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Unabhängige Bewertungen und Reiseberichte zum Thema Kreuzfahrten direkt aus 1. Hand.

 

Von Mallorca nach La Romana mit der Vita


Von Sandy (weiblich)
Alter: 40
Detailbild Schiff AIDAvita
Quelle: Quelle: Christine Rohlfing
SchiffAIDAvita
Bericht vom29.10.2004
Reise vom29.10.2004
Dauer21 TAGE
RouteMallorca - Madeira - Barbados - St. Lucia - Dominica - Antigua - La Romana - Grenada - Isla Margarita - Bonaire - Curacao - La Romana

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REISEBERICHT IM DETAIL


29.10.2004 - Mallorca

Da wir erst gegen 21 Uhr ankamen, hatten wir das erste Treffen mit den AIDA-Fans und die Vorshow verpasst. Ärgerlich, aber nicht zu ändern! Dafür genossen wir das Auslaufen und die anschließende Poolparty in vollen Zügen. Es war wie ein schöner Traum, wieder hier zu sein! Wie lange hatten wir uns auf diese Reise gefreut! Ein Jahr zuvor bei unserer ersten Transatlantik-Reise hatten wir sofort gewusst: Diese phantastische Reise wollen wir noch einmal erleben. Und nun hatte das Warten endlich ein Ende! Wir waren wieder hier und hatten drei traumhafte Wochen vor uns. Dies dachten auch andere Gäste – wir trafen viele bekannte Gesichter und freuten uns darüber sehr.

30.10.2004 – 1. Seetag

Erst mal war Kofferauspacken angesagt – das hatten wir gestern nicht mehr geschafft. Danach fand die obligatorische Seenotrettungsübung statt. Beim Poolbrunch „Fischmarkt“ stellte Clubmanager Nick die Animateure vor und verriet uns, was uns die nächsten Tage erwartete. Unter anderem stand die Wahl des Kolumbuserben bevor – sechs Kandidaten rangen um diesen Titel, indem sie jeden Tag neue Aufgaben zu erfüllen hatten.

Nachmittags ruhten wir uns erst mal aus! Zwar war das Wetter noch durchwachsen, aber wir wussten ja, dass es jeden Tag wärmer werden würde.

Selbst in der Ocean-Bar, wo wir uns jeden Tag zum Sonnenuntergang mit Bekannten trafen, war es heute ungemütlich.

Abends ließen wir uns die Welcome-Show nicht entgehen, bei der Ansprachen von Clubdirektor, Clubmanager und Kapitän Husmann gehalten wurden; darauf folgte die Swing-Welcome-Show. Nach der Show passierten wir die Straße von Gibraltar, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen! Auf der einen Seite sahen wir Europa, auf der anderen leuchteten die Lichter von Afrika.

Anschließend saßen wir in der AIDA-Bar noch gemütlich zusammen.

31.10.2004 – 2. Seetag

Beim Poolbrunch „French“ sorgte ich für eine solide Grundlage, denn für heute hatte ich mich zum Cocktailworkshop angemeldet. Dieser dauerte dann auch vier Stunden und war feucht-fröhlich. Von den sechs Cocktails habe ich vier verschenkt; der Staubsauger (AIDA-Nationalgetränk) zog nicht richtig – das lerne ich nie -, beim flambierten Mix-Getränk brannte lediglich der Strohhalm! So kam es, dass ich wohl als einzige den Abend noch erlebte.

01.11.2004 – Madeira

Madeira kannten wir vom letzten Jahr, also brauchten wir uns nicht großartig zu orientieren. Mit einem ganzen Trupp AIDA-Fans schlenderten wir durch Funchal zur Seilbahnstation, um nach Monte zu fahren. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über Funchal und die AIDA. Zu Madeira gehört unbedingt eine Fahrt mit den legendären Korbschlitten, also ließen wir diese auch nicht aus! Den Rest des Berges liefen wir runter, was mir einen unangenehmen Muskelkater für vier Tage einbrachte.

Das Auslaufen verzögerte sich um zwei Stunden, weil das Bunkern nicht so schnell ging wie erhofft. Nun wollten wir ohne Benzin auch nicht in die Karibik fahren, also warteten wir!

