierte Aidareise, und wer steht wie immer da?Andreas,der Clubmanager, der doch eigentlich meiner Meinung nach im Norden seinsollteauf einer anderen Route... Später erfahren wir, dass es diesmal genau wiebeider Maitour wieder seine 1. Fahrt auf dieser Route ist. Ich freue mich totalihnzu sehen. Für mich gehört er fest mit zur Aidafamilie. Stefan freut sichmehrüber "seinen" Kapitän Herrn Böttcher, der uns schon damals bestensgefahren hat.Auch Richie als Club Direktor ist dabei - und einige Kellner kennen wir auchvonfrüheren Aidareisen. Einmal Aida, immer Aida! Wie wahr, man fühlt sich anBordeinfach zu Hause...

Ich kenne die Cara bereits und habe mich an das deutlich farbenfrohereAussehenim Vergleich zur Blu bereits gewöhnt. Stefan ist genau wie ich damals etwasenttäuscht. Ihm fehlt auch das tolle Atrium und stilvollere Design der Blu.(Keine Sorge, das relativiert sich auch bei ihm recht schnell!) Das Laufenaufden dicken Teppichen ist für mich samt Krücken extrem schwierig. Wirerkennenschnell, dass es für Rollstühle beinahe unmöglich ist. Die Gänge sindschmalerals auf der Blu, es gibt viele Stolperkanten und der flauschige, tolleTeppichmacht es Behinderten nicht leicht. Die Kabine finden wir problemlos. Aberdannist die Enttäuschung groß. Wir kennen die riesigen Innenkabinen der Blu unddieAußenkabinen der Cara, beides war auf früheren Reisen göttlich. Und nunstehenwir in der Innenkabine 5188 und glauben unseren Augen kaum. Viel kleiner!Undnoch dazu mit getrennten Betten... Da muss was geschehen. Aber egal, ersteinmalsind wir an Bord und glücklich. Der Videotext bestätigt uns um 20:30 Uhrnochherrlich warme 16 Grad Außentemperatur. Einfach super. Ich beschließe, absofortohne Krücken zu humpeln und fühle mich gleich sicherer. Dann aber schnellzumAbendessen, natürlich auf Deck 9 im Karibikrestaurant. Wow, das Buffet isteinfach umwerfend wie gewohnt, der Tischwein lecker und die Urlaubsstimmungistda! Wir müssen uns etwas beeilen, denn gleich ist schon die Sail away -Party amPooldeck. Mit nur einer leichten Jacke drüber geht es voll gefuttert hochzumAblegen. Es ist erstaunlich leer an Deck. Später erfahren wir, dass nur rund700Gäste an Bord sind. Das merkt man sofort. Die Begrüßung ist gewohntherzlich,die Show gut und der Sekt lecker. Dann erklingt die Ablegemelodie: sailaway,sail away, sail away (ich frage mich mal wieder, warum hier vom Segelngesungenwird, es ist ein Motorschiff...) Die Lasershow fehlt am Pooldeck, sie istdefekt. Aber der Anblick der beleuchteten Kathedrale von Palma ist wie immerüberwältigend. Das Bordfeeling hat uns ergriffen, spätestens in dem Moment,wodas Schiffshorn 3x tutet... Wir bleiben noch ein wenig an Deck und genießendiePoolparty, die gleich im vollen Gange ist. Dann beschließen wir aber doch anderRezeption bei Tom (Reiseleiter) vorbei zu schauen. Dort erwartet uns schoneinerelativ lange Schlange, nicht nur wir sind mit der Kabine unzufrieden. Aberschnell wird klar, wir bleiben in unserer Kabine. 130 Euro pro Person sollderAufstieg in die nächst höhere Kategorie: Außenkabine mit eingeschränkterSicht,kosten. Das sind 260 Euro, nee, das ist uns der Spaß nicht wert. Wann istmanschließlich mal in der Kabine??? Zum Aida-Fan-Treffen gehen wir dann nichtmehr.Ich bin geschafft, mein Fuß - einem Elefantenfuß mehr als ähnlich- brauchtdringend Erholung. Als ab auf die Kabine. Und da hat Stefan die rettendeIdee:wir legen die Matratzen einfach neben einander auf de Fußboden und haben absofort ein herrliches Ehebett. Super bequem, denn die Matratzen sind echtdick.Diese Lösung halten wir die ganze Woche bei und sind absolut glücklich undzufrieden damit. Eine preiswerte Alternative, wenn man ein wenig flexibelist.In der Nacht schlafe ich wie ein Stein. Von den Windstärken 8-9, die wohlgeherrscht haben, bekomme ich nichts mehr mit...

