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Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Mit der Vita unterwegs


Von dieniederrheiner (männlich)
Alter: 65
Detailbild Schiff AIDAvita
Quelle: Quelle: Christine Rohlfing
SchiffAIDAvita
Bericht vom21.07.2006
Reise vom21.07.2006
Dauer14 TAGE
RouteTunis, Malta, Catania

REISEBERICHT IM DETAIL


Dies war unsere dritte AIDA Reise und zufällig immer mit der Vita, da wir die Routen aussuchen und nicht die Schiffe. Da ich in den vergangenen Monaten intensiv das Forum für uns durchforstet habe für Ausflugtipps möchte ich gerne etwas mit dem folgenden Reisebericht zurückgeben. Da wir bis auf Tunis nur Orte in Europa angesteuert haben, auch um unseren Geldbeutel zu schonen, wurde bis auf wenige Ausnahmen die Ausflüge auf eigene Faust unternommen.

Tunis:
Mit Leinen los, leider verspätet wegen eines Fluges aus Hamburg, ging die Reise los nach Tunis. Aufgrund der Empfehlungen hier im Forum habe ich mich letztlich für die Soft-Biking-Tour entschieden. Sehr zu empfehlen. Wir fuhren bis Karthargo hauptsächlich im Schatten und später hatten wir 2 Anstiege zu bewältigen. Dies war aber zu schaffen, auch für mich als wenig durchtrainierten. Die Pausen, einmal ca. 30 Minuten in Karthago und später im Künstlerort Sini Boud Said ca. 1 Stunde, waren wirklich ausreichend. Obwohl es sehr heiß war, wie bereits erwähnt, nicht zu schwer. Meine Frau hatte mit dem gebuchten AIDA Ausflug zum Strand leider nicht so viel Glück. Es fuhren 4 Busse und nur für den ersten waren ausreichend Liegen und Sonnenschirme vorhanden. Die Laune muss wohl entsprechend gewesen sein. Immerhin für einen Bustransfer mit Strandaufenthalt für 6 Personen 150 € zu bezahlen und dann nur Sonne vorzufinden…nicht sehr spaßig.

Malta:
In La Valetta hatten wir von vornherein vorgehabt, etwas auf eigene Faust zu unternehmen und wollten hauptsächlich eine kleine Shopping Tour machen. Am Hafen standen direkt hinter dem Terminal reichlich Taxifahrer, die uns nach oben in die Stadt brachten für 10 €. Für insgesamt 60 € hat er uns dann für ca. 2 ½ Stunden über die Insel gefahren und uns Sehenswürdigkeiten, z.B. Präsidentengärten, Mdina und eine Glasfabrik (wesentlich günstiger als Murano) gezeigt. Insgesamt recht gelungen. Der Fahrer war sehr nett und nicht aufdringlich (Nr. 038, ist auch das Kennzeichen) und ohne weitere Rückfrage wurde erst am Ende der Fahrt abgerechnet.

Catania:
Dort konnten wir nicht widerstehen und haben ÄtnaSpezial mitgemacht. Für uns hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Die Reiseleiterin war echt auf Zack und gab zu Beginn zügig voran. Sie wusste zu berichten, dass in Messina auch 2 amerikanische Schiffe liegen würden, von dort aber ein längerer Anfahrtweg zum Ätna wäre. Dies stellte sich als sehr weise heraus. In der ca. 1 ½ stündigen Busfahrt gings dann stetig bergauf, verbunden mit einem kleinen Fotostopp. Angekommen bei ca. 2000 m sind wir sofort zur Talstation der Seilbahn und kamen problemlos und ohne größere Wartezeiten bis zur Bergstation auf 2500 m, von wo aus die Unimogbusse (ca. 20 Sitzplätze) dann die rechtlichen 500 Höhenmeter überwinden über plattgefahrenes Lavagestein. Dort oben hatten wir einen herrlichen Blick über den südlichen Teil der Insel. Zu Beginn hatten wir allerdings mit dem Wetter zu kämpfen. Hagel, Gewitter und Temperaturen um die gefühlten 5 Grad waren, ohne dass jemand zu Schaden kam allerdings auch ein Erlebnis. Der obligatorische Bergführer hat uns dann in der Nähe herumgeführt und wir standen nahe des kleinen Krater vom Ausbruch aus dem Jahre 2002. Nach dem ca. 1 stündigen Rundgang ging es zur Berghütte neben den Bussen, für Sovernirs und einen kostlosen Schluck Ätna-Feuer (70% Alkohol, muss man probiert haben….). Zurück bei der Talstation der Seilbahn, unterwegs lange Schlangen bei den Unimogs und der Seilbahn, konnten wir dort unser mitgebuchtes Mittagessen einnehmen. Für Ausflugs-Verhältnisse durchaus ansprechend. Die Rückfahrt war unspannend. So ging ein sehr gelungener Ausflug zu Ende. Nachts fuhren wir dann durch die Strasse von Messina und kommen fast genau Mitternacht bei klarer Sicht am Stromboli vorher und er machte uns die Freude während unserer Vorbei-Fahrt tatsächlich ca. 5 mal Lava zu spucken. Sah wirklikch interessant aus.