Nun war es endlich soweit: Mit den Liedern „Conquest of paradise“ und „We´re going to Barbados“ und Sekt verabschiedeten wir Europa, die alte Welt, um uns auf den Weg in die Karibik zu machen und die neue Welt zu erobern.

Die heutige Show stand unter dem Motto „Grand Prix“. Diese Show kannten wir schon, aber egal! Sie war immer wieder lustig!

02.11.2004 – 3. Seetag

Die Temperaturen waren gestiegen, damit begann auch der Kampf um die Liegestühle! Beim Poolbrunch „Espana“ konnten wir doch nicht widerstehen, dafür verzichteten wir aufs Mittagessen! Es war herrlich, faul in der Sonne zu liegen! Der Pool war leider wegen des Seegangs gesperrt – das war bei dieser Reise öfter der Fall! So kam es, dass wir den Whirlpool benutzten und die Erlebnisdusche entdeckten. Diese war abenteuerlich mit Gewittersimulation, man konnte zwischen Tropenschauer, Sommergewitter und Sprühregen wählen.

Abends entschieden wir uns für „Küche der Toscana“ und ließen uns die italienischen Köstlichkeiten schmecken.

Die Show mit Gräfin Tamara war nicht unser Fall, dafür umso mehr die anschließende Veranstaltung „Alpenglühen“. Wir fühlten uns wie auf dem Oktoberfest! Hunger hatten wir eigentlich keinen, aber die Brezeln sahen zu lecker aus, dazu schmeckte das frisch gezapfte Weißbier vorzüglich. Für zünftige bayerische Musik sorgte DJ Frank, der die Anytime-Bar damit in Hochstimmung versetzte.

03.11.2004 – 4. Seetag

Endlich hatten wir hochsommerliche Temperaturen erreicht! Wir genossen den Seetag in vollen Zügen und ließen uns nur durch Poolbrunch „Asia“, Streuselkuchen und einer weiteren Runde von „AIDA sucht den Kolumbuserben“ stören.

Heute gewann ich endlich meinen ersten Cocktail bei AIDA-TV, den ich mir sodann schmecken ließ.

Nach dem Abendessen „Fromagerie á l´AIDA“ fand ein AIDA-Fans-Treffen mit Clubdirektor Birdy und dem Kapitän statt. Wir waren eine recht große Truppe, die sich vor der Reise schon übers Forum kennen gelernt hatte. Nun gab es erst mal ein Glas Sekt zum Anstoßen, dann folgten einige Gruppenfotos fürs Forum (wir wollten doch die Daheimgebliebenen etwas neidisch machen!). Anschließend plauderten wir noch etwas, bis es hieß „Bühne frei für die Wild Wild West Poolparty“.

04.11.2004 – 5. Seetag

Heute passierten wir den „Point of no return“, d.h. die Karibik war nun näher als Europa. Die Freude, bald in der Karibik anzukommen, wurde mit jedem Tag größer – wir konnten es kaum noch erwarten, so sehr wir das tolle Schiff auch genossen. Nun hatten wir noch drei Seetage vor uns, und die wollten wir noch genießen, bevor der Stress begann!

Also machten wir es uns im Liegestuhl bequem und lachten über die weitere Folge von „AIDA sucht den Kolumbuserben“, während wir mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt wurden.

Die Show war wieder nicht unser Fall, aber das war nicht schlimm, da wir uns an der AIDA-Bar ausgesprochen wohl fühlten, wo heute Bine, Bert und die Schlagertörtchen für gute Stimmung sorgten.

05.11.2004 – 6. Seetag

Wettervorhersage: Leicht bewölkt bei 27 Grad! Beste Voraussetzungen also, um den Sonnenbrand zu pflegen! Gegen 11.30 Uhr wehten Barbecue-Düfte über das Pooldeck –American Poolbrunch war angesagt -, denen wir nicht widerstehen konnten!

Der Sonnenuntergang, zu dem wir uns jeden Abend an der Ocean-Bar trafen, wurde jeden Tag schöner! Selten habe ich so faszinierende Bilder gesehen – es war unbeschreiblich schön!