18.12.: Seetag auf dem Weg nach Malaga

Wir (ich ;-) ) wachen zeitig auf, schließlich ist bald dieSeenotrettungsübung... Das Frühstück fällt mehr als üppig aus, hm, was es daalles Leckeres zu essen gibt. Stefan freut sich besonders, dass auch seinegeliebten Nürnberger Würstchen samt Speck und Rührei nicht fehlen, ich machemich zusätzlich über die exotischen Früchte her... Danach geht es auf zur Schiffsbesichtigung. Spätestens im Fitnessbereich istauch Stefan überzeugt: das Schiff ist spitze. Dieser Bereich ist deutlichgroßzügiger und schöner als auf der Blu! Wir bleiben am Pooldeck hänge und genießen das erste Sonnenbad. Um 10:45 Uhrsind es bereits 22,4 Grad, Windstärke 7. Traumhaft... Die gesetzlichvorgeschriebene Seenotrettungsübung wird lustig. Einige der Passagiereschaffenes erst mit Verspätung und dabei noch äußerst verschlafen am Sammelpunkteinzutreffen. Der Spott der Besatzung ist ihnen gewiss, alle anderen, diepünktlich waren, können sich das Gelächter nicht verkneifen. Die Stimmungisteinfach prima.

Danngehen wir nur im T-Shirt wieder hoch an Deck. Erstaunlicher Weise sind nochviele Liegen frei. Es muss nichts reserviert werden. Es gibt einfachgenügendPlatz für alle. Die Sonne scheint, wir entspannen total. Der Stress und dieHektik der letzten Wochen sind vergessen. Fast gleichzeitig bemerken wir,dasses uns so vorkommt, als seinen wir schon mehrere Wochen im Urlaub.Wunderbar...Pünktlich um 11:30 Uhr gibt es einen herrlichen "TropicanaPoolbrunch". Gibt esetwas besseres als Schwertfisch tropical samt exotischen Salaten undWeißwein inder Mittagssonne??? Das ist das wahre Urlaubsfeeling!!! Stefan kannte diesePoolmittagstische noch nicht und ist beeindruckt. Die gibt es nämlich aufderBlu auch nicht... In der Essensreihe meinen wir den ersten Aida-Fan aus dem Forum gesichtet zuhaben: Tom. Auch er macht sich nicht nur einmal über das leckere Essenher... Abspecken istdanach angesagt! Wir genießen noch ein wenig die Sonne und machen uns dann irgendwann auf indenSaunabereich. Es gibt keinen schöneren irgendwo! Der Innenruhebereich undderAußennacktbereich sind das Beste an der Cara. Es werden 3 Saunagänge, umDampfbad, Kräutersauna und Panoramasauna auch direkt auszuprobieren... DasistEntspannung pur!

Wir können es einfach nicht lassen, es zieht uns anschließend erneut ansPooldeck zum Sonnenbaden. Da gibt es dann Kaffee und Kuchen; hm, lecker!Aber 2Stücke reichen mir, das 3. kann ich leider nicht mehr probieren...

Irgendwann ist Sonnenuntergang angesagt. Uns zieht es zum Joggingparcour.Dortkann man fast bis ganz nach vorne und hat einen herrlichen Blick auf die imMeerversinkende Sonne. Es ist super romantisch und schön Wind geschützt. Nurwenigeandere Gäste hatten auch diese Idee.

Um 18:30 Uhr ist dann (wohl extra für Andreas ;-) ) "SkandinavischerApero" inder Aida-Bar angesagt. Dort gibt es leckere Cocktails und diverse kleineAppetithäppchen vom Küchenchef persönlich angeboten. Wir essen zum 1. mal inunserem Leben Rentierfleisch. Sehr würzig und lecker - und das im Süden :-)Auchdie Aperos haben es nicht nur geschmacklich in sich... Übergangslos begeben wir uns zum Abendessen, das auch mehr als reichlichausfällt. Die Bedienungen auf der Cara sind spitze. Die leeren Teller sindschneller weg, als man schauen kann und der Wein wird pausenlos nachgefüllt.Esgibt so viele Leckereien, dass es einfach unmöglich ist, alles zu probieren.Schon am 1. Abend beschließen wir, auf großartige Beilagen zu verzichten.Manschafft ja selbst die Hauptspeisen nicht alle :-) Aber süßer Nachtisch istfürmich ein absolutes Muss, während Stefan zum Abschluss die Käseplattebevorzugt.

Wir bleiben bis kurz nach 21 Uhr im Restaurant. Dann wollen wir ins TheaterzurSwing Welcome Show. Im Theater ist es erstaunlich leer. Auch hier keinPlatzmangel wie erwartet. Die Show ist nicht ganz so unser Geschmack, da unseinfach die Musikrichtung nicht liegt. Die Künstler sind aber klasse undtanzenwirklich gut.