Neapel:
Meine Frau kannte Pompeji schon von einer früheren Jugendreise und ausserdem hatten wir bereits den Ätna gesehen. Vesuv musste nicht sein. So haben wir auf eigene Faust eine Fahrt nach Capri unternommen. Die Fähren zu den verschiedenen, vorgelagerten Insel fahren nahe des Kreuzfahrtterminals ab, kaum 5 Minuten zu Fuß. Wir nahmen die Schnellfähre, ca. 40 Minuten Fahrtweg für 14 € pro Strecke und Erwachsener, Kinder für 10 €. Auf Capri selbst wollten wir uns die Insel vom Wasser aus ansehen und buchten die blaue Linie, die komplett um die Insel rumführt für 13 € pro Person. Als unwissende wussten wir nicht, wo die blaue Grotte überhaupt liegt, aber es stand auf dem Plan explizit, dass wir daran vorbei kommen…So, und dort hatten wir unsere einzige Abzocke in Italien. Erst mussten wir ca. 45 Minuten warten, da von den Ausflugsbooten in Ruderboote mit max. 4 Personen umgestiegen wird und es waren einige Boote vor uns an der Reihe. Mit unserem Bootsführer hatten wir einen Preis von ca. 50 € ausgehandelt, für 5 Erw. und 3 Kinder. Die cleveren Ruderer meinten dann mit dem Boss neu verhandeln zu müssen. We made a spezial price for you of 39 € and we expect a special tip. So, ich gab also jedem Ruderer einen 5er. Die guckten mich erstaunt an and sagten: Special tip. Wir waren dann ca. 2-3 Minuten in der blauen Grotte, das Wasser schimmert entsprechend. Die Grotte ist auch nicht sehr groß, vielleicht 30 m lang. Es wurde einmal O sole mio gesungen und schon waren wir wieder draußen und der zweite Ruderer meinte dann noch frech, er hätte die 5 € noch nicht bekommen. So, noch nen 5er bezahlt. Sind ja im Urlaub und wollte meine Ruhe haben. Deshalb kann ich nur vor der blauen Grotte warnen. Lieber darauf verzichten und wenn möglich auf ein anderes Boot umsteigen und zum Hafen von Capri zufahren. Insgesamt hat uns der Ausflug auf jeden Fall sehr gefallen, auch verglichen mit den AIDA Preisen und dort wurde nur die halbe Insel gesehen. Die Preise in den Shops am Hafen auf Capri waren allerdings zu hoch. Damit näherte sich die erste Woche unserer AIDA Reise mit großen Schritten schon dem Ende entgegen. In der zweiten Woche konnten wir pünktlich ablegen. Auch nach mehrmaligen Hören muss ich sagen, gefiel mir Sail away… besser mit Gänsehautfeeling. Aber ist natürlich Geschmacksache.

Ajaccio:
Emfpanden wir nicht wirklich als aufregend. War Sonntag und haben ebenfalls den Markt angesteuert für einige Mitbringsel. Der Familie war dann schon so warm, dass sie lieber wieder auf das Schiff wollten. Ich selbst habe dann für 10 € noch eine Sightseeing-Tour mit dem Doppelstockbus unternommen. Da sie dort nur den einen haben, geht ca. alle 1 ¾ Stunden ein Bus. Wir fahren durch Ajaccio, an einigen Napoleon-Denkmälern vorbei und dann stadtauswärs Richtung der 3 vorgelagerten Insel (genannt die Blutrünstigen, weil sie beim Sonnenuntergang so rötlich schimmern). Am Ende der Uferstrasse ca. 20 Minuten Aufenthalt, auch zur Einkehr geeignet oder Spaziergang für einen Fotostopp (Wachturm aus dem Mittelalter). Insgesamt nicht sehr aufregend, aber Für 10 € akzeptabel, zumal ich dort am Ende der Strasse auch offizielle AIDA Ausflügler sah.