Um 18.30 Uhr überraschte uns die Crew mit einem kulinarischen Bergfest auf dem Pooldeck. Es gab Sushi, Gambas und Sekt.

06.11.2004 – 7. Seetag

Der letzte Seetag vor der Ankunft in der neuen Welt! Das merkten wir am Klima, denn heute war mit Abstand der heißeste Tag. Also war mal wieder „Nichtstun“ angesagt mit Sonnenbaden und zwischenzeitlichem „Abdampfen“ im Pool.

Die heutige Show stand unter dem Motto „AIDA spendet für Grenada“. Grenada, seit 1996 Ziel der AIDA, hatte der Hurricane Ivan ziemlich böse erwischt. Wir freuten uns, durch diese Aktion helfen zu können. Die Show war auch sehr gut, denn die Crew stand selbst auf der Bühne.

Den restlichen Abend verbrachten wir an unserer Ocean-Bar. Der 1. Offizier erklärte uns, dass man ab ca. 4.00 Uhr Land erkennen kann – so lange wollten wir aber doch nicht warten, also gingen wir früh schlafen.

07.11.2004 – Barbados

Ankunft in der neuen Welt! Auch wenn ich dieses Gefühl schon kannte, ist es doch immer wieder ein nicht zu beschreibendes Erlebnis! Nach 5 ½ Tagen auf hoher See war wieder Land in Sicht.

Wir trafen uns um 6 Uhr zum Early Bird – Kaffee mit frischen Croissants -, um die Einfahrt in Barbados mitzuerleben. Hier herrschte reger Betrieb, niemand wollte sich dieses Erlebnis entgehen lassen!

Wir machten uns natürlich sofort auf, um Barbados zu erkunden! Mit dem Großraumtaxi ging es rund um die Insel. Während die Atlantikseite doch sehr rau war, sah es an der karibischen Seite schon ganz anders aus. Unser Taxifahrer sollte uns zu einem schönen Strand bringen, was sich wohl nicht als ganz einfach erwies. Der erste Strand glich mehr einer Open-air-Disco, der zweite kostete 12 Dollar Eintritt (Liegestühle inklusive), der dritte jedoch war gratis und genauso schön! Wir verbrachten einige sehr schöne Stunden am Strand, ehe unser Taxi uns wieder abholte.

Heute konnten wir in der Ocean-Bar nicht nur den herrlichen Sonnenuntergang beobachten, sondern auch das Auslaufen, das zeitgleich erfolgte.

Passend zu den ersten Karibik-Eindrücken war auch der Abend: Das Abendessen stand unter dem Motto „Süße Karibik“, danach folgte die „Hello Carribean Poolparty“.

08.11.2004 – St. Lucia

Nach der guten Erfahrung von gestern orderten wir wieder ein Großraumtaxi und machten eine Inselrundfahrt. Sie führte uns u.a. durch Castries zur Marigot Bay, einer ganz einzigartigen, wunderschönen Bucht. Die Vegetation von St. Lucia ist einmalig, selten habe ich etwas Schöneres gesehen! Auch der Strand, den wir uns zum Baden ausgesucht hatten, war einer der schönsten, den ich je erblickt habe. Der Sand war weiß und wie Puderzucker, das Wasser helltürkis, wellenlos und badewannenwarm. Vom Stand aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf bewaldete Berge und das Segelschiff von „Fluch der Karibik“.

Hier fiel der Abschied schwer, aber morgen erwartete uns eine neue, sicher auch schöne Insel.

Wir ließen den Tag an der AIDA-Bar mit netten Bekannten ruhig ausklingen.

09.11.2004 – Dominica

Wir legten frühmorgens in Portmouth an, das nur aus einem Hafengebäude und ein paar Häusern besteht. Das Schiff wurde direkt im Wald festgemacht.

Dominica ist vulkanischen Ursprungs und verfügt über wenig Strand. Wir fuhren mit dem Taxi zu dem wohl schönsten, aber selbst der war nicht toll! Ein paar Stunden ließ es sich hier jedoch aushalten. Unser Taxifahrer versetzte uns. Selbst schuld, denn er hatte noch kein Geld bekommen! Ein anderer fuhr uns dann für einen Dollar zurück zum Schiff.