Beim Tagescocktail Gibraltar lassen wir den Abend in der Aida-Barausklingen.Die Studio 54 Party in der Disco ist mir zu anstrengend...

19.12.: Malaga

Schon vor dem gestellten Wecker sind wir wach. Einerseits vor Aufregung,andererseits aber sicher auch durch die doch enormen Schiffsgeräusche beimAnlegen in unserer Kabine. Natürlich sind wir zum Einlaufen in den Hafen von Malaga oben an Deck. Damussman einfach dabei sein. Pünktlich um 08:00 Uhr ist das Schiff auch für denLandgang freigeben. Wir liegen ganz zentral in der Stadt, direkt an derPalmenpromenade mit Strand. Beim Frühstück zaubert einer der Köche mir einenPfannekuchen-Delphin. Super klasse. Ich bin so beeindruckt, dass ich rufe:ohwie süßßßßßßß - was einen anderen, noch sehr verschlafenen Gast dazu animiert, einfach seinen Teller stehen zu lassen und das Weite zu suchen ;-)Tja, nicht jeder ist nach einer langen Nacht so gut drauf wie ich!

Um 9 Uhr haben wir dann schon 16 Grad und strahlend blauen Himmel. Oben vonDeck11 aus hat man einen herrliche Blick über den Hafen, die Stadt und denPalmenstrand. Der 1. Landgang steht bevor. Da sich mein Fuß am Seetag in derSonne so super erholt und entspannt hat, beschließe ich auch an Land auf dieKrücken zu verzichten. Stefan nimmt es erstaunt und etwas widerwillig zurKenntnis. Doch alles klappt bestens. Meine Schritte sind sehr zaghaft,humpelndund langsam. Aber wir kommen voran. Welch ein herrliches Gefühl. Natürlichziehtes mich auf direktem Wege an den Strand. Schon nach wenigen Minuten werdendieJacken zu warm. Nur im T-Shirt verbringen wir eine herrlichen Stadtrundgang,entlang von Palmen, alten Gebäuden, der Kathedrale und und und. Malaga istwirklich Wahnsinn. Die Stadt ist sehr sauber. An jeder Ecke gibt es tolleAttraktionen. Die Orangenbäume blühen, die Pamen rauschen im Wind. Dazu 20Gradund wolkenloser Himmel. Natürlich fehlt auch die Weihnachtsbeleuchtungnicht.Riesige Beete voller Christsterne blühen neben Papageienblumen. ImStadtgartenfliegen zahlreiche Papageien frei einfach so zwischen den Palmen her. Wirsindüberwältigt. Am Marktplatz legen wir eine lange Pause ein und schauen einemkleinen Jungen beim Taubenfüttern zu. Die Atmosphäre ist absolut nichtweihnachtlich, dafür aber super urlaubsmäßig. Ab in den Süden, der Sonnehinterher... Nachdem wir dann durch den Palmengarten zurück zum Hafen gewandert sind,entspannen wir am Strand. Bei glasklarem Wasser sind einige Leute sogarschwimmen. Ich traue mich dank meines Humpelfußes nicht und lasse nur SteineimWasser hüpfen und spiele mit Muscheln... Es ist so herrlich warm!

Wieder an Bord legen wir uns nach de Mittagessen zum Sonnebaden an den Poolbises uns erneut in die Sauna treibt. Dort schlafen wir bis kurz vor demAbendessen. Der Ruhebereich zieht uns irgendwie magisch an :-)

Beim Abendessen lernen wir dann Tom richtig kennen. Wir verbringen einenherrlich lustigen Abend bei sehr viel Wein und Käse. Auch die anderen ausdemForum, "GZHZ" lernen wir kennen und finden sie auf Anhiebsympatisch.Anschließend geht es samt Tom zum Grand Prix ins Theater. Wir erhalten zumMitstimmen den Bereich "Mittelerde", aber Tom stimmt und gröltlieber für dieSachsen, wir für Holland. Unübertroffen ist aber der Bereich Griechenland,derfür super Stimmung im Theater sorgt. Ohhhhhhhhh hjerbas!

Der Abend ist noch lange nicht vorbei. Am Pooldeck ist Alpenglüh`n angesagt.BeiWeißwürstchen, Brezeln und ner Maß Bier ist Party pur angesagt. Dort wirdgegrölt, gejodelt, genagelt und getanzt. Da ist er endlich, der langersehnteHolzmichl. Ich tanze nicht mit, aber hüpfe, so gut es geht. Widerstehenunmöglich... Das war wohl etwas zu viel für meinen Fuß. Irgendwannrafftes mich dahin und ich muss widerwillig "schon" die Kabineaufsuchen. Der Abendwird uns wohl immer in Erinnerung bleiben, denn vor Tom kannte ich keinen,derwirklich jeden Schlager auch bis zur letzten Strophe mitgrölen kann - einkleiner Vorgeschmack von unserem Caraoke-Tom! Der Tagescocktail entfällt fürunsheute wegen Zeitmangel und reichlich anderem Alkohol.