Rom:
Die bisher hier ausgesprochenen Empfehlungen für einen Ausflug in Eigenregie kann ich voll ganz bestätigen. Am Anleger fahren kostenlose Shuttle-Busse nach Civitevecchia, ca. 2 km. Von dort rechts halten und bis zum Bahnhof sind es ca. 400 m. Die Rückfahrkarte nach Rom mit dem Regionalexpress kostest 9 €. Wir sind dann S. Pietro ersten Station in Rom ausgestiegen und man sieht schon die Kuppel der Peterskirche, ca. 15 Minuten Fussweg. Verläßt man den Petersplatz, so sieht man bereits die Sightseeing Busse. Tickets gibt es entweder im Tabakladen gegenüber, wenn sie dort ausverkauft sind (wie bei uns), dann in der zweiten Bank rechts für 13 € pro Person. Dies sind Hopp On Hopp off Busse und wir hatten keinerlei Probleme. Aber an Kopfbedeckung denken, oben wird es sehr warm, da sie keine Plane wie bei uns haben. Colosseum konnte leider nicht angefahren werden, da es angeblich wegen eines Konzertes gesperrt bzw. weiträumig abgesperrt war. Trevi-Brunnen und spanische Treppe war nur kurzem Fußweg leicht zu erreichen. Somit war es für 22 € Fahrtkosten pro Person ein sehr gelungener Ausflug. Übrigens am besten die Züge um 8.41 oder 9.41 nehmen, Ankunft S. Pietro ca. 50 Minuten. Rückfahrt würde ich 15.28 ab S. Pietro empfehlen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Cannes:
Eine richtig prickelnde Idee hatten wir nicht, sodass wir einen Bummel durch die Stadt gemacht haben. Die Preise in den Geschäften laden allerdings nicht gerade zum Shopping ein. Da Cannes keinen großen Hafen hat, lagen wir auf Reede und für die Kinder sicher zwischendurch mal recht spaßig, besonders bei dem Wellengang, den wir speziell am Nachmittag und später nach Barcelona hatten. Nicht weit entfernt vom Anleger war ein ganz akzeptabler Strand. Ich weiß allerdings nicht, wie es dort mit dem Leihen von Sonnerschirmen aussieht. Insgesamt war Cannes für uns nicht so aufregend.

Barcelona:
Die fast 1 ½ Tage waren eigentlich noch zu kurz. Direkt bei Ankunft haben wir das wirklich nahgelegene Aquarium besucht, was sich echt gelohnt hat. Kenne bei uns nur das Sealife in Oberhausen, aber nicht zu vergleichen, obwohl sich bei uns regelmäßig lange Schlangen gebildet haben. Danach zu Fuß erst einmal die Ramblas rauf, beginnend an der Kolumbus-Säule. Im unteren Teil wirklich nur Touristenläden. Wir haben das dann abgebrochen und sind zum Schiff zurück. Neben dem Anleger am World Trade Center fährt die schon oft erwähnte Seilbahn zum Hafen bzw. Montjuic. Da es mit der Einstiegsstation nur noch 2 weitere Haltestellen gibt, verbringt man mehr Zeit mit Warten als mit Sightseeing. Und 12,50 € pro Person ist da. Am Donnerstag haben wir mit 4 erwachsenen Familienmitgliedern dann unser persönliches Highlight von Barcelona mitgemacht……….die Sonnenaufgangstour mit dem Bike zum Montjuic und anschließender Rundfahrt zu einigen Hauptsehenswürdigkeiten, inklusive einiger Gaudi-Häuser. Zum kleinen Frühstück sind wir in eine Bar am Olympiahafen eingekehrt zu einer wirklich tollen Trinkschokolade. Da unser Biker Steve ganz besonderer Fan von Barcelona ist, dauerte die Tour länger als geplant. Die Stimmung der Biker und Mitfahrer war auf jeden Fall bestens. Sehr empfehlenswert für die Leute, die sich auch ein wenig bewegen möchten. Für weitere Aktivitäten wurde die Zeit kurz und wir machten dann noch eine Stadtrundfahrt mit den roten Bussen nahe des Anlegers für 18 € pro Person für 3 Linien, wobei die Linien an einigen Haltestellen Schnittpunkte haben. Viele Geschäfte zum Shopping beim Ausstieg am Platz de Catalunya. Während des eigenen Ablegens konnten wir noch das Wendemanövers der Queen Mary 2 im Hafen beobachten, die nach sehr kurzem Aufenthalt Barcelona ebenfalls verließ.

Zum Abschluss unserer Reise hatten wir dann noch eine stürmische Überfahrt nach Mallorca. Alle Familienmitglieder sind voll auf ihre Kosten gekommen. Die beiden kleineren Kinder waren desöfteren im Kidsclub. Die erwachsenen Kinder haben bei der Amimtion ihren Spaß gehabt, oft mit meiner/unserer Beteiligung, sodaß der AIDA-Urlaub wieder rund herum gelungen war.

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