Nachmittags hatten wir eine Ruderbootfahrt durch den Regenwald gebucht – für 45 Euro pro Person! Transfer zum Fluss: 5 Minuten. Neben uns charterte eine Gruppe von sechs Personen für 16 Dollar ein ganzes Boot. Die Bootsfahrt führte uns durch die Mangrovensümpfe – und durch Regen (aber deshalb heißt der Regenwald schließlich so!). Von der vielfältigen Tierwelt haben wir leider außer einigen Krebsen nichts gesehen. Wir legten einen Stopp in einem Dschungelcamp ein, bevor wir mit den Ruderbooten dieselbe Strecke wieder zurückfuhren. 45 Minuten Ruderbootfahrt für 45 Euro fand ich ziemlich überteuert! Aber es war nun nicht mehr zu ändern. Anschließend stand noch ein Strandaufenthalt auf dem Programm. Moment, den Strand kannten wir doch!!!! Der bedeckte Himmel lud auch nicht gerade zum Sonnenbaden ein, also saßen wir unsere Zeit ab, bis wir endlich zurück zum Schiff gebracht wurden. Die Erlebnisdusche tat so gut, bevor wir uns an der Ocean-Bar zum Auslaufen trafen.

Die Show „One World“ kannte ich schon, sie war wieder sehr schön!

10.11.2004 – Antigua

Unsere Inselrundfahrt führte uns zunächst nach English Harbour, dann zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen herrlichen Blick auf English Harbour hat. Wir fuhren durch die tropische Landschaft Antiguas, bewunderten die einzigartige Pflanzenwelt und genossen die wunderschöne Insel. Endstation war Dickenson Bay, eine wunderschöne Badebucht, die wir vom letzten Jahr kannten. Letztes Jahr hatte es allerdings nicht geregnet! Da der Himmel nicht so aussah, als würde der Regen bald aufhören, fuhren wir schnell zurück und verbrachten den Nachmittag mit Shoppen in St. John´s.

Nach der üblichen Erlebnisdusche, dem Auslaufen und AIDA-TV herrschte im Markt-Restaurant reger Betrieb: Auf dem Speiseplan stand unter anderem Martinsgans mit Rotkohl und Knödeln.

Nach dem Musical „Book of Secrets“ feierten wir im „Hard Rock“, denn morgen lag ein Seetag vor uns.

11.11.2004 – 8. Seetag

Heute stand viel auf dem Programm: Um 11.11 Uhr wurde erst mal die 5. Jahreszeit eingeläutet mit Polonäse, Viva Colonia, Kamelle und Kostümwettbewerb. Eigens dafür hatten wir uns in Madeira Hüte gekauft, die allerdings für den 1. Platz nicht ausreichten. Gewonnen hat nämlich wieder Palmen-Karlheinz, der diesmal als Neptun verkleidet war. Da konnten wir nicht mithalten, aber Karlheinz hat den 1. Preis redlich verdient.

Danach war Poolbrunch angesagt, gefolgt von Relaxen, denn der Tag hatte noch viel zu bieten.

Wir trafen uns zum letzten Gruppenfoto mit den AIDA-Fans, Birdy und dem Kapitän – die meisten AIDA-Fans mussten langsam die Koffer packen.

Der Abend begann wie immer um 18.15 Uhr mit AIDA-TV, danach fand das Farewell-Dinner mit Hummer und anderen herrlichen Köstlichkeiten statt. Beim Jackpot-Bingo war der Ansturm so groß, dass man kurzerhand die Veranstaltung ins Theater verlegte. Danach folgte die Farewell-Show mit den Abschiedsreden, die uns diesmal nicht so traurig machten, weil wir ja noch eine Woche an Bord bleiben durften. Nach der Show wurden wir mit Sekt auf dem Pooldeck begrüßt, um danach eine gigantische Lasershow zu sehen. Danach wurde dann unter karibischem Himmel bei Temperaturen um 30 Grad getanzt!

12.11.2004 – La Romana

Die Transatlantik-Reise war heute zu Ende; wir hatten insgesamt eine Strecke von 3.877 Seemeilen (= 7.180 Kilometer) zurückgelegt.