20.12.: Cartagena

Wiederein Tag voller Sonnenschein. Mittags werden es sogar 21 Grad. Anfangsschmerzt mein Fuß doch heftig, aber ich laufe mich irgendwie ein. Die Burg,direkt oberhalb des herrlichen Stadthafens, lockt mich an. Da will und mussichhoch. Wir nehmen die Treppen als Abkürzung :-) Da es unterwegs schon viel zu sehengibt, kann ich immer mal wieder stehen bleiben und mich erholen. Nirgendsgibtes größere, schönere Gummibäume als hier. Die Burg samt Park ist toll undwirklich sehenswert. Aber ansonsten hat die Stadt nicht viel zu bieten. DieInnenstadt ist laut und renovierungsbedürftig. Nur selten trifft man aufsehenswerte Gebäude, abgesehen von ein paar Ausgrabungen. Auch dieWeihnachtsdeko ist geschmacklos: wir treffen auf einen mehrere Meter hohen"Weihnachtsbaum" aus bunten Plastikdeckeln, einfach scheußlich.Aber überGeschmack lässt sich ja bekanntlich streiten... Die Hafenpromenade samtU-Bootist dagegen sehr gepflegt und sehenswert. Auch die vielen Militärschiffe imHafen sind beeindruckend. Doch das Beste von allem ist der Blick von derBurgdirekt auf die Hafenbucht. Einfach unbeschreiblich schön.

Den Nachmittag verbringen wir einfach nur lesend, träumend, schlafend undeingemummelt in Kuscheldecken oben am Pooldeck, bzw. im Whirlpool.

Beim Abendessen bastelt mir einer der Kellner aus einer Servierte eine weißeRose. Das Musical, das abends im Theater läuft, kennen wir schon von derBlu.Daher verzichten wir darauf und gehen nach dem Tagescocktail"Murcia" zeitigerals sonst schlafen. Mein Fuß hat es auch bitter nötig.

21.12.: Valencia

Puh, beim Anlegen morgens ist es kalt: nur 7,4 Grad und leichtbewölkt. Aber im Laufe des Tages werdenesnoch sonnige 18 Grad und somit erneut T-Shirt-Wetter.In Valencia liegen wir weit außerhalb der Stadt. EinShuttlebusist bis zum Hafenausgangeingerichtet worden. Danach soll es mit öffentlichen Verkehrsmitteln in dieAltstadt gehen. Es wird ein billiges Vergnügen: für 0,95 Euro kommt man mitdemBus bequem in die City. Wir fahren auf dem Hinweg mit der Buslinie 19, dieauchan der Neustadt mit dem super modernem Viertel vorbeifährt. (LautAussagender Tourismuszentrale führt da kein Bus hin, man sollte ein Taxi nehmen.Schwachsinn! Linie 19 hält direkt am Ende des oceanographischen Parks!) Wirnehmen uns vor, dort eventuell auf der Rückfahrt mal anzuhalten, da dieGebäudewirklich futuristisch sind. Aber das klappt dann leider doch nicht mehr.Valencia hat so viel zu sehen, dass die Zeit nicht ausreicht. Wir bummelnstundenlang durch die Altstadt und kommen aus dem Staunen gar nicht mehrraus -und das, obwohl wir hier schon zum 2. mal sind! Die Stadt hat wahnsinnigviel zubieten, Nicht nur tolle alte Gebäude, Shoppingzonen und Pferdekutschen,sondernauch ganz viele Parks und Ruhezonen.

Leider legen wir heute schon um 18 Uhr ab, da bleibt kaum Zeit für einenSaunagang am Nachmittag. Aber die wenige Zeit nutzt Stefan ausgiebig undschläfttief und fest. Ich hätte ja auch geschlafen, wenn da nicht so einefreundlichnette Dame in der Sauna lautstark telefonieren musste, um allen zu erzählen,wersie heute an ihrem Geburtstag schon angerufen hat - natürlich in der Sauna.ZumGlück war das die einzige Person an Bord, die einfach rücksichtslos undnervigwar.

Aber Ärger kam trotzdem nicht so richtig auf, denn der italienische Aperostandkurze Zeit später auf dem Programm. Diesmal probieren wir alle 3 Cocktailsundgenießen beste italienische Häppchen, von Salami überTomaten-Mozzarella-Schnittchen bis hin zum göttlichen Parmaschinken. Dorthätteich mich schon satt essen können, so lecker war`s. Aber das normaleAbendessenrief ja auch. Und wir haben es genossen! Bei sehr viel Essen und noch mehrWeinsitzen wir stundenlang und quatschen. Recht spät kommt auch noch Tom dazu;wirquatschen, essen und trinken mit ihm gemeinsam weiter...

Im Theater gibt es dann das Grusical. Wirklich toll gemacht. Ich kenne bisaufEvita alle Musicals und verstehe die aufgeführte Geschichte umso besser. EinLoban das Showensemble! Wirklich eine Meisterleistung. Nur hattet ihr nichtauchdas Gefühl, dass viele Leute einfach die Musicals nicht kannten und vonRockyHorror Show, Grease und co noch nie was gehört hatten? Neben mir saß aufjedenFall so ein Pärchen. Es war einfach köstlich, wie sie sich immer ganz ratlosfragend angeschaut haben, wenn das restliche Publikum vor Vergnügen getobthat.

Wir sind noch nicht müde und ziehen mit Tom gemeinsam in die Aida-Bar. Dortistdie Musik gut, die Stimmung besser und der Tagescocktail "Sagunta"super lecker.Irgendwann holt Tom sein Revell-Modell der Aida Cara. Wir bestaunen esausgiebigund diskutieren, was er an seinem fast schon idealistisch detailgetreuemModellnoch verbessern könnten. Da ist Fachsimpeln angesagt! Ach, Tom, warum hastdu esnur nicht vom Bordfotografen ablichten lassen? Dann hätten noch viel mehrLeuteetwas davon! Stell dein Licht mal nicht unter den Scheffel! Es wird recht spät, bis auch wir an diesem Abend endlich in der Kojeliegen.

22.12.: Barcelona

Auchdas mit dem Aufstehen will gelernt werden... Denn hier verkuscheln wir dochglatt das Anlegen! Als wir irgendwann genüsslich die Bordkamera einschalten,istdie Aida schon fest im Hafen. Wieder ganz zentral in der Stadt gelegen,direktneben dem World Trade Center, nur wenige Schritte von der Ramblas entfernt.Besser geht es nun wirklich nicht. Um 9:30 Uhr sind es auch schon 13 Grad,allerdings leicht bewölkt. Mit Erschrecken müssen wir feststellen, dass sichdieHafeneinfahrt von Barcelona komplett verändert hat. Nichts ist da mehr mitkniffligen Durchfahren unter der Klappbrücke wie noch vor 2 Jahren... Eineschöne neue Hafeneinfahrt gibt es! Nun gut, so haben wir beim Anlegenwenigstensnichts verpasst. Wir freuen uns sehr auf den Stadtbummel. ich freue mich besonders auf dieDrahtseilbahnfahrt, die Stefan nur als Teufelsgerät abtut ;-) Vormittags bummeln wir genüsslich über die Ramblas, über den herrlich großenMarkt, entlang der Shoppingmeilen, mit Umwegen durch die Altstadt zurKathedraleund zurück. Direkt auf dem großen Platz vor der Kathedrale gibt es einenWeihnachtsmarkt.Aber ganz anders als in Deutschland gibt es hier keine Fressstände, keinenGlühwein und auch wenig Kitsch. Hier gibt es ausschließlichWeihnachtsartikelund ganz viele Mistelzweige. Herrlich! Die Kathedrale wird von außenrenoviert,aber innen ist alles ganz normal zu besichtigen. Im Innenhof gibt es sogarfürKinder die Weihnachtsgeschichte als Märchen aufgebaut. Die ganze Stadt istimWeihnachtsfieber, und das bei sommerlichen Temperaturen.

Dann kommt die Enttäuschung! Die Seilbahn wird gerade repariert. EinsteigenamHafen nicht möglich... Da mir der Weg zu der nächsten Station viel zu weitist,fällt die Seilbahnfahrt aus. (komisch, Stefan grinst ab da die ganze Zeit)Vielleicht beim nächsten Mal - Barcelona, wir kommen wieder!