Der geplante Ausflug nach Saona wurde kurzfristig wegen zu geringer Teilnehmeranzahl abgesagt, was wir zuerst sehr schade fanden, denn auf Saona hatten wir uns ganz besonders gefreut. Nun wäre der Ausflug buchstäblich ins Wasser gefallen, denn es regnete wie aus Kübeln. Damit hatte sich auch unsere Alternative Bayahibe erledigt. Wir blieben an Bord und feierten mit den AIDA-Fans Abschied, die heute abreisen mussten. Mit nur 76 Durchfahrern waren wir nun die Minderheit.

Gegen 15 Uhr kam dann doch noch die Sonne durch und erlaubte ein Sonnenbad auf dem Pooldeck. Für Bayahibe war es nun auch zu spät.

Ab 16 Uhr kamen die „Neulinge“ an Bord – unschwer zu erkennen an den dicken Wintersachen, Rucksack, Fototasche, den Reiseunterlagen in der Hand – und sahen sich erst mal um.

Beim Auslaufen um 22 Uhr waren wohl die meisten Neuen dem Jetleg erlegen – so ein leeres Pooldeck bei der Poolparty habe ich noch nie erlebt. Ich glaube, nur ein paar Hartgesottene tanzten mit den 76 Durchfahrern um die Wette.

13.11.2004 – Seetag

Nach dem Frühstück mussten wir wieder zur Seenotrettungsübung antreten – auch wenn wir dies schon kannten. Bei 30 Grad ist es unter den Rettungswesten allerdings erheblich unangenehmer als bei 18 Grad!

Wir genossen den herrlichen Sonnentag auf dem Pooldeck! Es waren nur noch ca. 850 Passagiere an Bord, was man an den freien Liegestühlen merkte; auch die Schlange beim Freibier war erheblich kürzer geworden!

Die Welcome-Show schaute ich mir wieder an, denn die Reden sind doch immer interessant. Anschließend machten wir es uns in der Ocean-Bar gemütlich.

14.11.2004 – Grenada

Obwohl man die Verwüstungen von Hurricane Ivan noch sehr deutlich sah, ist die Gewürzinsel Grenada doch eine der schönsten Karibikinseln!

Wir charterten wieder ein Großraumtaxi und machten uns auf zur Inselrundfahrt – vorbei an der herrlichen, leider leicht beschädigten Landschaft, weiter zur Muskatfabrik, die wir sodann besichtigten.

Den Nachmittag verbrachten wir an einem wunderschönen Strand, den leider auch Ivan der Schreckliche heimgesucht hatte – die Hotels waren zerstört, und von den Palmen hatten nur zwei überlebt. Zurück zum Schiff ging es im Speed-Tempo mit dem Wassertaxi.

Heute entschieden wir uns für chinesisches Essen, um danach zum Theater zu gehen, wo D.I.S.C.O. auf dem Programm stand.

15.11.2004 – Isla Margarita

Wir hatten eine Jeep-Safari zur Halbinsel Macanao gebucht. Es war erstaunlich, dass hier die Landschaft so gegensätzlich, so anders war! Wir fuhren durch endlose Steppe, in der nur etwas Gestrüpp und meterhohe Kakteen wuchsen. Die Strände erinnerten uns sehr an Fuerteventura. Dass die Karibik auch so aussehen kann, verwunderte uns sehr.

Die Jeep-Safari war toll, wir hatten viel Spaß und eine Menge erlebt.

Ein besonderer Dank gilt den Fahrern, die uns nicht nur vorbildlich chauffierten, sondern uns auch ständig mit kalten Getränken versorgten und nach dem Mittagessen für uns venezolanische Lieder sangen.

Obwohl der Ausflug den ganzen Tag dauerte und wir abends ziemlich müde waren, ließen wir uns die Poolparty nicht entgehen!

16.11.2004 – Bonaire

Pech ist für mich, wenn man einmal im Leben mit der entsprechenden Schnorchelausrüstung inklusive Unterwasserkamera nach Bonaire kommt und es dann an dem einen Tag mehr regnet als sonst in fünf Jahren zusammen!