Nachmittags entspannen wir erneut in der Sauna, nachdem wir es dochkurzfristigmal geschafft haben, den Indoorpool am Fitnessfelsen zu testen. Ist ja ganznett, aber draußen der Pool ist einfach wärmer und schöner... Nach dem diesmal freiwillig recht kurzem Abendessen ( nur knapp `ne Stunde;-) )machen wir uns auf, um Barcelona bei acht zu erleben. Wow, welch einAnblick.Jede Straße, jedes Gässchen erstrahlt im weihnachtlichen Glanz. Die Ramblasistdurch überdimensionale Weihnachtskugeln erleuchtet, überall glitzert undstrahltes wirklich geschmackvoll und kaum bunt. Diese Stadt hat Flair! Wir gehenfastnoch einmal die selbe Tour wie morgens, nur dass ich noch mehr Fotos macheundnoch mehr staune. In den Shoppingmeilen herrscht reger Verkehr, dazwischenspielen Straßenkünstler. Es ist ein wenig frisch, aber die Atmosphäre isteinfach unbeschreiblich - ja, hier auch weihnachtlich! Wir laufen länger alswires eigentlich vorhatten. Doch dann macht mein Fuß plötzlich enormen Ärger.ImStadthafen setzen wir uns auf eine Bank, die noch noch endlich kam... Aberesnützt nicht viel. Die letzten Meter bis zur Cara werden zum Horrorgang, dahelfen selbst die Birkenstockschlappen nicht mehr, die ich ja eh schon dieganzeWoche trage... Der Abend ist aber keinsfalls vorbei! Es steht doch noch Caraoke auf demSpielplan. Und da müssen wir hin, komme es, was wolle. Denn Tom hattebereitsangekündigt, dort aufzutreten und für uns zu singen. So ruhen wir uns nureinwenig aus, um uns dann kurze Zeit später erneut auf den Weg zu machen:

Auf in die Lambada-Bar! bei Cocktail und Bier genießen wir die Show. Erstsitzen wir recht ungünstig; ständig steht einer uns im Blickfeld. Doch dannergattern wir Plätze ganz nahe der Bühne. Wir werden nicht enttäuscht! Tomsingtfür uns - und wie! Nicht nur einmal, nein, insgesamt 4 mal +Abschiedsständchen!Ich wusste es doch, er kennt sie alle, die Schlager, die man nur angeheitertertragen kann: "Griechischer Wein", "Ein Bett imKornfeld", "YMCA", "OhneKrimi geht die Mimi nie ins Bett" und auch das "knallroteGummiboot" durftenicht fehlen. Klar, nach jedem Lied gab es ein Glas Aida-Sekt! Kein Wunder,dassTom da so ganz aus sich raus ging. Nur das Tanzen im Takt dazu wurde mitjedemSekt schwieriger, aber Tom dafür bei jedem Lied ausgelassener. Auch dieanderen"Künstler" gaben ihr Bestes. Es war ein toller Abend... Dann darf ich endlich ins Bett - und kann mir nicht vorstellen, jemalswiederlaufen zu können...

23.12.: Barcelona

Docham nächsten Morgen sieht es schon viel besser aus. Mein Fuß ist zwar dick,aberhalbwegs beweglich. Trotzdem beschließen wir, heute nicht so viel zu laufen.Wirfreuen uns auf die Stadtrundfahrt durch Barcelona. Überall in der StadthaltenBusse, mit denen man mit einem Tagesticket für 16 Euro so oft und weitfahrenkann wie man will. Es gibt 3 verschiedene Routen, die alle im Preisenthaltensind. Wir fangen mit der blauen Route an, die uns ins neue Hafenviertel undquerdurch die Altstadt bringt. Wow, was wir vorher alles noch nicht gesehenhatten... Doch dann steigen wir endlich in die rote Route um, und nähern unslangsam aber steig meinem Traum: der Kirche von Gaudi, die unvollendeteKathedrale "Sagrada Familia". Nichts hält mich mehr im Bus, wirsteigen aus undstehen staunend mit offenem Mund und offenen Augen davor. Ich kann mich garnicht beruhigen, die Steine, die Mosaiken, die Türme, die Fenster, und undund... Einfach grenzenlos überwältigend. Natürlich zahlen wir den Eintrittvon 8Euro pro Person und betreten das Kunstwerk. Innen ist es zwar nochBaustelle,aber mindestens genau so beeindruckend wie draußen. Das Sonnenlicht scheintdurch die vielen kleinen bunten Gaudifenster und lässt die zahllosen Säuleninfarbenfroher Pracht erstrahlen. Nach einem Rundgang durchs Innere entdeckenwirden Treppenaufstieg. Ich kann nicht widerstehen. Stefan versucht anfangsnochmich abzuhalten, aber mich hält nichts. Wir einigen uns darauf, nur ein paarStufen zu erklimmen. Doch dann, im Inneren der einzelnen schmalen Türmezieht esuns immer höher. Die Aussicht ist traumhaft. Ganz Barcelona liegt uns zuFüßen.Dazu die wunderbaren Mosaiken und Figürchen der Kirche. Man kann es nicht inWorte fassen. Und dann ganz plötzlich ist es da: "unser Wunder vonGaudi", wiewir es im Nachhinein immer nennen. Ich kann plötzlich, auf irgendeiner der400Stufen, wieder ganz normal laufen! Kein Humpeln mehr, keine Schmerzen, meinFußist total beweglich. Das Gefühl ist unbeschreiblich. ich kann es gar nichtfassen. nach fast 11 Wochen bin ich endlich wieder ein normaler Mensch...Nein,ich bin nicht religiös und schon gar nicht gläubig. Aber trotzdem, für unswirdes das Wunder von Gaudi bleiben! Wir steigen noch höher und schauen unsallesausgiebig an. Auch wenn ich dann beim Abstieg verdammt weiche Knie hattedankder ausgetretenen Treppenstufen, der engen Gänge und der nicht zuunterschätzenden Höhe, komme ich restlos glücklich unten wieder an. Nacheinerkurzen Pause setzen wir unsere Busroute fort. Wir steigen am Park Güellerneutaus und wandern durch diesen Palmengarten, der keinen Eintritt kostet. Auchhiergibt es wieder Gaudi pur. Da ist es endlich das Gaudi-Krokodil, das auf fastjeder Postkarte in Barcelona zu sehen ist. Hier scheint es viel kleiner,abertrotzdem durchaus sehenswert. Bei herrlichem Sonnenschein sitzen wir unterPamenund zwischen Agaven und genießen den Blick über die Stadt. Traumhaft! Docheswird langsam spät. Wir müssen weiter. Es gibt noch so viel zu sehen auf derRunde. Man bräuchte Tage um überall anhalten zu können. Eine letzten Stoppgönnen wir uns am Monastair. Auch hier haben wir einfach zu wenig Zeit.Entlangam FC Barcelona-Stadion, der Weltausstellung und zahlreichen anderenSehenswürdigkeiten treten wir die Rückfahrt zum Schiff an. Für die 3 grüneRoutefehlte uns die Zeit; ich sage nur: beim nächsten Mal Barcelona! Diese 16Eurosind mehr als Geld wert! Wirklich wahnsinnig, was wir alles gesehen haben,undnoch wahnsinniger, was wir alles noch nicht ausgiebig oder auch noch garnicht gesehen haben...

Als wir relativ spät am Schiff wieder ankommen, funktioniert die Seilbahnwieder... Ein Wink des Schicksals? Auf jeden Fall verzichten wir darauf. Wirhaben genug Eindrücke gesammelt an diesem Tag - mehr geht einfach nicht!

Pünktlich zum Chill Out treffen wir am Pooldeck ein und erfrischen uns mitherrlichen Fruchtspießen an Deck. Dann ist auch schon Auslaufenangesagt.Wir verlassen Barcelona, hinein in einen traumhaft romantischenSonnenuntergang... Auch diesmal schrecke ich beim Tuten des Schiffshornsgewaltig zusammen und genieße es ein letztes Mal. Übrigens: das Horn istvornesehr viel lauter als am Pooldeck... für alle, die sich gewundert haben, dassdasTuten deutlich leiser ist als auf der Blu! Das täuscht! Stell dich einfachnachvorne und sichere die Ohren!

Ach, ab heute gibt es auch die Bordzeitung "Aida heute" imneuen Format,uns jedoch bereits von der Arosa so sehr gut bekannt und geschätzt :-)

Das Abendessen im Farewell-Stil ist wieder der Hammer, oder besser gesagtderHummer! Denn es gibt neben allen anderen tollen Gerichten auch wieder Hummerbiszum Abwinken. Nicht unser Geschmack, aber trotzdem immer wieder einErlebnis... Einer der Kellner überreicht mir einen selbst gefalteten Schmetterling ausPapier. Wir essen das letzte "Abendmahl" an Bord genüsslich, bevorwir uns zudem Aida-Fan-Tisch begeben, der etwas weiter außerhalb des Restaurantsdiniert.Es wird ein lustiger Abend und wir lernen auch noch Annette samt Mutterkennen.Man schwelgt in Erinnerungen der Reise und auch früherer Reisen... herrlich.Aufdem Weg zum Theater versucht dann Tom auch noch sein Glück an Paulina, demfreundlich zubeißenden Bord-Krokodil, dem er einen riesigen Grappa entlockt.Ichsag nur: Schnaaaaaaaaapppppppssssssssssssssiiieeeeeeeeeeee! Grappa fürPapa!