Also ließen wir unsere Schnorchelausrüstung auf dem Schiff und orderten ein Taxi zur Inselrundfahrt, denn darin war es wenigstens trocken. Nun sah Bonaire bei Dauerregen zwar nicht sehr einladend aus, aber mit etwas Phantasie konnten wir uns vorstellen, wie diese Insel bei Sonne wirkt. Es musste wirklich traumhaft sein! Das dunkle Türkis konnten wir sogar ohne Sonne erkennen, und bunte Tropenfische gab es sogar im Hafenbecken.

Von den angeblich 1.000 Flamingos in den Seen sahen wir ca. 10, alle anderen hatten sich wohl vor dem Regen untergestellt.

Mit dem anschließenden Shoppen in Krayendijk waren wir mangels geeigneter Geschäfte nach ca. 10 Minuten fertig und begaben uns zurück aufs Schiff.

Nach der Erlebnisdusche gewann ich mal wieder einen Cocktailgutschein bei AIDA-TV, den ich abends in der AIDA-Bar einlöste, wo wir den Abend ausklingen ließen.

17.11.2004 – Curacao

Unsere Hoffnung auf besseres Wetter wurde leider nicht erfüllt. Curacao hatte uns den gleichen Regen zu bieten wie Bonaire.

Also wieder Taxirundfahrt! Das Hotel Le Meridien sah trostlos aus! Da gefiel uns die Curacao-Likör-Fabrik mit Verkostung schon besser!

Vom Sea-Aquarium hatten wir uns mehr versprochen. Das Wasser war so trübe, dass man nur vereinzelt eine Rückenflosse erkennen konnte. Die Aquarienbecken erinnerten mich an diejenigen im Duisburger Zoo.

Bewaffnet mit Regenschirmen machten wir nachmittags einen Stadtbummel in Willemstad. Wir fühlten uns nach Amsterdam versetzt! Hier gab es unendlich viel zu sehen und zu kaufen! Auf dem Rückweg hörten wir ein Klingeln, und im selben Moment klappte die Verbindungsbrücke zwischen den Ortsteilen zu – mit noch mindestens 30 Leuten! Wir schauten uns das Schauspiel näher an, hörten ein zweites Klingeln, und schon schloss sich das Rolltor! Wir waren hinter der Absperrung gefangen. Nach lauten Protesten und ca. 20 Minuten Warten wurden wir aus unserem Gefängnis entlassen und konnten endlich zurück aufs Schiff.

Natürlich ging es erst mal wieder in den Whirlpool und in die Erlebnisdusche, bevor wir uns für den Abend zurechtmachten.

18.11.2004 – letzter Seetag

Ich glaube, der heutige Seetag war der bisher unruhigste! Zwar lachte uns die Sonne von einem wolkenlosen Himmel an, aber der Seegang war der stärkste, den ich je erlebt habe. Zum Glück leiden wir nicht unter Seekrankheit und genossen unseren letzten Tag an Bord mit leckerem Poolbrunch, Relaxen und Eintauchen im Whirlpool, da der Hauptpool wegen des Seegangs wieder einmal gesperrt war.

Abends gab es dann wieder Farewell-Dinner und Farewell-Show – diesmal auch für uns die letzte! Die letzte Poolparty dieses Jahres genossen wir bei karibischen Temperaturen noch einmal in vollen Zügen, denn so langsam hieß es Abschied nehmen.

19.11.2004 La Romana

Heute hätte es ruhig regnen können, das hätte den Abschied sehr erleichtert! Aber die Sonne knallte aus einem wolkenlosen Himmel erbarmungslos auf uns nieder.

Nach dem Einchecken im Hafengebäude genossen wir also noch den Sonnenschein und dachten mit Schrecken daran, dass daheim November war.

Gegen 14.00 Uhr kam der Bus, nun hieß es endgültig: Adé Kussmund, bis zum nächsten Mal.

Nach endlosem Warten am Flughafen ging es dann zurück in die nasskalte Heimat.

Wir haben in den 3 Wochen unendlich viel erlebt, das Schiff in vollen Zügen genossen und uns verwöhnen lassen. Nun können wir die nächste Tour planen, denn eins ist klar: Wir kommen so schnell wie möglich wieder!

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