Die Farewell-Show ist dann ebenfalls wirklich gelungen. Aber dieanschließendeFarewell-Poolparty noch besser. Gemeinsam mit Tom, GZHZ und Annette genießenwirden Abend bei reichlich Sekt und anderen Getränken. Ich sag nur: es lebendieRentierohren. Da fliegt der eine oder andere Cocktail schon mal tief. Bei"LastChristmas" hält es mich dann auch nicht mehr auf dem Stuhl, ausgelassentanzeich im Abendkleid mit Birkenstockschlappen dem Weihnachtsfest entgegen...Dennjetzt ist auch das ganze Schiff mit diversen Weihnachtsbäumen undLichtergirlanden weihnachtlich geschmückt... Da darf natürlich auch auf derTanzfläche der "Generalalarm" nicht fehlen - Rolf sei Dank! Die Stimmung ist mehr als ausgelassen, wir erholen uns erst wieder beimMittagssnack, der nicht nur für Tom sehr scharf ausfällt... Noch schnell Koffer packen und ab damit vor die Tür - dann wird istSchlafenszeit.

Die letzte Nacht auf der Aida Cara neigt sich dem Ende zu: einmal werden wirnoch wach, heißa dann ist Weihnachtstag...

24.12.: Palma de Mallorca -Hattingen

Wirkönnen nicht so richtig ausschlafen, denn um 8:30 müssen wir vor dem SchiffdieKoffer einchecken und erhalten unsere Flugtickets.

Ja, es ist heilig Abend, aber egal, draußen scheint die Sonne! Es istherrlich warm. Wen interessiert da Weihnachten?!? Unsere Abrechnung hängt an der Tür. Das versprochene Bordguthaben von 50Eurowurde nicht verrechnet. da müssen wir aber mal bei!

Das Einchecken dauert keine 10 Minuten, einfach super. Andere haben da wohlnicht so viel Glück wie wir und müssen erst per Bus zum Flughafen und dannzurück auf das Schiff. Dieser Stress bleibt uns zum Glück erspart. Es könnte nichts besser sein.Sogardie Krücken, die ja nicht mehr gebraucht werden, können als Gepäckaufgegebenwerden. Gemütlich schlendern wir zum Frühstück und genießen es noch ein letztes Malganzausgiebig. Danach erfahren wir an der Rezeption, dass der Aida nichts vom Bordguthabenbekannt ist. Egal, kümmern wir uns einfach daheim darum. Ferien.de wird dasschon regeln.

Einige haben das Angebot angenommen, und verbringen den Tag auf einerFinca in mallorca. Wir kennen diese aber schon und bleiben lieber bis zurletzten Minute an Bord :-)

Wir schlendern etwas ziellos über das Schiff. Eigentlich wollten wir ja indieSauna. Aber die macht heute aus Reinigungsgründen erst um 12 auf. Also legenwiruns ein letztes Mal ans Pooldeck in die Sonne und verträumen den Vormittag.MeinBuch ist leider schon im Koffer, aber die zeit wird auch so nicht lang.Späterkommt Tom dazu. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen im Marktrestaurantverabschieden wir uns herzlich von Tom. Wir sind uns einig! Die Woche warderHammer, und wie gesagt: AbspeckenIst DanachAngesagt! Toms Videos liefern denunumstößlichen Beweis... Die letzten Stunden verbringen wir dann doch noch im Saunabereich.Kaffeetrinkenlassen wir ausfallen, es ist hier ja so gemütlich... Pünktlich zum letzten Sonnenuntergang an Deck treffen wir auch noch einmalGZHZund verabschieden uns auch von ihnen herzlich. Die beiden haben das Glücknocheine längere Woche an Bord bleiben zu können (wie war das mit den 170Kindern,die nun kommen?) Dann heißt es "Auf Aida Sehen"... Mit wehmütigem Blick zurückverlassen wir dasSchiff. Denn nur wer sich noch einmal umdreht und zurückschaut, kommt auchgarantiert wieder! Der Transport zum Flughafen ist unspektakulär. Auch das Einschecken istharmlos.Anscheinend fliegt kaum jemand noch abends am 24.12. Das Flugzeug scheint nur aus Aidagästen zu bestehen :-)

Nach dem Start erhaschen wir einen weiteren letzten Blick über unsere Cara,wiesie da so ganz alleine im dunklen Hafen von Mallorca liegt. Ein traumhaftesBild. Irgendwie feierlich! Und dann ist sie da, die Weihnachtszeit... nachdem ich einen Teil des Flugesverschlafen habe, landen wir fast eine halbe Stunde früher als geplant inDüsseldorf.

Ganz freundlich werden wir von de Schwiegereltern erwartet, die auch"das Wundervon Gaudi" nicht glauben können... Nach kurzer Autosuche im Parkhausbegrüßt unsauch unser Hund ganz freundlich. Die Realität hat uns wieder. Jetzt istWeihnachten und alles ist gut und viel besser als ein paar Wochen vorherbefürchtet. Selten hat uns eine Woche so viel gebracht wie diesmal. Es wareinfach traumhaft und uns ist klar: Wiederholung folgt, garantiert undgarantiert auch wieder an Bord einer AIDA...

Manuela Klumpjan, Redaktion Paashaas

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